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                    <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 15:26:47 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom UKHD]]></title>
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                        <title>Exzellente Doktorandenausbildung geht in die zweite Runde: Medizinische Fakultäten der Universität Heidelberg setzen erfolgreiches Graduiertenkolleg auf dem Gebiet der Immunologie fort</title>
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Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Graduiertenkolleg (GRK) 2727 „Checkpoints der angeborenen Immunität bei Krebs und Gewebeschaden (InCheck)“, das von der Sprecherin der Medizinischen Fakultät Mannheim, Professorin Adelheid Cerwenka, und der Co-Sprecherin der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Professorin Martina Muckenthaler, erfolgreich in die zweite Förderperiode geführt wird. &nbsp;Für die kommenden viereinhalb Jahre stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Fördermittel in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro zur Verfügung.</span></p><p><span>Das angeborene Immunsystem stellt die erste, schnelle Verteidigungslinie im Kampf gegen Infektionen und Krebs dar. Eine besondere Rolle spielen dabei sogenannte Immun-Checkpoints, Kontrollpunkte vergleichbar molekularen Schaltern, die über hemmende und aktivierende Signalwege die Aktivität der Immunzellen regulieren. „Zellen des angeborenen Immunsystems initiieren, koordinieren und unterstützen Immunreaktionen. Noch wissen wir aber wenig darüber, wie die Reaktivität dieser Zellen durch Checkpoints reguliert wird. Daher können wir das Potenzial des angeborenen Immunsystems noch nicht ausreichend beispielsweise für die Krebstherapie nutzen“, sagt Professorin Adelheid Cerwenka, Geschäftsführende Direktorin des „Mannheim Institute for Innate Immunoscience (MI3)“ der Medizinischen Fakultät Mannheim.</span></p><p><span>Nicht nur für den Kampf gegen Krebs ist das Wissen um die Kontrollmechanismen der Immun-Checkpoints wertvoll: Fehlsteuerungen der molekularen Schalter können dazu führen, dass Immunreaktionen über das Ziel hinausschießen und den eigenen Körper schädigen. „Unsere Doktorandinnen und Doktoranden werden die Funktionsweise der Checkpoints auch im Hinblick auf krankhafte Entzündungsreaktionen bei Multipler Sklerose oder als Nebenwirkung von Immuntherapien beispielweise im Herz weiter aufklären und so dazu beitragen, diese Erkrankungen besser zu verstehen“, so Martina Muckenthaler, Professorin für „Molekulare Medizin in der Pädiatrischen Onkologie“ der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</span></p><p><span>In der ersten Förderperiode untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Funktion angeborener Immun-Checkpoints auf verschiedenen zellulären Ebenen, mit einem Schwerpunkt auf Natürlichen Killerzellen (NK) und Makrophagen. Dabei gelang es ihnen, zentrale Mechanismen der Zell-Zell-Kommunikation, der Stoffwechsel- und der Genregulation zu identifizieren. Die Ergebnisse wurden in hochrangigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert.</span></p><p><span>Die Doktorandinnen und Doktoranden der zweiten Förderperiode werden daran anknüpfen und darüber hinaus die Immun-Checkpoints auch mit Blick auf die Interaktionen zwischen Zellen in gesundem, geschädigtem sowie bösartigem Krebs-Gewebe erforschen. „Wir erhoffen uns, dass unsere Erkenntnisse zu den Kontrollmechanismen der Immunzellaktivität zukünftig therapeutisch genutzt werden können, indem Checkpoints bei Krebs und entzündungsbedingten Gewebeschädigungen gezielt blockiert oder aktiviert werden“, ergänzt Adelheid Cerwenka.</span></p><p><span>Um die Translation von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu fördern, unterstützt das Kolleg Tandem-Kooperationen von Doktorandinnen und Doktoranden der Medizin mit Promovierenden, die an der Fakultät für Biowissenschaften der Universität Heidelberg forschen. Die fach-spezifische Lehre im Graduiertenkolleg ist eng verknüpft mit der exzellenten Graduierten-Ausbildung in den beteiligten Institutionen. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultäten in Mannheim und in Heidelberg sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg sind auch Projektteams der Universität Wien, Österreich, und des Karolinska-Instituts in Stockholm, Schweden, im GRK 2727 eingebunden. „Die enge Zusammenarbeit mit der Universität Wien und dem Karolinska-Institut in Stockholm ermöglicht es unseren Studierenden, dort an Workshops teilzunehmen und Laborbesuche zu absolvieren – und dabei ihren Horizont zu erweitern und sich international zu vernetzen“, ergänzt Martina Muckenthaler.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.umm.uni-heidelberg.de/grk2727/" target="_blank">Website des GRK 2727</a></p><p><a href="https://www.umm.uni-heidelberg.de/grk2727/" target="_blank">Projektbeschreibung auf der Seite der DFG</a></p><p><a href="https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung-nr-16" target="_blank">Pressemitteilung der DFG</a></p><p><a href="https://www.umm.uni-heidelberg.de/forschung/forschungsschwerpunkte/mctc/organe-und-mitglieder/adelheid-cerwenka/" target="_blank">Prof. Dr. med. Adelheid Cerwenka</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/personen/prof-dr-phil-nat-martina-muckenthaler-1046" target="_blank"><span>Prof. Dr. phil. nat. Martina Muckenthaler</span></a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,HD-MA,Forschung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 15:26:47 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 01 Jun 2026 13:26:47 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Studie belegt die besondere Prognosekraft von Studieneignungstests für den Erfolg im Medizinstudium</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/studie-belegt-die-besondere-prognosekraft-von-studieneignungstests-fuer-den-erfolg-im-medizinstudium/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/studie-belegt-die-besondere-prognosekraft-von-studieneignungstests-fuer-den-erfolg-im-medizinstudium/</guid><pp:caseid>725127</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Forschungsteam der heiTEST Koordinationsstelle, eine Einrichtung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, hat mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie des Instituts für Test- und Begabungsforschung (ITB Consulting) in Bonn die beiden etablierten standardisierten Eignungstests für das Medizinstudium in einer gemeinsamen Studie wissenschaftlich überprüft. Die Forschenden konnten nachweisen, dass mit den Tests eine zuverlässige Vorhersage zum Studienerfolg – auch über die Abiturnote hinaus – getroffen werden kann.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) und der Hamburger Naturwissenschaftstest (HAM-Nat) werden in Ergänzung zur Abiturnote und anderen Qualifizierungsmerkmalen bei den Auswahlverfahren zur jährlichen Vergabe der knapp 12.000 Studienplätzen eingesetzt. Ziel dieser Verfahren ist es, Studienplätze bevorzugt an diejenigen zu vergeben, die für das Studium und den späteren ärztlichen Beruf besonders geeignet sind. Alle Medizinischen Fakultäten in Deutschland greifen dabei auf eines der beiden Testformate, den TMS oder den HAM-Nat, zurück.</span></p><p><span>An der nun veröffentlichten Studie nahmen rund 5.500 Personen teil, die zwischen 2017 und 2022 einen der beiden Eignungstests abgelegt hatten. Die Forschenden verglichen die Ergebnisse mit späteren Studienleistungen, gemessen an den Durchschnittsnoten während des Studiums und den Resultaten im Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Physikum). Das Ergebnis war eindeutig: Wer in den Eignungstests gut abschnitt, hatte auch bessere Leistungen im Medizinstudium.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Eignungstests übertreffen die Abiturnote in der Prognosekraft</span></h3><p><span>Anhand der Testergebnisse ist davon auszugehen, dass ein wesentlicher Teil der späteren Studienleistungen vorhergesagt werden kann. „Es gibt unzählige Gründe, warum eine Person im Studium besser abschneidet als eine andere“, erklärt Malvin Jähn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Erstautor der Veröffentlichung: „Persönliche Umstände, Lernstrategien, Motivation oder auch die individuelle Veranlagung für das Fach. Wie nun gezeigt, können wir aber bis zu 30 Prozent der Ursachen, warum eine Person besser abschneidet als eine andere, bereits vor Studienbeginn erklären. Das ist bemerkenswert, denn die oben genannten Gründe, welche als primär ausschlaggebend erscheinen mögen, sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.“, sagt Malvin Jähn.</span></p><p><span>Zudem wurde erstmals untersucht, wie die Kombination aus Abiturnote und Eignungstest die Prognosekraft bestimmt – mit einem beachtlichen Ergebnis. „Wir konnten konsistent zeigen, dass Eignungstests einen wesentlichen zusätzlichen Beitrag in der Vorhersage des Studienerfolgs über die Abiturnote hinaus leisten. Das gilt jedoch nicht in umgekehrter Richtung.“, so Malvin Jähn.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Effektiv, fair und ein wichtiger Beitrag für die Medizinische Versorgung in Deutschland</span></h3><p><span>Die Analyse zeigte zudem, dass die Aussagekraft der Tests unabhängig von Alter und Geschlecht stabil bleibt. Frauen und Männer, jüngere und ältere Studieninteressierte – für alle Gruppen waren die Ergebnisse ähnlich zuverlässig. „Dieser Aspekt ist wichtig, weil ein solcher Test weitreichende Folgen für das Berufsleben der Bewerberinnen und Bewerber hat. Er muss zuverlässig, fair und valide sein, um flächendeckend eingesetzt werden zu können.“, so Tim Wittenberg, Geschäftsführer der heiTEST Koordinierungsstelle.</span></p><p><span>„Im Hinblick auf den demographischen Wandel und unsere alternde Gesellschaft sind gute und wissenschaftlich fundierte Vergabeverfahren für Medizinstudienplätze essenziell für die flächendeckende medizinische Versorgung. Denn sie stellen sicher, dass Medizinstudienplätze bevorzugt an diejenigen Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden, die künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich studieren und später mit Engagement als Ärztinnen und Ärzte tätig sein werden. Diese Studie zeigt eindrücklich, dass standardisierte Eignungstests dabei einen wesentlichen Beitrag leisten können,“ sagt Professorin Martina Kadmon, Mitautorin der Studie und Präsidentin des Medizinischen Fakultätentags (MFT).</span></p><p><span>In einem nächsten Schritt wollen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, ob sich die Stärken von TMS und HAM-Nat kombinieren lassen. Ziel ist es, die Vorzüge beider Verfahren in einem gemeinsamen Test zu vereinen, um die Studierendenauswahl weiter zu verbessern und Chancen für einen Zugang zum Studium zu erweitern.</span></p><h3><span>Hintergrund: Studienplatzvergabe Medizin in Deutschland</span></h3><p><span>In Deutschland werden Medizinstudienplätze nach einem zentral geregelten Verfahren mit einem bundesweit einheitlichen Quotenschema vergeben. Die Durchführung erfolgt für alle Hochschulen durch die Stiftung für Hochschulzulassung. Nach Abzug verschiedener Vorabquoten werden 30 Prozent der verbleibenden Studienplätze an die Bewerberinnen und Bewerber mit den besten Abiturnoten vergeben. 60 Prozent werden nach den Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben. Bei dieser Quote können die einzelnen Hochschulen in einem begrenzten Umfang selbst die Kriterien und ihre Gewichtung für die Zulassung festlegen. Weitere 10 Prozent entfallen auf die sogenannte Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ), bei der die Hochschulen frei über die Zulassungskriterien befinden können. Die Hochschulen in Hamburg und Magdeburg berücksichtigen bei der AdH und den ZEQs unter anderem die Ergebnisse des HAM-Nat. Alle anderen Hochschulen verwenden den TMS.</span></p><p><span>Der in Hamburg entwickelte und dort ebenfalls koordinierte Hamburger Naturwissenschaftstest „HAM-Nat“ im Multiple-Choice-Format, prüft sowohl das Basiswissen in den medizinisch relevanten Fächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik als auch das logische Denken. Der Test für Medizinische Studiengänge „TMS“ ist ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, der neben medizinisch-naturwissenschaftlichem Grundverständnis auch abstrakte kognitive Fähigkeiten, wie das Gedächtnis oder die Fähigkeit, Muster zu entdecken, prüft. Die deutschlandweite Durchführung des TMS wird durch die heiTEST Koordinationsstelle in Heidelberg betreut.</span></p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s12909-025-07974-2" target="_blank"><span>Link zur Studie</span></a></p><p><a href="https://www.tms-info.org/ueber-den-tms/" target="_blank"><span>Informationen zum TMS</span></a></p><p><a href="https://www.uke.de/studium-lehre/modellstudiengang-medizin-imed/studienentscheidung/auswahlverfahren-humanmedizin.html" target="_blank"><span>Informationen zum HAM-Nat</span></a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/heitest" target="_blank"><span>heiTEST Koordinationsstelle an der Medizinischen Fakultät Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/fileadmin/medizinische_fakultaet/Studiendekanat/Studium/Studiengang_Humanmedizin/Poster-Quoten-Schema.pdf" target="_blank"><span>Quotenschema der Studienplatzvergabe am Beispiel der Medizinischen Fakultät Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.hochschulstart.de/" target="_blank"><span>Stiftung für Hochschulzulassung</span></a></p><h3><span>Kontakt</span></h3><p><span><strong>Malvin Jähn</strong></span><br><span>Wissenschaftlicher Mitarbeiter</span><br><span>heiTEST Koordinierungsstelle</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></p><p><a href="mailto:Malvin.Jaehn@med.uni-heidelberg.de"><span>Malvin.Jaehn@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p><span><strong>Tim Wittenberg</strong></span><br><span>Geschäftsführer</span><br><span>heiTEST Koordinierungsstelle</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></p><p><a href="mailto:Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de"><span>Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 14:44:12 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 30 Oct 2025 12:08:02 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Vom Berufsweg zur Profession: Studienstart der Physiotherapiewissenschaft an der Universität Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/vom-berufsweg-zur-profession-studienstart-der-physiotherapiewissenschaft-an-der-universitaet-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/vom-berufsweg-zur-profession-studienstart-der-physiotherapiewissenschaft-an-der-universitaet-heidelberg/</guid><pp:caseid>724737</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Mit einer feierlichen Veranstaltung hat die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg den Studienstart der ersten 25 Studierenden im Fach Physiotherapiewissenschaft begangen. Der neu geschaffene ausbildungsintegrierende Studiengang verbindet die etablierte Physiotherapieausbildung mit einer fundierten wissenschaftlichen Qualifizierung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Mit dem neuen Studiengang treibt die Universität Heidelberg die Akademisierung und Wissenschaftsorientierung in den Gesundheits- und Pflegeberufen weiter voran. Für Absolventinnen und Absolventen erweitert er die beruflichen Möglichkeiten deutlich. Denn neben der klassischen Berufsqualifizierung erwerben die Studierenden einen Bachelorabschluss und den Weg zu Master und Promotion öffnet. Damit entsteht die Grundlage für individuelle Weiterentwicklung auch außerhalb der unmittelbaren Berufspraxis.</span></p><p><span>Das auf sieben Semester angelegte Studium verbindet praktisch-theoretischen Unterricht und die klinische Ausbildung am Patienten mit einer wissenschaftlichen Grundausbildung. Die Studierenden lernen beispielsweise, Fachliteratur zu beurteilen, Therapien anhand aktueller Erkenntnisse kritisch zu prüfen und wissenschaftlich fundiert weiterzuentwickeln. Auch Methoden der Gesundheitswissenschaften, Grundlagen der Gesundheitsökonomie und der Biomechanik sowie medizinisches Qualitätsmanagement sind Lehrinhalte. </span>Das Interesse am neuen Studiengang war bereits in der Bewerbungsphase hoch. Mehr als 400 junge Menschen bewarben sich auf einen der 25 Studienplätze.</p><p>&nbsp;</p><h3><span>Feierlicher Auftakt in Heidelberg</span></h3><p><span>Bei ihrer Einführungsveranstaltung am Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie des Universitätsklinikums Heidelberg in Schlierbach lernten die neuen Studierenden den Campus kennen und kamen mit Lehrenden ins Gespräch. Anschließend fanden sich die Studierenden mit Vertreterinnen und Vertretern von Fakultät und Klinikum zu einer Feierstunde zusammen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><p><span>„Der neue Studiengang verbindet die Vermittlung von physiotherapeutischen Grundlagen und physiotherapeutischer Praxis an einem Standort der Hochleistungsmedizin – dem Universitätsklinikum Heidelberg und seinen Partnern – mit einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung an der Universität Heidelberg, um so fachliche und überfachliche Kompetenzen zu verknüpfen. Dadurch werden die Absolventinnen und Absolventen für ein breites Berufsfeld in der Gesundheitsversorgung und der Rehabilitation qualifiziert“, betonte Professorin Dr. Silke Hertel, Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Heidelberg.</span></p><p><span>„Die Akademisierung der Gesundheitsberufe durch neue Studienangebote und die Stärkung der Forschung in diesem Bereich ist ein wichtiges Zukunftsfeld. Mit dem Bachelorstudiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung hat die Medizinische Fakultät Heidelberg bereits vor rund zehn Jahren einen Schwerpunkt im Bereich der Therapiewissenschaften gesetzt. Dies wird nun durch die Einführung eines Studiengangs Physiotherapiewissenschaft weiter ausdifferenziert werden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs neue Perspektiven eröffnen“, sagte Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „</span>Mein besonderer Dank gilt allen, die durch ihr Engagement und ihre Expertise dazu beigetragen haben, dass dieser Studiengang nun starten kann“, so Boutros.</p><p><span>„Physiotherapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung unterschiedlichster Erkrankungen. Mit dem neuen Studiengang Physiotherapiewissenschaft wird in Heidelberg erstmals eine akademische Grundlage geschaffen. Dadurch erhält die Physiotherapie die Möglichkeit, wissenschaftlich fundierte und evidenzbasierte Konzepte aus der eigenen Disziplin heraus zu entwickeln und sich zugleich als wichtiger Partner benachbarter Fächer, insbesondere der Medizin, zu etablieren. Das ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg von einem Beruf hin zu einer eigenständigen Profession“, sagte Professor Norbert Weidner, Interims-Studienleiter des Studiengangs Physiotherapiewissenschaft und Sprecher des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/studium/alle-studienfaecher/physiotherapiewissenschaft" target="_blank">Informationen zum Studiengang der Universität Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Lehre und Ausbildung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:08:10 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 10 Oct 2025 09:10:15 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Pflege-Examensfeier in der Providenzkirche</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pflege-examensfeier-in-der-providenzkirche/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pflege-examensfeier-in-der-providenzkirche/</guid><pp:caseid>692299</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungen zur Pflegefachfrau bzw. -mann sowie zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in. Die meisten haben sich für das UKHD als Arbeitgeber entschieden und starten in den nächsten Wochen auf der Station ihrer Wahl ins Berufsleben.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Am 21. März 2025 fand in der Providenzkirche in Heidelberg die Examensfeier der frisch examinierten Pflegefachfrauen und -männer sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger statt. Neben den glücklichen Absolventinnen und Absolventen und ihren Familien nahmen Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin am UKHD, Frank Stawinski, Leiter der Akademie für Gesundheitsberufe AfG, die Schul- und Kursleitungen sowie die Praxisanleitungen, die die praktische Ausbildung am Klinikum über drei Jahre begleitet haben, an der Feier teil. Fast ausnahmslos haben sich die ehemaligen Auszubildenden für das UKHD als Arbeitgeber entschieden und starten in den nächsten Wochen auf der Station ihrer Wahl ins Berufsleben.</p><p>Wir gratulieren ganz herzlich zum bestandenen Examen, wünschen einen erfolgreichen Berufsstart und ganz viel Glück für euren zukünftigen Weg – ob am UKHD oder wo auch immer dieser auch hinführen wird.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 13:46:11 +0200</pubDate>
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                        <title>Professor Johannes Huber ist neuer Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-johannes-huber-ist-neuer-aerztlicher-direktor-der-urologischen-universitaetsklinik-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-johannes-huber-ist-neuer-aerztlicher-direktor-der-urologischen-universitaetsklinik-heidelberg/</guid><pp:caseid>682496</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Professor Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, 44, hat zum 1. Januar 2025 sein Amt als Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg angetreten. Gleichzeitig hat er die W3-Professur für Urologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg inne. Johannes Huber kommt vom Universitätsklinikum Marburg, wo er bereits in gleicher Funktion tätig war. Seine Schwerpunkte sind die urologischen Krebserkrankungen, minimal-invasive roboterassistierte Verfahren und rekonstruktive operative Techniken. Huber folgt auf Professor Markus Hohenfellner, der nach 21 Jahren in den Ruhestand geht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Das früher sehr riskante Handwerk der Steinschneider hat die moderne Urologie mit hochentwickelten Instrumenten zu sicheren und schonenden Behandlungen weiterentwickelt. Zusätzlich helfen wir bei allen Problemen rund um die harnableitenden Organe und die männlichen Geschlechtsorgane“, erzählt Johannes Huber. Heute ist die Urologie ein moderner Fachbereich der Medizin, der sich rasant weiterentwickelt und häufig auch selbst Innovationstreiber war. Das hängt mit der Technikbegeisterung im Fach und auch mit den hohen Patientenzahlen zusammen. „Die schonende Steinentfernung zählt neben der Behandlung anderer gutartiger Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter weiter zu den wichtigen Aufgaben in der Urologie. Aber die urologischen Krebserkrankungen nehmen eine deutlich prominentere Rolle ein. Heute leiden auch aufgrund der steigenden Lebenserwartung immer mehr Menschen an Nieren-, Blasen- oder Prostatakrebs“, sagt Johannes Huber. „Dank besserer Techniken lassen sich die Tumoren heute meist früher und zuverlässiger erkennen. Und präzisere, teilweise robotergestützte Operationsmethoden sowie innovative medikamentöse Therapien helfen uns dabei, sie effektiv und gleichzeitig möglichst schonend zu behandeln.“</span></p><p><span>Als Beispiel nennt Johannes Huber die Diagnostik und Behandlung von Prostatatumoren. Das Erkennen dieser Erkrankung wurde durch die MRT-Untersuchung revolutioniert und die Heidelberger Urologie war vor 15 Jahren ein Pionier bei der Integration dieser sowie der Gewebsentnahme aus der Prostata. Die MRT-fusionierte Prostatabiopsie hat sich seitdem zum Goldstandard der Diagnostik entwickelt. „Anschließend können wir mit hoher Sicherheit Entwarnung geben oder gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen überlegen, welche Behandlung jeweils persönlich die richtige ist. Die Möglichkeiten reichen vom kontrollierten Zuwarten über die Bestrahlung bis hin zu einer kompletten Entfernung der Prostata. Für diese Operation steht uns ein da-Vinci-Roboter der neuesten Generation zur Verfügung, um den Eingriff möglichst schonend durchzuführen.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Patienten tragen zum Behandlungserfolg aktiv bei</span></h3><p><span>Patientinnen und Patienten bezieht Johannes Huber aktiv in die Behandlung mit ein: „Mit der Prähabilitation, also der körperlichen Ertüchtigung vor dem geplanten Eingriff, kann jeder selbst dazu beitragen, nach der Operation wieder schneller auf die Beine zu kommen“, erklärt der Urologe. „Gerade unsere älteren Patientinnen und Patienten, die oft an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden, vertragen sowohl die Operation als auch die Chemotherapie besser, wenn sie körperlich fit sind. Und um die Fitness ein wenig zu steigern, bleibt bei planbaren Eingriffen immer noch ausreichend Zeit.“ Dabei geht es zum einem um Kraft- und Koordinationstraining, aber auch um die richtige Ernährung und Atemübungen, um etwa einer Lungenentzündung vorzubeugen. Hier begleitet Huber bereits gemeinsam mit der Sportmedizin im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eine Studie für ältere Betroffene vor einer vollständigen Entfernung der Harnblase. Bereits Einzug in die Behandlungsempfehlungen hat das Beckenbodentraining vor der vollständigen Prostataentfernung genommen.</span></p><p><span>Generell bezieht Johannes Huber seine Patientinnen und Patienten eng in die Planung der Behandlung ein: „Das ist der Kern meiner ärztlichen Tätigkeit“, sagt er, „gemeinsam im Gespräch die Lösung zu finden, die ganz persönlich am besten passt. Das steigert aus meiner Sicht die Qualität der Behandlung und die Zufriedenheit mit dem Ergebnis, wenn man selbst mitentscheiden kann.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Lebensqualität im Blick</span></h3><p><span>Vor einem Eingriff an der Prostata haben viele Männer großen Respekt. Das sei verständlich, sagt Johannes Huber. „Schließlich geht es hier nicht nur ums Überleben, sondern auch ums Weiterleben mit möglicherweise eingeschränkten essentiellen Körperfunktionen, die Sexualität und Harnkontinenz betreffen können.“ Auch Eingriffe an Blase oder Niere können mit Funktionseinbußen einhergehen. Die Urologie sei daher auch ein Fach, das sich schon lange mit den Ergebnissen aus der Sicht der Betroffenen befasst. „Mithilfe strukturiert entwickelter, validierter Fragebögen erfassen wir die Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten.“ Mit diesen „Patient Reported Outcome Measurements“ (PROMs) lässt sich subjektives Befinden mit hoher Genauigkeit objektiv erfassen. „Unser Ziel ist es nicht nur, den Tumor in Prostata, Niere oder Blase vollständig zu entfernen, sondern dies auch so schonend wie möglich zu tun. Um dabei immer besser werden zu können, müssen wir die Ergebnisse unserer Behandlung messen.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Wissen vermehren und weitergeben</span></h3><p><span>Auch wissenschaftlich ist Professor Huber sehr aktiv – sein Schwerpunkt ist die urologische Versorgungsforschung: „Wir interessieren uns vor allem für die optimale Versorgung: Welches Wirkprinzip hilft welchem Patienten oder welcher Patientin am besten? Welche Langzeitfolgen hat eine neue Operationsmethode? Zu welchem Zeitpunkt – vor oder nach der Operation – sollten wir eine Systemtherapie einsetzen? Mit welchen anderen Maßnahmen können wir sie kombinieren?“ Sein Parallelstudium der Philosophie legte bei Johannes Huber sehr früh die Grundlagen für seine wissenschaftlichen Arbeiten. „In der Philosophie lernt man, die richtigen Fragen zu stellen, und das ist natürlich auch in der medizinischen Forschung ungemein wichtig.“</span></p><p><span>In der Lehre setzt Johannes Huber auf praxisnahe Angebote: „Ich bin der Ansicht, dass die jungen Mediziner schnell selbst ein Gefühl für das Operieren bekommen sollen. Das können sie bei uns ganz ohne Risiken am Simulator. Sie üben am Modell mit echten Instrumenten und können beispielsweise durch die Harnröhre Steine aus der Niere bergen. Dadurch erlangen sie Geschicklichkeit, aber auch Sicherheit und Selbstbewusstsein. Und weil das praktische Arbeiten Begeisterung weckt, gewinnen wir dadurch gleich noch Nachwuchskräfte für die Urologie!“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Den Standort stärken</span></h3><p><span>Intensive Zusammenarbeit ist für Johannes Huber essentiell: „Man darf die Universitätsmedizin nicht isoliert betrachten. Unser Ziel ist eine optimale Versorgung in der Region. Hierfür ist die vertrauensvolle Kooperation mit den umliegenden Akteuren entscheidend, vor allem mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. So kann eine berufsgruppenübergreifende, ganzheitliche und interdisziplinäre Patientenversorgung gelingen. Das ist zugleich das Ziel der Versorgungsforschung, sich dem bestmöglichen Behandlungskonzept für unsere Patientinnen und Patienten anzunähern.“</span></p><p><span>Professor Jürgen Debus, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, begrüßt den neuen Kollegen: „Johannes Huber passt mit seinen vielseitigen Kompetenzen ausgezeichnet nach Heidelberg: Er wird sich sowohl im Zentrum Chirurgie bestens einfügen, als auch Kooperationen mit dem NCT und der Klinik für Nephrologie ausbauen. Als begeisterter Befürworter der Ambulantisierung und der Digitalisierung der Medizin wird er dazu beitragen, das UKHD für die Zukunft fit zu machen.“</span></p><p><span>Professor Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Vorstandsmitglied des UKHD, ist ebenfalls froh über das neue Mitglied seiner Fakultät. „Heidelberg hat einen exzellenten Ruf auf dem Gebiet der Krebsforschung und -behandlung. Mit Professor Huber bauen wir diese Expertise durch innovative Forschungsvorhaben von der onkologischen Grundlagenforschung bis hin zu klinischen Studien weiter aus. Durch seine Arbeit wird nicht nur die Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät Heidelberg gestärkt werden, sondern das Translationspotenzial in der Region insgesamt. Wir freuen uns auf seine vielfältigen Beiträge.“</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Johannes Huber kennt den Heidelberger Standort bereits sehr gut: Nach seinem Medizin- und Philosophiestudium in München und der Promotion in beiden Fächern war er bereits von 2006 bis 2012 an der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg als Wissenschaftler und Arzt tätig. Nach Abschluss seiner urologischen Facharztausbildung und einem von der Deutschen Krebshilfe geförderten Wissenschaftsaufenthalt an der Universität Zürich, wechselte er an das Universitätsklinikum Dresden. Hier war er als Oberarzt, Leitender Oberarzt und schließlich als Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie tätig. 2022 nahm er den Ruf auf die W3 Professur für Urologie an der Universität Marburg an und leitete drei Jahre lang die Urologische Universitätsklinik Marburg. Berufsbegleitend hat Johannes Huber Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg studiert. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Fri, 03 Jan 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 03 Jan 2025 13:14:46 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Nierenzentrum Heidelberg wird zum 1. Januar 2025 Teil des Universitätsklinikums Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nierenzentrum-heidelberg-wird-zum-1-januar-2025-teil-des-universitaetsklinikums-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nierenzentrum-heidelberg-wird-zum-1-januar-2025-teil-des-universitaetsklinikums-heidelberg/</guid><pp:caseid>681938</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Seit 50 Jahren trägt das Nierenzentrum e.V. als nephrologisches Fachkrankenhaus zur medizinischen Versorgung der Menschen mit akuten und chronischen Nierenerkrankungen in Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar bei. Dabei war und ist die Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) intensiv und vertrauensvoll. Nun wurde der Vertrag zur Integration der Fachklinik in das UKHD zum 1. Januar 2025 unterzeichnet.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Das Nierenzentrum Heidelberg e.V. wird zum Jahreswechsel in das Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) eingegliedert. Den Vertrag zur Integration haben die Vorstände von Nierenzentrum und UKHD jetzt unterschrieben. Zuvor hatte das Bundeskartellamt im November 2023 diesem Schritt wettbewerbsrechtlich zugestimmt. Eine W3-Professur mit Leitungsfunktion für Nephrologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg soll bis Mitte 2025 etabliert werden. Dafür stellte das Nierenzentrum e.V eine großzügige finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Seit 2005 führt die Fachklinik für Nierenerkrankungen ihren Betrieb auf dem Campus Im Neuenheimer Feld in direkter Nachbarschaft zur Medizinischen und Chirurgischen Klinik. Träger des Krankenhauses ist bislang der Verein Nierenzentrum Heidelberg e.V.. In der Fachklinik versorgen </span>rund 180 Mitarbeitende circa <span>2.000 stationäre und rund 13.000 ambulante Patienten pro Jahr.</span></p><p><span>„Jetzt wächst zusammen, was schon lange zusammengehört“, sagt Professor Dr. Markus Weigand, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Wir freuen uns sehr, dass die Nephrologie zukünftig noch stärker das universitätsmedizinische Portfolio des Klinikums bereichern wird. Die Wege werden sowohl im klinischen Tagesablauf als auch in der Administration kürzer. Davon werden die Patientinnen und Patienten und die Mitarbeitenden profitieren.“</span></p><p><span>Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg betont: „Ziel ist die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre in der Nephrologie, sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Translation. Die Nephrologie interagiert mit vielen anderen Gebieten wie der Immunologie, der Onkologie und der Kardiologie und wird in vielen Bereichen eine zentrale Rolle für Innovationen und neue Therapien spielen.“</span></p><p><span>„Die Planungen und Umsetzung der Integration verliefen in enger Partnerschaft und transparent“, sagt Professor Dr. Martin Zeier, Ärztlicher Direktor des Nierenzentrums. „Wir freuen uns sehr, unser breit gefächertes Spektrum in Diagnostik und Therapie in unseren bewährten Räumlichkeiten, nun aber unter dem großen Dach des Universitätsklinikums Heidelberg anbieten zu können. Für unsere Patientinnen und Patienten bleibt es bei den gewohnten Ansprechpartnern und Abläufen.“ So hat sich das Nierenzentrum z.B. auf dem Gebiet der Nierentransplantation, der Bauchfelldialyse, des akuten Nierenversagens, der diabetischen Nephropathie und der Rolle der Niere in der Hochdruckentstehung international einen ausgezeichneten Ruf erworben.</span></p><p><span>„Die letzten zweieinhalb Jahre waren sehr arbeitsreich, aber diese Mühe hat sich gelohnt. Wir haben es geschafft, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nierenzentrums auf diesen Weg mitzunehmen, damit die Erfolgsgeschichte des Nierenzentrums unter dem Dach des UKHD weitergeht“, so die Kaufmännische Direktorin des Nierenzentrums und Geschäftsführerin des Trägers Nierenzentrum e.V. Eleonore Fritsch.</span></p><p><span>„Wir begrüßen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich am Klinikum“, sagt Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin des UKHD. „Wir freuen uns sehr, dass die hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitenden des Nierenzentrums im neuen Jahr zu unserem großen Team hinzukommen. Indem wir zusammenwachsen sind wir auch in Verbindung mit der neuen Krankenhausgesetzgebung medizinstrategisch, administrativ und wirtschaftlich bestens aufgestellt.“</span></p><p><a href="http://www.nierenzentrum-heidelberg.com">www.nierenzentrum-heidelberg.com</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 13:12:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 19 Dec 2024 12:42:12 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Zweiter Studentischer Tutorenkongress in Heidelberg: Wie Studierende von Studierenden lernen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zweiter-studentischer-tutorenkongress-in-heidelberg-wie-studierende-von-studierenden-lernen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zweiter-studentischer-tutorenkongress-in-heidelberg-wie-studierende-von-studierenden-lernen/</guid><pp:caseid>678901</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Gemeinsamer Austausch über verschiedene Lehrprogramme, Vernetzung und zahlreiche Workshops: Im Rahmen des studentischen Tutorenprogramms „Anatomie am Lebenden“ des Heidelberger Medizinstudiengangs HeiCuMed kam es jetzt in Heidelberg bereits zum zweiten Mal</strong><span><strong>&nbsp; </strong></span><strong>zu einem Treffen von studentischen Tutorinnen und Tutoren aus ganz Deutschland.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das studentische Tutorenprogramm „Anatomie am Lebenden“ (AaLPLUS) ist nicht nur eines der beliebtesten Lehrprogramme im vorklinischen Teil des Heidelberger Medizinstudiengangs HeiCuMed, sondern auch eines der Wichtigsten: Über die vier vorklinischen Semester hinweg lernen die Studierenden in Kleingruppen bereits klinisch wichtige Inhalte wie Anamnesegespräche, Gesprächstechniken im Rahmen von Arzt-Patienten-Gesprächen und die Vielfalt von körperlichen Untersuchungen kennen. Ebenso sammeln die Studierenden erste Erfahrungen mit dem Konzept des Problemorientierten Lernens (POL). Die Einzigartigkeit des Programms ist, dass die Tutorien und die Abschlussprüfung nicht von fertig ausgebildeten Ärzten, sondern ausschließlich von studentischen Tutorinnen und Tutoren aus dem klinischen Studienabschnitt geleitet und geprüft werden. Diese Studierenden aus höheren Semestern werden sorgsam ausgewählt und entsprechend geschult.</p><p>Im Rahmen des Programms kam es jetzt in Heidelberg zum zweiten „Studentischen Tutorenkongress“: 140 studentische Tutorinnen und Tutoren aus Hochschulen in ganz Deutschland waren in der Medizinischen Klinik in Heidelberg zu Gast, um sich untereinander über die Lehrprogramme der verschiedenen Universitäten auszutauschen. Ziel des Kongresses ist eine Vernetzung der Tutoren, die im Anschluss neue Impulse und Ideen an ihre Universitäten tragen und so die medizinische Ausbildung an ihren Studienstandorten verbessern. Zusätzlich standen zahlreiche spannende Workshops auf dem Programm: Neben Themen wie evidenzbasierte Medizin, klimasensible Gesundheitsberatung oder Stress und Resilienz im Medizinstudium ging es auch um praktische Fertigkeiten wie die laparoskopische Chirurgie oder die Integration innovativer digitaler Lösungen in den Klinikalltag. Bei der Bewältigung eines Parcours konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen HNO-Untersuchung, pädiatrische Blasen-& Lumbalpunktion sowie die gynäkologische Untersuchung üben.</p><p>Mit dem zweiten Tutorenkongress waren die Organisatoren – das sind Abteilung für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung (Prof. Dr. Svetla Loukanova, Dr. Cornelia Wachter, Sonia Kurczyk, Prof. Dr. Attila Altiner) und das Team der studentischen Tutoren (Sophie Mohr und das Orga-Team des AaLPLUS-Programms) – mehr als zufrieden: „Der Kongress ist ein wichtiger Schritt hin zur Entwicklung einer standardisierten Tutorenausbildung in Deutschland und dient dazu, eine qualitativ hochwertige Lehre und Patientenversorgung für die Zukunft zu sichern“, so Prof. Dr. Svetla Loukanova, Teamleiterin der Lehre Allgemeinmedizin.</p><p>Unterstützt wurde der Kongress auch von den beiden Landkreisen Neckar-Odenwald Kreis und Heilbronn. Die Kreise bieten nicht nur verschiedene Förderprogramme für Medizinstudierende an, sondern unterstützen auch das Blockpraktikum Allgemeinmedizin.</p><h3>Hintergrund</h3><p>Das studentische Tutorenprogramm „Anatomie am Lebenden“ (AaLPLUS) wird von der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am UKHD organisiert. Studentische, von erfahrenen Hausärzten und Psychologen regelmäßig geschulte Tutoren aus höheren Semestern leiten die Tutorien. Die Tutoriumsgruppen bestehen aus 8 bis 10 Studierenden und zwei Tutoren. Neben der Vermittlung theoretischer Inhalte liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Anwendung. Die körperlichen Untersuchungen werden mit- und aneinander erlernt, ärztliche Basisfertigkeiten erarbeitet (z. B. venöse Blutentnahme), Arzt-Patienten-Kommunikation mit Simulationspatienten geübt und klinische Fälle im Rahmen des Problemorientierten Lernens (POL) gelöst.</p><p>Die Auswahl der Neututoren erfolgt nach einer Bewerbung inklusive Motivationsschreiben. Alle Tutoren nehmen zunächst an drei Modulen basisdidaktischer Schulungen teil: Didaktik und Moderation, Gruppenleitung sowie ärztliche Haltung und Gesprächsführung. Zusätzlich gibt es vor jedem Semester die fachsemesterspezifischen inhaltlichen Schulungen, die mindestens einmal zu besuchen sind. Die Schulungen werden ebenfalls von erfahreneren studentischen Tutoren des AaLPLUS Programms geleitet, den sogenannten Trainern. Diese werden fachlich durch Ärzte der Allgemeinmedizin und Psychologen unterstützt.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/institute/abteilung-allgemeinmedizin-und-versorgungsforschung/leistungsspektrum/lehre-allgemeinmedizin-studiengang-humanmedizin/studentischer-tutorenkongress" target="_blank">Zum Kongress</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/medizinische_klinik/Abteilung_2/Abt._Allgemeinmedizin_und_Versorgungsforschung/Humanmedizin/230515_BRO_AaL-Plus.pdf" target="_blank">Zum studentischen Tutorenprogramm „Anatomie am Lebenden“ (AaLPLUS)</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Lehre und Ausbildung,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 08:30:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 21 Nov 2024 10:59:14 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Universität Heidelberg richtet neuen Studiengang für Physiotherapiewissenschaft ein</title>
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Der Studiengang „Bachelor of Science Physiotherapiewissenschaft“ soll zum Wintersemester 2025/2026 mit zunächst 25 Studienanfängern starten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Mit einem neuen Studiengang auf dem Gebiet Physiotherapiewissenschaft will die Universität Heidelberg die Professionalisierung und Wissenschaftsorientierung in den Gesundheits- und Pflegeberufen vorantreiben. Ein entsprechendes Konzept, das an der Medizinischen Fakultät Heidelberg entwickelt wurde, ist jetzt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg als förderfähig bewertet worden. Damit kann im nächsten Schritt mit der konkreten Ausgestaltung des ausbildungsintegrierenden Studienprogramms – der Verbindung von Hochschulstudium und berufspraktischem Studienanteil – begonnen werden. Der Studiengang „Bachelor of Science Physiotherapiewissenschaft“ soll zum Wintersemester 2025/2026 mit zunächst 25 Studienanfängerinnen und Studienanfängern starten.</span><br><br><span style="text-align:start;">„Der neue Studiengang verfolgt das Ziel, die Vermittlung von physiotherapeutischen Grundlagen und physiotherapeutischer Praxis an einem Standort der Hochleistungsmedizin – dem Universitätsklinikum Heidelberg und seinen Partnern – mit einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung an der Universität Heidelberg zu verbinden, um so fachliche und überfachliche Kompetenzen zu verknüpfen. Dadurch werden die Absolventinnen und Absolventen für ein breites Berufsfeld in der Gesundheitsversorgung und der Rehabilitation qualifiziert“, betont Prof. Dr. Silke Hertel, Prorektorin für Studium und Lehre. Zugleich eröffnen sich damit auch Perspektiven für neue Tätigkeitsfelder, so Prof. Hertel, etwa in der interprofessionellen Prävention und Rehabilitation mit Schwerpunkt auf Bewegung, der betrieblichen Gesundheitsförderung oder der Förderung der Gesundheitskompetenz an Schulen. Der an der Universität erworbene Bachelor-Abschluss biete zudem die Möglichkeit, die Ausbildung in ausdifferenzierten Master-Studiengängen anzuschließen und sich über Promotion und Habilitation für einen akademischen Karriereweg zu qualifizieren.</span><br><br><span style="text-align:start;">„Die Akademisierung der Gesundheitsberufe durch neue Studienangebote und die Stärkung der Forschung in diesem Bereich ist ein wichtiges Zukunftsfeld. Mit dem Bachelorstudiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung hat die Medizinische Fakultät Heidelberg bereits vor rund zehn Jahren einen Schwerpunkt im Bereich der Therapiewissenschaften gesetzt. Dies soll durch die Einführung eines Studiengangs Physiotherapiewissenschaft weiter ausdifferenziert werden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs neue Perspektiven eröffnen“, betont Prof. Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Der Universitäts- und Klinikstandort Heidelberg kann bereits auf jahrzehntelange Erfahrungen in der Ausbildung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zurückgreifen. Seit 1947 werden am Universitätsklinikum Heidelberg in einer der ältesten Physiotherapieschulen Deutschlands Fachkräfte für die Prävention und Behandlung von Störungen des menschlichen Bewegungsapparates und damit verbundener Erkrankungen ausgebildet.</span><br><br><span style="text-align:start;">Der geplante Studiengang „Bachelor of Science Physiotherapiewissenschaft“ wird auf sieben Semester angelegt sein und fünf Module umfassen. Dazu gehört das Modul „Human- und sozialwissenschaftliche Grundlagen“, das zum Beispiel die Bereiche Krankheitslehre, Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement umfasst. Im Modul „Wissenschaftliche Theorie und Praxis“ wird es unter anderem um Methoden der Gesundheitswissenschaften, um klinische Diagnostik und Entscheidungsfindung sowie interprofessionelle Kommunikation und Versorgung gehen. Biomechanik, medizinische Trainingslehre, Schmerztherapie, Palliativbehandlung und übergreifende physiotherapeutische Verfahren sind wesentliche Lehrthemen des Moduls „Physiotherapeutische Grundlagen“. Das Modul „Physiotherapeutische Praxis“ beinhaltet neben einem Orientierungspraktikum mehrere berufspraktische Studienphasen. Der Studiengang schließt mit dem Modul „Physiotherapie als Profession“, in dem die Absolventinnen und Absolventen eine Profilwerkstatt durchlaufen und ihre Bachelorarbeit verfassen.</span><br><br><span style="text-align:start;">Die Einrichtung des Studiengangs ist Teil einer umfassenden Strategie zur Weiterentwicklung der Therapie- und Pflegewissenschaften in Baden-Württemberg. Dazu hat das Wissenschaftsministerium des Landes die Förder-Ausschreibung „Therapiewissenschaften (Physiotherapie und Ergotherapie) 2024“ aufgelegt. Der Heidelberger Antrag zeichnet sich, so die Gutachtergruppe, insbesondere durch seine Perspektive auf zukünftige klinische und wissenschaftliche Synergieeffekte zwischen den gesundheitsbezogenen Studiengängen aus; ebenso würdigten die Gutachter die Interdisziplinarität in Forschung, Lehre und Versorgung, die als „äußerst bereichernd wahrgenommen“ wird.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,HPMFHD,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 11:17:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 15 Jan 2025 11:07:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Train the trainer - ein Erfolgsrezept für die medizinische Lehre: 20 Jahre Studiengang Master of Medical Education</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/train-the-trainer---ein-erfolgsrezept-fuer-die-medizinische-lehre-20-jahre-studiengang-master-of-medical-education/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/train-the-trainer---ein-erfolgsrezept-fuer-die-medizinische-lehre-20-jahre-studiengang-master-of-medical-education/</guid><pp:caseid>674679</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wie sieht ein modernes Medizinstudium aus? Welche Kompetenzen müssen zukünftige Ärztinnen und Ärzte mitbringen? Und was macht einen guten Dozenten aus? Seit 20 Jahren bildet der Studiengang Master of Medical Education, eine Kooperation zwischen der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) und dem Medizinischen Fakultätentag (MFT), die Lehrenden von heute für die Mediziner von morgen aus. Jetzt feiert der Master of Medical Education in Heidelberg 20-jähriges Jubiläum.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Bilanz seit 2004 kann sich sehen lassen: Weit über 500 Studierende zum Master of Medical Education (MME) und mehr als 270 Absolventinnen und Absolventen, die deutschlandweit in Schlüsselpositionen, z.B. als Studiendekane oder in der Medizindidaktik und Ausbildungsforschung das Medizinstudium stetig modernisieren.&nbsp;<span> </span>„Ob personalisierte Medizin, interprofessionelle Patientenbehandlung oder die Übertragung von Forschungsdaten in neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten - der Wandel im Gesundheitssystem, in Klinik und Wissenschaft ist enorm. Wir müssen unsere Studierenden auf diese Herausforderungen optimal vorbereiten und dabei ist die Ausbildung der Lehrenden im Rahmen des Master of Medical Education ein entscheidender Baustein“, sagt Professor Dr. Hans-Christoph Friederich, Studiendekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) und Studiengangsleitung des MME.</p><p>„Die Professionalisierung der medizinischen Lehre ist heute wichtiger denn je. Angesichts der bevorstehenden Krankenhausstrukturreform, die grundlegende Veränderungen im Gesundheitssystem mit sich bringen wird, ist diese Weiterentwicklung unverzichtbar. Der Master of Medical Education spielt dabei eine zentrale Rolle, um die nötigen Qualifikationen und Kompetenzen zu vermitteln“, sagt Dr. Frank Wissing, Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentags (MFT).</p><p>&nbsp;</p><h3>Standortübergreifende Kooperation</h3><p>Das Prinzip „Train the trainer“ funktioniert in diesem Kooperationsstudiengang über Ländergrenzen hinweg: Studierende kommen inzwischen von Universitäten und Institutionen aus ganz Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn. Die Module des Studiengangs werden an sieben verschiedenen Medizinischen Fakultäten in Deutschland von hoch engagierten fakultätsübergreifenden Modulteams ausgerichtet. „Als Multiplikatoren lehren und forschen die Absolventinnen und Absolventen darüber hinaus an vielen weiteren Standorten und vernetzen sich außerdem im deutschlandweiten MedizinDidaktikNetz, um die Medizinische Lehre insgesamt weiter zu entwickeln“, so die beiden Studiengangsleiter Professorin Dr. Jana Jünger, Heidelberg, und Professor Dr. Martin R. Fischer, München, die den MME vor 20 Jahren gemeinsam mit dem Medizinischen Fakultätentag initiiert und seitdem kontinuierlich ausgebaut haben.</p><p>&nbsp;</p><h3>Lehre mit Spitzenergebnissen</h3><p>Deutschlandweit wurden 19 Lehrende mit MME-Abschluss mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin ausgezeichnet. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Medizinische Fakultätentag vergeben den mit 20.000 Euro dotierten Preis an Dozentinnen und Dozenten, die außerordentliches Engagement und Enthusiasmus in der Vermittlung von Lehrinhalten zeigen.</p><p>An der Medizinischen Fakultät Heidelberg haben seit Beginn des Studiengangs 32 Lehrende den MME erfolgreich absolviert. Aktuell übernehmen sechs der Absolventinnen und Absolventen Koordinationsaufgaben in der Entwicklung der Heidelberger Medizinlehre. „Die fundierte Ausbildung im Rahmen des Master of Medical Education und das großartige Engagement der Dozentinnen und Dozenten tragen dazu bei, dass die Heidelberger Medizinstudierenden deutschlandweit konstant herausragende Ergebnisse erzielen“, sagt Prof. Hans-Christoph Friederich. „Der Erfolg unserer Studierenden ist für uns auch eine Motivation, weiterhin in den Master of Medical Education und in alle Bereiche der Lehre zu investieren.“</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><h3>Der Master of Medical Education</h3><p>Ziel des Studiengangs Medical Education (MME) ist die Professionalisierung der medizinischen Lehre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich mit den Themengebieten Lehrplanentwicklung, Kommunikation, Lehren und Prüfen, Ausbildungsforschung, Leadership und Fakultätsentwicklung sowie Evaluation einer medizinischen Ausbildungsstätte.</p><p>Neben Ärztinnen und Ärzten zählen zur Zielgruppe auch Interessierte aus anderen Gesundheitswissenschaften sowie Pflege- und Therapiewissenschaften, die in der Lehre und Ausbildung tätig sind.</p><p>Weitere Informationen:<strong> </strong><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/lehre/didaktische-qualifizierung/master-of-medical-education-mme">Medizinische Fakul<span>t</span>ät Heidelb<span>e</span>rg: Master of Medical Ed<span>u</span>cation (<span>M</span>ME)</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 14:36:56 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 17 Oct 2024 12:36:56 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Patrick Schuler ist neuer Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
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Schuler folgt auf Professor Dr. Peter Plinkert, der nach 20 Jahren in den Ruhestand geht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die feine präzise Arbeit mit mikroskopischen Geräten am Kopf habe ihn schon immer fasziniert, sagt Professor Patrick Schuler. „Die Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde ist deshalb so interessant, weil sie so vielseitig ist. Sie bietet die Möglichkeit, chirurgisch und konservativ tätig zu sein. Meine Patienten leiden an verschiedenen Tumoren, sie haben Probleme mit dem Hören, Sprechen, Riechen oder Schlucken und kommen in jedem Alter“, beschreibt Schuler die Faszination, die sein Fach auf ihn ausübt.</p><p>In Heidelberg trifft Schuler auf einen großen Kreis von Expertinnen und Experten der Krebsmedizin, von der Grundlagenforschung über die Diagnostik bis hin zur Therapie per Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie sowie neuere Verfahren mit Immun- und Zelltherapien. „Genau diese beeindruckende Bandbreite der Onkologie liegt in meinem Interessengebiet“, sagt Schuler. „Ich freue mich auf zahlreiche Kooperationen mit starken Partnern.“</p><p>&nbsp;</p><h3>Verstärkung der Krebsmedizin in Heidelberg</h3><p>Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg und Ärztlicher Direktor der Klinik für Radioonkologie, begrüßt den neuen Kollegen: „Professor Patrick Schuler passt wunderbar zum Heidelberger Medizincampus. Mit seiner breiten Expertise von der robotergestützten Tumorchirurgie bis hin zu modernen immuntherapeutischen Therapiekonzepten für die Kopf-Hals-Tumoren ergänzt er den Heidelberger onkologischen Schwerpunkt im Universitätsklinikum und im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen NCT Heidelberg, das wir gemeinsam mit dem DKFZ betreiben. Persönlich freue ich mich auf die Zusammenarbeit bei der Bestrahlung mit Schwerionen, die wir hier im Heidelberger Ionenstrahltherapiezentrum seit 15 Jahren einsetzen. Diese Art der Bestrahlung ist besonders für Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren geeignet.“</p><p>Professor Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, sieht den Forscher Patrick Schuler als wertvollen Partner für viele Interaktionen in der Rhein-Neckar-Region. „Die Immuntherapie in der Onkologie rückt immer stärker ins Blickfeld der Forschung und der Therapie. Um die Erkenntnisse aus dem Labor in innovative Therapien zu überführen, brauchen wir Mediziner wie Patrick Schuler, die Forschung und Klinik miteinander verbinden – die Idealbesetzung für die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum.“ Eine besondere wissenschaftliche Auszeichnung für Professor Schuler war die Aufnahme in das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im vergangenen Jahr.</p><p>„Bisher sprechen nur etwa 20 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren auf die Immuntherapie an“, sagt Schuler. Das liege möglicherweise daran, dass diese Form der Therapie bisher nur als letzte Möglichkeit zum Einsatz kommt, wenn alle anderen Therapieformen versagt haben. „Mit unserer Forschung wollen wir verstehen, wie das Immunsystem auf die verschiedenen Immuntherapeutika wie Checkpoint-Inhibitoren reagiert. Diese Erkenntnisse können uns helfen, die Tumorzellen besser zu erkennen und abzutöten.“ In klinischen Studien möchte Schuler zudem herausfinden, ob die Immuntherapie auch schon früher im Therapieverlauf zum Einsatz kommen oder lokal angewendet werden kann, um den Betroffenen eine effektivere Therapie zu ermöglichen.<span>&nbsp;</span></p><p>Aber auch im Bereich der Versorgung mit implantierbaren Hörgeräten sieht Professor Schuler die Weiterentwicklung im Fokus seiner Arbeit. „Die technischen und operativen Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft.“ Im bestehenden Hörzentrum der Klinik will Schuler die klinische Behandlung und universitäre Forschung weiter ausbauen und in Zukunft auch hier die robotergestützte Operationstechnologie voranbringen. Insbesondere mit den Rehabilitationsmöglichkeiten im Hause könne den Patientinnen und Patienten von der Diagnose über Operation bis zur lebenslangen Nachsorge die komplette Versorgung angeboten werden.</p><p>&nbsp;</p><h3>Zur Person</h3><p>Professor Dr. Patrick Schuler wurde in San Diego in den USA geboren und wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Nach dem Abitur studierte er Medizin an den Universitäten in Würzburg, Toronto und Uppsala. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an den Universitätskliniken in Düsseldorf, Essen und Ulm. Von 2010 bis 2011 verbrachte er zwei Jahre am Hillman Cancer Center der Universität Pittsburgh in den USA im Labor von Dr. Theresa Whiteside, wo sein Interesse an der Krebsimmuntherapie geweckt wurde. In Ulm übernahm er 2014 die Leitung der experimentellen Arbeitsgruppen für „Immunsuppressive Zellpopulationen“ und für „Robotische Chirurgie“, mit denen er seine Karriere als Forscher auf diesen Gebieten ausbaute. 2016 verlieh ihm die Universität Ulm eine außerplanmäßige Professur, und 2021 wurde er zum Stellvertretenden Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde berufen. Professor Schuler ist verheiratet und Vater von drei Kindern.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kopfklinik-zentrum/hals-nasen-und-ohrenklinik" target="_blank"><span>Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am UKHD</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Forschung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 15:56:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 07 Oct 2024 13:56:29 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Abschlussfeier für 78 Pflegekräfte</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/abschlussfeier-fuer-78-pflegekraefte/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/abschlussfeier-fuer-78-pflegekraefte/</guid><pp:caseid>662187</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Am 17. September 2024 schlossen 78 Absolventinnen und Absolventen ihre Pflegeausbildung am Universitätsklinikum Heidelberg erfolgreich ab. In einer feierlichen Zeremonie in der Heiliggeistkirche erhielten die frisch examinierten Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger sowie Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner für Akut- und Langzeitpflege ihre Zeugnisse aus den Händen ihrer Lehrkräfte.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nachdem Citykirchenpfarrer Vincenzo Petracca die festliche Gesellschaft – bestehend aus Absolventinnen und Absolventen, Ausbildern, Eltern und Lehrkräften – in der vollbesetzten Heiliggeistkirche begrüßt hatte, gratulierte Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum, den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss. „Pflege ist nicht nur ein Job, sondern eine ständige Entwicklung – das Wissen von heute reicht nicht für morgen. Daher ist es entscheidend, stets bereit zu sein, kontinuierlich zu lernen und sich den Anforderungen anzupassen. Ihre Expertise und Ihr Engagement sind gefragter denn je, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.“ Pfarrer Petracca erinnerte daran, dass 1386 die Universität an eben diesem Ort gegründet worden war. „Wir sind hier genau richtig, die Kirche war stets auch ein Ort der Bildung.“</p><p>Justus Pohle, stellvertretender Pflegedirektor des Krankenhaus Salem, freute sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum bei der Ausbildung der Pflegekräfte in der Akademie der Gesundheitsberufe. Beate Weisser, Leiterin der Berufsfachschule für Pflege in der Akademie für Gesundheitsberufe in Heidelberg, nahm persönlich Abschied von ihren Auszubildenden, die in diesem Jahr ganz besonders gut abgeschnitten hatten. „Sie können stolz auf sich sein“, lobte sie die jungen Leute aus 20 Nationen. „Sie haben in den Prüfungen ihr großes Fachwissen präsentiert. Ich bin stolz darauf, ihre Schulleiterin gewesen zu sein.“</p><p>Nach humorvollen Grußworten der jeweiligen Kurssprecherinnen und -sprecher erhielten die neuen Pflegefachkräfte unter jubelndem Beifall ihre Zeugnisse. Zum Abschluss erteilte Citykirchenpfarrer Vincenzo Petracca den Segen für Pflegende. Die Absolventinnen und Absolventen dankten mit donnerndem Applaus.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom" target="_blank">Pflegedienst am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Pflege,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 11:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 23 Sep 2024 16:30:16 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Medizin-Studierende mit großem Abstand deutschlandweite Spitze</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-medizin-studierende-mit-grossem-abstand-deutschlandweite-spitze/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-medizin-studierende-mit-grossem-abstand-deutschlandweite-spitze/</guid><pp:caseid>661978</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Studentinnen und Studenten der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben im Physikum erneut am besten abgeschnitten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Studentinnen und Studenten an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben in der ersten Staatsexamens-Prüfung bundesweit erneut am besten abgeschnitten. Sie beantworteten im Schnitt 81,2 Prozent der Fragen bei der medizin-theoretischen Prüfung, dem sogenannten Physikum, richtig – fast vier Prozentpunkte mehr, als Studierende am zweit-erfolgreichsten Studienstandort Münster (77,4 Prozent) und acht Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt (73,0 Prozent). „Die Heidelberger Prüfungs-Ergebnisse in diesem Jahr sind weit überdurchschnittlich. Das ist eine herausragende Leistung unserer Studentinnen und Studenten, zu der ich sehr herzlich gratuliere“, sagt Professor Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „Es ist gleichzeitig ein Beleg für die Exzellenz der Lehre und das Engagement der Dozentinnen und Dozenten an unserer Fakultät“, so Boutros.</p><p>Mit Bestehen des Physikums endet für die Studierenden der Regelstudiengänge der sogenannte vorklinische Studienabschnitt. In diesen vier Semestern werden medizin-theoretische Inhalte vermittelt, ehe die Studierenden im sogenannten klinischen Studienabschnitt in die patientennahe Lehre einsteigen.</p><p>„Mich freut besonders, dass unsere Studentinnen und Studenten fachübergreifend so gute Leistungen erbringen konnten“, sagt Professor Hans-Christoph Friederich, Studiendekan an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. In allen sechs Prüfungsblöcken, Anatomie, Biologie, (Bio- und Molekular-)Chemie, Physik, Physiologie sowie Psychologie / Soziologie sind die Ergebnisse aus Heidelberg die besten. Allein im Fach Anatomie konnten Medizin-Studierende aus Münster im Mittel genauso viele Fragen richtig beantworten wie Studierende aus Heidelberg (82,4 Prozent). Auch die Heidelberger Bestehens-Quote ist bundesweite Bestmarke: 98,5 Prozent der Heidelberger Medizin-Studentinnen und -Studenten haben das Physikum erfolgreich absolviert. Deutschlandweit haben fast 10 Prozent der Teilnehmenden die Prüfung nicht bestanden.</p><h3>Konstant herausragend</h3><p>Medizin-Studentinnen und Studenten aus Heidelberg erzielen seit vielen Jahren herausragende Ergebnisse im Physikum. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Heidelberg dreimal die besten Ergebnisse und zweimal die zweitbesten Ergebnisse erzielt. „Aus keiner anderen medizinischen Fakultät in Deutschland kommen mit dieser Konstanz vergleichbar gute Prüfungsergebnisse. Der Erfolg unserer Studierenden ist für uns auch eine Motivation, weiterhin in alle Bereiche der Lehre zu investieren, beispielsweise in innovative Lehr-Methoden, Dozenten-Schulungen, digitale Lehrmedien, Simulations-Mittel oder in die strukturierte Qualitätssicherung in der Lehre“, so Friederich. Das umfassende Lehrangebot macht Heidelberg zu einem beliebten Studienort für Medizin. Mehr als 23.300 der 34.500 Medizin-Studienplatz-Bewerberinnen und Bewerber in Deutschland gaben 2023 Heidelberg als einen ihrer 12 Wünsche für den Studienort an. Einzig die Stadt Berlin ist als Studienort beliebter (knapp 24.000 Angaben).</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://impp.de/pruefungen/medizin/l%C3%B6sungen-und-ergebnisse.html" target="_blank">Ergebnisse zum ersten Staatsexamen (M1) Herbst 2024</a></p><p><a href="https://impp.de/pruefungen/medizin/archiv-medizin.html" target="_blank">Frühere Ergebnisse zum ersten Staatsexamen (M1)</a></p><p><a href="https://www.hochschulstart.de/statistik/aktuelle-veroeffentlichungen" target="_blank">Statistiken zur Medizinstudienplatzvergabe in Deutschland</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin/studienbewerber/bewerbung-ins-1-semester" target="_blank">Informationen zur Studienplatzvergabe Medizin</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin" target="_blank">Studium Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/zahnmedizin" target="_blank">Studium Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Fri, 20 Sep 2024 14:43:57 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 20 Sep 2024 13:02:55 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Fünf neue länderübergreifende Doktorandennetzwerke an der Universität Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/fuenf-neue-laenderuebergreifende-doktorandennetzwerke-an-der-universitaet-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/fuenf-neue-laenderuebergreifende-doktorandennetzwerke-an-der-universitaet-heidelberg/</guid><pp:caseid>661585</pp:caseid><pp:subtitle>Zwei der geförderten Netzwerke an der Medizinischen Fakultät angesiedelt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Doktorandennetzwerke werden von der Europäischen Kommission im Rahmen der „Marie Skłodowska-Curie Actions“ (MSCA) gefördert. Sie haben zum Ziel, Promovierende aus unterschiedlichen europäischen Ländern zu vernetzen; sie bearbeiten gemeinsam aktuelle wissenschaftliche Themen mit hohem Innovationspotential. Für die fünf MSCA Doctoral Networks in der Medizin, der Physik, den Biowissenschaften und den Ingenieurwissenschaften stehen für einen Zeitraum von jeweils vier Jahren Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 16,4 Millionen Euro zur Verfügung. Pressemitteilung der Universität Heidelberg.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Erprobung eines mechanistischen Konzepts zur nicht-medikamentösen Behandlung von chronischen Schmerzen ist Thema des Doktorandennetzwerks „Frontier RESearch COmpetences for Neuro-modulation and Oscillations in Pain“ (FRESCO4NoPain). Im Mittelpunkt stehen dabei neuronale Oszillationen – vom menschlichen Gehirn erzeugte Schwingungen, die auch die Wahrnehmung beeinflussen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass manche Arten von anhaltendem Schmerz auf eine unangepasste neuronale oszillatorische Aktivität im Gehirn zurückzuführen sind. Im Zusammenspiel von Grundlagenforschung, experimentellen Untersuchungen sowie klinischen Studien soll untersucht werden, ob sich zur Schmerzbehandlung die sogenannte nicht-invasive Neuromodulation eignet. Koordinierende Einrichtung des MSCA Doctoral Network ist die Aalborg Universitet (Dänemark). An der Universität Heidelberg leitet die Arbeiten Prof. Dr. Rohini Kuner, Geschäftsführende Direktorin des Pharmakologischen Instituts, das an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg angesiedelt ist. Das Doktorandennetzwerk FRESCO4NoPain startet im Februar 2025 und erhält Fördermittel in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro.</p><p>Personalisierte medizinische Ansätze zur Behandlung von chronischen Nierenerkrankungen stehen im Mittelpunkt des Doktorandennetzwerks „PersonalIzed medicine in Chronic KidnEy Disease“ (PICKED). Trotz der großen Zahl von Menschen weltweit mit chronischen Erkrankungen der Nieren werden die sozio-ökonomischen Auswirkungen bislang kaum wahrgenommen, was zu Lücken insbesondere bei personalisierten medizinischen Angeboten führt. Die Doktorandinnen und Doktoranden des PICKED-Netzwerks werden disziplin- und bereichsübergreifend daran arbeiten, auf die individuellen Bedürfnisse von Patienten zugeschnittene Konzepte in den Bereichen Diagnostik, Krankheitsverlauf und Behandlung zu entwickeln. Koordinierende Einrichtung des Doktorandennetzwerks PICKED ist das Institut national de la santé et de la recherche médicale in Paris (Frankreich). Auf Heidelberger Seite ist daran in leitender Funktion Prof. Dr. Franz Schaefer, Leiter der Sektion für Pädiatrische Nephrologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg, beteiligt. Für die Forschungsarbeiten, die im Oktober beginnen sollen, stehen Fördermittel in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.</p><p>Mit den Möglichkeiten, die die Nutzung Künstlicher Intelligenz zur Beantwortung offener Fragen in der Elementarteilchenphysik eröffnet, befasst sich das Doktorandennetzwerk „Challenging AI with Challenges from Physics: How to solve fundamental problems in Physics by AI and vice versa“ (AIPHY). Ziel ist die Entwicklung optimaler Methoden für die KI-gestützte Analyse komplexer physikalischer Daten, die mit dem Large Hadron Collider des europäischen Forschungszentrums CERN (Schweiz) gewonnen wurden. Umgekehrt soll die Forschung neue Erkenntnisse zu KI-basierten Vorhersagen ermöglichen. Koordiniert wird das Doktorandennetzwerk von Dr. Anja Butter, Gruppenleiterin am Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg sowie am Laboratoire de physique nucléaire et des hautes énergies (LPNHE), das zum Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der Universität Sorbonne (Frankreich) gehört. Auf Heidelberger Seite beteiligt sind zudem Prof. Dr. Tilman Plehn (Theoretische Physik) sowie Prof. Dr. Jürgen Hesser, Wissenschaftler am Mannheimer Institut für Intelligente Systeme in der Medizin, das an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg angesiedelt ist. Partner auf europäischer Ebene sind neben dem CNRS und der Sorbonne die Universitäten Mailand (Italien), Genf (Schweiz) und Kopenhagen (Dänemark). Alle fünf Universitäten sind Mitglieder der 4EU+ European University Alliance. Für den Aufbau des Doktorandennetzwerks, das seine Arbeit im Oktober dieses Jahres aufnehmen wird, stehen Fördermittel in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro zur Verfügung.</p><p>Die Frage, wie sich die Aktivität von zellulären Flimmerhärchen auf Gesundheit und Krankheit von Organismen auswirkt, steht im Mittelpunkt des Doktorandennetzwerks „European Training Program for Deconvolution of Multi-scale Cilia Function in Health and Disease by Integrating Machine Learning-AI Approaches“ (CILIA-AI). Die sogenannten primären Zilien – mikroskopisch kleine Ausstülpungen der Zellmembran, die auch als Flimmerhärchen bezeichnet werden – sind von besonderer Bedeutung für die zelluläre Signalübertragung sowie für physiologische Vorgänge wie das Hören, Riechen, Atmen oder die Reproduktion. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, zu einem besseren Verständnis der Organisation und Regulierung von Zilien bei Gesundheit und Krankheit zu gelangen. Dazu sollen mit bildgebenden Verfahren hochaufgelöste Datensätze gewonnen und anschließend mit Verfahren des Maschinellen Lernens analysiert und zusammengeführt werden. Das Doktorandennetzwerk CILIA-AI wird am Stichting Radboud Universitair Medisch Centrum in Nijmegen (Niederlande) koordiniert. Die Arbeiten auf Heidelberger Seite leitet Prof. Dr. Robert Russell, der mit seiner Forschungsgruppe am BioQuant-Zentrum sowie am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg zur Evolution von Proteinen forscht. Das mit rund 3,9 Millionen Euro geförderte Doktorandennetzwerk CILIA-AI wird seine Arbeit im Januar 2025 aufnehmen.</p><p>Den Produktzyklus von Mikro- und Nanorobotern nachhaltiger zu gestalten – dieses Ziel verfolgt das Doktorandennetzwerk „A Training Programme on 5R’s implementation in the design, manufacturing and application of micro and nanorobotic platforms“ (GREENS) gesetzt. Bislang hat sich die Forschung an solchen Robotern in Mikro- und Nanogröße darauf konzentriert, sie in möglichst großer Anzahl kostengünstig herstellen und in die Anwendung bringen zu können, etwa um künftig Wirkstoffe im menschlichen Körper zu transportieren. Im Rahmen des GREENS-Doktorandennetzwerks soll erkundet werden, wie der Gesamtprozess von der Herstellung über die Anwendung bis hin zur Beseitigung von Mikro- und Nanorobotern nachhaltig und umweltschonend gestaltet werden kann. Koordiniert wird das Netzwerk an der Universität Barcelona (Spanien). Die Heidelberger Arbeiten finden unter Leitung von Prof. Dr. Eva Blasco statt. Sie forscht mit ihrer Gruppe an der Schnittstelle von makromolekularer Chemie, Materialwissenschaften und Nanofabrikation am Institute for Molecular Systems Engineering and Advanced Materials der Universität Heidelberg. Die Europäische Kommission fördert das MSCA Doctoral Network mit rund 3,7 Millionen Euro. Es wird seine Arbeit im Februar 2025 aufnehmen.</p><p>Mit den in den „Marie Skłodowska-Curie Actions“ geförderten Netzwerken will die Europäische Kommission zur Ausbildung hochqualifizierter Doktorandinnen und Doktoranden in Europa beitragen. Sie sollen so bestmöglich auf eine Karriere in Wissenschaft und Wirtschaft vorbereitet werden. Bearbeitet werden aktuelle Fragestellungen im Zusammenschluss von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die Förderdauer beträgt in der Regel vier Jahre. Neben den fünf neu bewilligten MSCA Doctoral Networks fördert die Europäische Kommission aktuell 13 weitere Doktorandennetzwerke mit Beteiligung der Universität Heidelberg.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/fuenf-neue-laenderuebergreifende-doktorandennetzwerke-an-der-universitaet-heidelberg" target="_blank">Diese Pressemitteilung im Newsroom der Universität Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/forschung/forschungsservice/eu-forschungs-foerderung/marie-curie-doctoral-networks" target="_blank">MSCA Doctoral Networks an der Universität Heidelberg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/einrichtungen/institute/pharmakologie/forschung/arbeitsgruppe-kuner" target="_blank"><span>Homepage Rohini Kuner</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/i-allgemeine-paediatrie-neuropaediatrie-stoffwechsel-gastroenterologie-nephrologie/behandlungsspektrum/paediatrische-nephrologie" target="_blank">Homepage Franz Schaefer</a></p><p><a href="https://www.thphys.uni-heidelberg.de/~butter" target="_blank"><span>Homepage Anja Butter</span></a></p><p><a href="https://www.bioquant.uni-heidelberg.de/groups/russell" target="_blank"><span>Homepage Robert Russell</span></a></p><p><a href="https://www.imseam.uni-heidelberg.de/en/research-groups/blasco-group" target="_blank"><span>Homepage Eva Blasco</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPMFHD,Forschung,Lehre und Ausbildung,UNI-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 17:53:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 18 Sep 2024 15:58:21 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Wie lässt sich Talent für den Arztberuf erkennen?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wie-laesst-sich-talent-fuer-den-arztberuf-erkennen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wie-laesst-sich-talent-fuer-den-arztberuf-erkennen/</guid><pp:caseid>655510</pp:caseid><pp:subtitle>Heidelberger sozial-kommunikativer Eignungstest für Mediziner überzeugt in erster Studie</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Test „Interaktionelle Kompetenzen Medizin“ (IKM) beurteilt die sozial-kommunikative Eignung für den Arztberuf. Er soll verwendet werden, um Medizinstudienplätze an Personen zu vergeben, die über zusätzliche Kompetenzen in diesem Bereich verfügen und für den Arztberuf besonders geeignet sind. Eine erste wissenschaftliche Untersuchung gibt deutliche Hinweise für die Zuverlässigkeit des IKM. Die Studienergebnisse sind nun im Fachjournal Advances in Health Sciences Education veröffentlicht. Wissenschaftlich fundierte Auswahlverfahren für das Medizinstudium verbessern die medizinische Versorgung und können einen Beitrag gegen den Ärztemangel leisten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Wer ist ein guter Arzt oder eine gute Ärztin? Aus Patientensicht ist neben dem Fachwissen auch der soziale Umgang und eine gute Kommunikation wichtig. Wenn im Arztgespräch die Folgen einer schweren Erkrankung und Möglichkeiten zur Therapie besprochen werden, erwarten Betroffene guten medizinischen Rat genauso wie ein zugewandtes, sensibles und wohlwollendes Gegenüber. Kommunikations-Trainings im Medizin-Studium können die sozialen Fähigkeiten angehender Ärztinnen und Ärzte zwar verbessern, ein Teil bleibt aber primäre Begabung. An der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg soll die sozial-kommunikative Eignung für den Arztberuf deswegen über eine zusätzliche Auswahlquote bereits bei der Studienplatzvergabe berücksichtigt werden. Für diesen Zweck hat die <i>Koordinierungsstelle für Auswahlverfahren</i>, heiTEST, an der Medizinischen Fakultät Heidelberg den Test „Interaktionelle Kompetenzen Medizin“ (IKM) entwickelt. Der IKM ergänzt bestehende medizinisch-fachliche Eignungstests im Vergabeverfahren für Medizinstudienplätze in Heidelberg. Eine Forschungsgruppe von heiTEST hat den IKM wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse hat das Team nun im Fachmagazin <i>Advances in Health Sciences Education </i>veröffentlicht.</p><h3>&nbsp;Studienanfänger nehmen testweise am IKM teil</h3><p>Im IKM müssen Bewerberinnen und Bewerber für einen Medizinstudienplatz typische kommunikative Herausforderungen des ärztlichen Alltags bestehen. So diskutieren sie etwa mit erfahrenen Schauspiel-Patientinnen und -Patienten über gesundheitsgefährdende Lebensstile, die dringend geändert werden müssen. Die Szenen werden auf Video festgehalten und von geschulten Prüfungs-Teams bewertet. Um den IKM zu testen, ließ eine Forschungsgruppe von heiTEST 2021 70 Heidelberger Medizin-Studienanfängerinnen und -anfänger freiwillig am IKM teilnehmen und wertete die Ergebnisse aus. Sie verglichen unter anderem die Prüfungsergebnisse mit der individuellen Wahrnehmung der Schauspielerinnen und Schauspieler. Dabei zeigte sich: Von Teilnehmenden, die im IKM sehr gut bewertet wurden, fühlten sich die Schauspiel-Patientinnen und -Patienten auch besonders gut betreut. „Unsere Schauspiel-Patienten können ärztliches Verhalten gut beurteilen, denn sie haben schon an zahlreichen vergleichbaren Simulationen teilgenommen. Dass ihre Einschätzung mit dem Ergebnis des IKM-Tests so gut übereinstimmt, ist daher ein wichtiges Indiz für die Güte unseres Tests“, sagt Professorin Dr. Sabine Herpertz, Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Psychiatrie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und bis 2023 Studiendekanin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg sowie Letztautorin der Studie. An der Medizinischen Fakultät Heidelberg helfen Schauspiel-Patienteninnen und -Patienten schon seit vielen Jahren in der Lehre und bei Prüfungen während des Medizinstudiums.</p><p>Die Forschungsgruppe fand auch heraus, dass die soziale Kompetenz mit längerer Berufserfahrung steigt: Teilnehmende, die bereits mehr als sechs Monate im Gesundheitsbereich gearbeitet hatten, zeigten etwas bessere Ergebnisse. „Wer gut im IKM abschneidet, bringt also praxisrelevante soziale und kommunikative Fähigkeiten mit, auf die im Studium gut aufgebaut werden kann“, erklärt Dr. Dorothee Amelung von der Koordinierungsstelle heiTEST und Erstautorin der Studie. Zudem verglichen die Forschenden die Ergebnisse des IKM mit denen des ebenfalls durchgeführten medizinisch-fachlichen Eignungstests – dem Test für Medizinische Studiengänge, TMS. Hier zeigte sich kein Zusammenhang. „Das bedeutet, dass wir mit dem IKM Kompetenzen für die ärztliche Praxis testen, die unabhängig sind von der medizinisch-fachlichen Eignung“, ergänzt Dr. Leonie Fleck, Wissenschaftlerin bei heiTEST und ebenfalls Erstautorin der Studie. Zusammengenommen bewerten die Forschenden die Ergebnisse als ersten wichtigen Schritt für eine Validierung des IKM.</p><h3>Ganzheitliches Auswahlverfahren hilft, medizinische Versorgung zu sichern</h3><p>„Mit dieser Studie sind wir dem Ziel eines wissenschaftlich fundierten Auswahlverfahrens, das die Eignung zur Tätigkeit als Ärztin oder Arzt ganzheitlich berücksichtigt, einen großen Schritt nähergekommen“, sagt Professor Dr. Hans-Christoph Friederich, Studiendekan an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. „Medizinstudienplätze werden immer begrenzt bleiben. Aus Patientensicht ist es wichtig, dass wir bei der Auswahl der Studierenden zuverlässig Personen identifizieren, die später gut, gerne und für möglichst weite Teile ihres Berufslebens als Ärztinnen und Ärzte praktisch tätig sind. Besonders im Hinblick auf unsere alternde Gesellschaft und den zunehmenden Fachkräftemangel ist das ein wichtiger Beitrag, um die medizinische Versorgung in Deutschland zu sichern“, so Friederich.</p><p>In kommenden Studien wollen die Forscherinnen und Forscher von heiTEST verfolgen, wie sich Teilnehmende des IKM während und nach dem Studium entwickeln. Seit dem Wintersemester 2023 / 2024 werden jeweils 5 Prozent der Studienplätze an der Medizinischen Fakultät Heidelberg nach Vorauswahl über den TMS durch den IKM vergeben. „Langfristig brauchen wir ein einheitliches Testverfahren, das begleitend mit dem TMS an verschiedenen Fakultäten eingesetzt werden kann. Der IKM ist ein guter Anwärter dafür“, sagt Friederich.</p><h3 style="text-align:justify;"><span>Literatur</span></h3><p><span style="background-color:white;">Fleck L, Amelung D, Fuchs A, et al. Interactional competencies in medical student admission- what makes a “good medical doctor”?&nbsp;<i>Adv Health Sci Educ Theory Pract</i>. Published online July 15, 2024. doi: </span><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10459-024-10348-w"><span style="background-color:white;">10.1007/s10459-024-10348-w</span></a></p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.ikm-info.org/" target="_blank"><span>Testverfahren Interaktionelle Kompetenzen Medizin, IKM</span></a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin/studienbewerber/bewerbung-ins-1-semester" target="_blank"><span>Informationen zum Vergabeverfahren für Studienplätze Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/heitest" target="_blank">Koordinierungsstelle für Auswahlverfahren, heiTEST, an der Medizinischen Fakultät Heidelberg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studiendekanat" target="_blank"><span>Studiendekanat der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin" target="_blank"><span>Studiengang Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg</span></a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/zahnmedizin" target="_blank"><span>Studiengang Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg</span></a></p><h3><span>Wissenschaftlicher Kontakt</span></h3><p><span><strong>Professorin Dr. Sabine Herpertz</strong></span><br><span>Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Psychiatrie</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Universitätsklinikum Heidelberg</span></p><p><a href="mailto:Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de"><span>Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de</span></a><br><span>06221 56-22751</span></p><p><span><strong>Professor Dr. Hans-Christoph Friederich</strong></span><br><span>Studiendekan</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span></p><p><a href="mailto:Hans-Christoph.Friederich@med.uni-heidelberg.de"><span>Hans-Christoph.Friederich@med.uni-heidelberg.de</span></a><br><span>06221 56-8649</span></p><p><span><strong>Dr. Dorothee Amelung & Dr. Leonie Fleck</strong></span><br><span>Koordinierungsstelle heiTEST</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></p><p><a class="ck-anchor" id="mailto:Dorothee.Amelung@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:Dorothee.Amelung@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:Dorothee.Amelung@med.uni-heidelberg.de"><span>Dorothee.Amelung@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Kontakt heiTEST</span></h3><p><span>Tim Wittenberg</span><br><span>Geschäftsführer</span><br><span>heiTEST</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></p><p><a href="mailto:Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de"><span>Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de</span></a><br><span>06221 56-34934</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 22 Aug 2024 12:04:17 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 22 Aug 2024 10:04:17 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Ausgezeichnete Lehre für ausgezeichnete Medizin</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ausgezeichnete-lehre-fuer-ausgezeichnete-medizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ausgezeichnete-lehre-fuer-ausgezeichnete-medizin/</guid><pp:caseid>655287</pp:caseid><pp:subtitle>Die Heidelberger Fachschaft Medizin kürt die besten Dozentinnen und Dozenten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein Biochemiker, eine Gefäßchirurgin und ein Parasitologe sind die erste Preisträgerin bzw. ersten Preisträger des neuen </strong><span><strong>P</strong></span><strong>reises für </strong><span><strong>a</strong></span><strong>usgezeichnete </strong><span><strong>L</strong></span><strong>ehre an der </strong><span><strong>Me</strong></span><strong>dizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (PaLMe-Lehrpreis). Die neue Auszeichnung würdigt Dozentinnen und Dozenten, die ihre Lehrangebote engagiert und professionell verfolgen und kontinuierlich weiterentwickeln.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Engagierte Dozentinnen und Dozenten motivieren, vermitteln Faszination und zeigen Berufswege auf. Das Engagement der Lehrenden und die Qualität ihrer Arbeit legt das Fundament für die weiteren Berufswege der Studierenden, in der medizinischen Versorgung, in der medizinischen Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und in der Aus- und Weiterbildung. Gute Lehre braucht mehr Anerkennung, fand die Heidelberger Fachschaft Medizin und hat deshalb den <strong>P</strong>reis für <strong>a</strong>usgezeichnete <strong>L</strong>ehre an der <strong>Me</strong>dizinischen Fakultät (PaLMe-Lehrpreis) ins Leben gerufen. Nun wurde der PaLMe-Lehrpreis erstmalig an drei Dozierende der Medizinischen Fakultät Heidelberg verliehen.</p><h3>Engagement, Professionalität und kontinuierliche Weiterentwicklung</h3><p>Der PaLMe-Lehrpreis wird in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie „Beste Vorklinische Lehre“ zeichnet die Fachschaft Professor Dr. Sebastian Schuck vom Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH) aus. In der Kategorie „Beste klinische Lehre“ erhalten Dr. Markus Ganter, Parasitologe an der Universität Heidelberg und am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), und PD Dr. Katrin Meisenbacher, Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie am UKHD, den PaLMe Preis. Dr. Ganter und Dr. Meisenberger forschen und lehren an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. „Die Preisträgerinnen und Preisträger bieten herausragende Lehrveranstaltungen an und entwickeln die eigene Lehre kontinuierlich weiter. Ihr Engagement und ihre Professionalität geben darüber hinaus Impulse für die Weiterentwicklung in der Lehre weit über ihren eigenen Wirkungsbereich hinaus“, sagt Fabian von Bubnoff, Mitglied in der Fachschaft Medizin und Initiator des PaLMe-Lehrpreises. „Die Initiative für der PaLMe-Lehrpreis unterstreicht den Stellenwert, den die Lehre für Studierende hat: Sie hilft den jungen Menschen, das umfangreiche Wissen zu gewichten, und schafft ein Fundament für die spätere ärztliche Tätigkeit. Natürlich ist der Preis auch Ausdruck des Bedürfnisses der Studierenden, engagierte Dozierende für hervorragende Lehre wertzuschätzen und damit die Lehre langfristig weiter zu verbessern“, sagt Professor Dr. Hans-Christoph Friederich, Studiendekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des UKHD.</p><h3>Über die Preisträger und ihre Lehre</h3><h4>Professor Dr. Sebastian Schuck</h4><p>lehrt und forscht am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH). Die Fachschaft Medizin würdigt mit dem PaLMe-Lehrpreis besonders den Bezug seiner Vorlesungen zur klinischen Praxis und zum aktuellen Stand der Forschung sowie seine Leidenschaft, mit der er komplexe biochemische Inhalte vermittelt. „Man merkt bei Professor Schuck, dass sein Engagement in der Lehre Ausdruck für die Begeisterung am eigenen Fach ist. Unter die Vorlesungsfolien mit Stoffwechselwegen und wissenschaftlichen Statistiken mischen sich mitunter Bilder des amerikanischen Strukturbiologen und Künstlers David Goodsell – ein persönlicher Touch, der zeigt, wie schön die Biochemie auch sein kann und seinen Anspruch verdeutlicht, diese Faszination in der Lehre auch zu vermitteln“, so das Urteil der Studierenden.</p><h4>PD Dr. Katrin Meisenbacher</h4><p>ist Oberärztin an der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg und Lehrbeauftragte an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. „Als lehrende und praktizierende Gefäßchirurgin gelingt es ihr in bemerkenswerter Weise, die Studierenden beim Einstieg in die praktische Lehre zu unterstützen“, befindet die Fachschaft Medizin. „Sie haben die außergewöhnliche Fähigkeit, unsere Situation genauestens zu durchschauen und uns Studierenden das zu geben, was wir wirklich benötigen: Sie priorisieren und filtern die vielen Informationen, die wir uns aus Lernplattformen oder Lehrbüchern angeeignet haben und lichten damit den unübersichtlichen Faktenwald in unseren Köpfen“, so die Fachschaft Medizin während der Preisverleihung.</p><h4>Dr. Markus Ganter</h4><p>Leitet eine Nachwuchsgruppe zur Malaria-Forschung an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und im Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg.&nbsp;<span> </span>Im Studiengang Medizin unterrichtet er die nur drei Tage kurze und intensive Lerneinheit Parasitologie. Dabei würdigt die Fachschaft Medizin, wie es ihm in sehr kurzer Zeit gelingt, langfristig bleibendes Wissen zu vermitteln. „Dr. Ganter hat mit Menschlichkeit, Verständnis und Humor die schwierige Balance zwischen Wissensvermittlung, Berufs- und Prüfungsvorbereitung perfektioniert“, heißt es in seiner Laudatio. „Sein Unterricht ist der Beweis, dass Lehrende nicht zwingend viel Zeit, sondern viel Menschlichkeit und Begeisterung für ihr Fach brauchen, um uns Studierenden im Gedächtnis zu bleiben.“</p><h3>&nbsp;Über den PaLMe-Lehrpreis Preis</h3><p>Mit dem <i><strong>P</strong>reis für <strong>a</strong>usgezeichnete <strong>L</strong>ehre an der <strong>Me</strong>dizinischen Fakultät Heidelberg</i> (PaLMe-Lehrpreis) würdigt die Heidelberger Fachschaft Medizin exzellente Dozentinnen und Dozenten im Medizinstudium. Die Studierenden haben den PaLMe-Lehrpreis ins Leben gerufen, um die große Bedeutung der medizinischen Lehre zu unterstreichen. „Gute Lehre ist die Grundlage für gute Medizin. Ihre Qualität hat großen Einfluss auf die individuelle Entwicklung und fachliche Qualifikation angehender Ärztinnen und Ärzte. Sie bildet das Fundament allen zukünftigen ärztlichen Handelns und damit auch für die Qualität der medizinischen Versorgung insgesamt. Deswegen möchten wir Leistungen in der Lehre würdigen und sichtbar machen“, sagt Fabian von Bubnoff, Initiator des PaLMe-Lehrpreises. Vorschläge für den PaLMe-Lehrpreis können nur von Medizin-Studentinnen und -Studenten eingereicht werden. Eine Kommission aus Mitgliedern des Arbeitskreises Politik und Lehre an der Fachschaft Medizin prüft alle Vorschläge und trifft eine engere Auswahl. Sie bewertet dabei die Lehrveranstaltung nach Qualität und Innovation sowie die Professionalität und das Engagement der Lehrperson. Am Ende entscheiden alle Studierenden in einer basisdemokratischen Abstimmung, wer den PaLMe-Lehrpreis erhält.</p><p><a href="https://www.fsmed-hd.de/palme/">https://www.fsmed-hd.de/palme/</a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.fsmed-hd.de/" target="_blank">Fachschaft Medizin Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.fsmed-hd.de/palme/" target="_blank">PaLMe-Lehrpreis Preis der FSmed Heidelberg</a></p><p><strong>Informationen zum Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg:</strong></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin" target="_blank">Human-Medizin</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/zahnmedizin" target="_blank">Zahn-Medizin</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,HPMFHD,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 Aug 2024 16:27:58 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 20 Aug 2024 07:11:37 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/1e0fd022-a55a-4f60-b2ea-d99a9c7995b3/pmbild-plamepreisverleihung20242.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[PM BIld - Plame Preisverleihung 2024 2]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Ausgezeichnete Lehre: Die Heidelberger Fachschaft Medizin zeichnet erstmalig die besten Dozentinnen und Dozenten an der Medizinischen Fakult&amp;auml;t Heidelberg aus. V.l.n.r.: Andreas Gunesch, Fachschaft Medizin, Fabian von Bubnoff, Fachschaft Medizin und Initiator des PaLMe-Lehrpreises, Dr. Markus Ganter, Malaria-Forscher und Dozent f&amp;uuml;r Parasitologie, PD Katrin Meisenbacher, Gef&amp;auml;&amp;szlig;chirurgin und Lehrkoordinatorin f&amp;uuml;r Gef&amp;auml;&amp;szlig;chirurgie und Endovaskul&amp;auml;re Chirurgie, Professor Sebastian Schuck, Dozent f&amp;uuml;r Biochemie vom Biochemie-Zentrum der Universit&amp;auml;t Heidelberg und Eva Bartke, Fachschaft Medizin. Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Dualer Studiengang Pflege</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/dualer-studiengang-pflege/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/dualer-studiengang-pflege/</guid><pp:caseid>651580</pp:caseid><pp:subtitle>Dank Vergütung jetzt noch attraktiver</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Über eine neue, attraktive Vergütung während der kompletten Studienzeit können sich Studierende im dualen Studiengang Pflege freuen. Das duale Studium bietet das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen seit 2022 an. Die Teilnehmenden profitieren von einer akademischen Ausbildung verbunden mit Praxisphasen in Kliniken der Maximalversorgung. Angestellt und vergütet sind sie währenddessen am UKHD. Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin des UKHD sowie Geschäftsführerin der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG), und Frank Stawinski, Leiter der AfG, begrüßten am 9.&nbsp;Juli 2024 die ersten Studierenden dieses neuen Angebots.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das duale Studium Pflege bietet interessante Aufstiegs- und Karrierechancen, da Absolventinnen und Absolventen zwei Abschlüsse gleichzeitig erwerben: den der staatlich zugelassenen Pflegefachkraft sowie den akademischen Grad Bachelor of Science. <span>Im siebten und achten Semester erwerben die Studierenden an der Hochschule und in der Praxis erweiterte Kompetenzen in den Bereichen Wundheilung, Diabetes und Demenz, sodass sie heilkundlichen Aufgaben in diesen Bereichen selbstständig übernehmen können.</span></p><p>Pflegedirektorin Yvonne Dintelmann empfing die vier neuen Nachwuchskräfte an ihrem ersten Praxistag. „Sie haben eine sehr gute Wahl getroffen für Ihre persönliche berufliche Zukunft und für eine moderne Patientenversorgung.“ Denn das sogenannte primärqualifizierende duale Studium ermögliche es ihnen im späteren Berufsalltag, neue pflegewissenschaftliche Erkenntnisse direkt in der Praxis umzusetzen und so die Patientenversorgung kontinuierlich zu verbessern. Es befähigt nicht nur unmittelbar zur Pflege von Menschen aller Altersstufen, sondern eröffnet zudem neue Karrieremöglichkeiten. Mit diesem Studiengang entspricht das UKHD der Empfehlung des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe hin zu einer stärker akademischen Qualifizierung und Forschungskompetenz in der Pflege. „Für uns ist der Studiengang eine große Bereicherung, denn er macht uns zu einem attraktiven Arbeitsgeber für hochqualifizierte und forschungsorientierte Pflegekräfte. Wir freuen uns daher, dass wir nun mit der Vergütung den Zugang zu diesem Studiengang erleichtern können“, so Yvonne Dintelmann.</p><p>Die Studierenden sind gemäß einer klinikinternen Festlegung finanziell gleichgestellt mit den Auszubildenden in der Pflege. „Eingesetzt werden sie auf verschiedenen Stationen inner- und außerhalb des Klinikums, damit sie ein breites praktisches Wissen erwerben können“, erläutert Frank Stawinski, Leiter der AfG. Den theoretischen Teil des Studiums absolvieren sie an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, zu deren Kooperationspartnern das UKHD zählt.</p><p>Zum nächsten Studienbeginn im Wintersemester 2024/25 werden weitere Studierende ihren praktischen Studienteil am UKHD beginnen. Für die Organisation und Planung des praktischen Studienverlaufs ist die Akademie für Gesundheitsberufe zuständig.</p><p>&nbsp;</p><h3>Gesetzgeber möchte Pflege attraktiver machen</h3><p>Pflegefachkräfte sind gefragt. Um den Beruf und die Ausbildung attraktiver zu gestalten, die Qualität zu erhöhen und zukünftigen Herausforderungen besser begegnen zu können, hat der Bundestag Ende 2023 die Einführung eines dualen Pflegestudiums sowie eine gesetzlich geregelte Anstellung der Studierenden inklusive Vergütung beschlossen.</p><p>In Deutschland eingeführt wurde das duale Pflegestudium ab 2020 im Rahmen des Pflegeberufegesetzes, mit dem die Ausbildung für Pflegefachkräfte grundlegend reformiert wurde. Seitdem gibt es einerseits eine generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft, andererseits als Alternative zur beruflichen Ausbildung das duale, seit 2024 mindestens vier Jahre dauernde Pflegestudium.</p><p>&nbsp;</p><h3>Die Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg</h3><p>Die Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg ist eine der größten Einrichtungen für Aus- und Weiterbildung in der Rhein-Neckar-Region und wurde 2006 als gemeinsame Bildungseinrichtung vom UKHD, vom Krankenhaus Salem und von der Altenpflegehilfe der Evangelischen Stadtmission gegründet. Die Akademie bildet jährlich mehr als 900&nbsp;Menschen in zehn Berufen aus und bietet fünf staatlich anerkannte Weiterbildungen für Pflegeberufe an, für die weitere 100&nbsp;Plätze zur Verfügung stehen. Außerdem ist die Akademie Koordinierungsstelle für die dualen Studiengänge Hebammenwissenschaften (B.Sc.) und Pflege (B.Sc.), die das Universitätsklinikum Heidelberg in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen anbietet. Hinzu kommt ein umfangreiches Fortbildungsprogramm mit berufsspezifischen und berufsübergreifenden Angeboten.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p>Weitere Informationen zu Ausbildung und dualem Studium im Bereich Pflege sowie weitere Möglichkeiten finden Sie auf der Internetseite des <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/karriere/ausbildung-studium" target="_blank">Universitätsklinikums Heidelberg</a> und auf der Internetseite der <a href="https://www.afg-heidelberg.de/" target="_blank">Akademie für Gesundheitsberufe</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 14:26:49 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 11 Jul 2024 06:44:39 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Innovative Lehre braucht IT-Experten: Studiendekanat der Medizinischen Fakultät Heidelberg bildet erstmals Fachinformatiker aus</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/innovative-lehre-braucht-it-experten-studiendekanat-der-medizinischen-fakultaet-heidelberg-bildet-erstmals-fachinformatiker-aus/</guid><pp:caseid>621431</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ob Virtual Reality Labor oder elektronische Prüfung: Die moderne Lehre braucht starke Unterstützung aus der Informationstechnologie. Jetzt bildet das Studiendekanat der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg erstmals einen Auszubildenden zum Fachinformatiker Systemintegration aus. Optimale Ausbildungsbedingungen bietet dabei die Kooperation mit dem Zentrum für Digitalisierung und Informationstechnologie des Universitätsklinikums Heidelberg.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Ein Virtual Reality Labor zum Trainieren von Notfallsituationen, eine Bibliothek aus online verfügbaren Lehrfilmen, elektronische Prüfungen – die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) bietet ihren Studierenden vielfältige innovative digitale Lehrinhalte und -methoden. Für den technischen Support ist ein Team von IT-Experten ständig im Einsatz. Marvin Lautermilch ist der Erste, der im Studiendekanat zum Fachinformatiker Systemintegration ausgebildet wird und die speziellen Herausforderungen für die medizinische Lehre von der Pike auf kennenlernt. Den Start hat auch eine Ausbildungskooperation mit dem Zentrum für Digitalisierung und Informationstechnologie (ZDI) des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) erleichtert, das bereits seit mehreren Jahren seinen eigenen Nachwuchs ausbildet. Auf seine ersten Wochen im Ausbildungsberuf schaut Marvin positiv zurück.</span></p><p><span>„Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Es geht z.B. um die Digitalisierung von Prüfungen, die Computerausstattung der Mitarbeitenden, Office-Anwendungen und die Betreuung der eLearning Plattformen“, erzählt Marvin Lautermilch. </span>Besonders gespannt blickt er seinem ersten Einsatz im Virtual Reality Labor entgegen: Hier können Studierende Notfallsituationen in der virtuellen Realität proben. „Das ist etwas ganz Neues, das gibt es nicht überall“, freut sich Lautermilch auf die neue Herausforderung.</p><p><span>Die duale Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration dauert drei Jahre. Die Auszubildenden besuchen abwechselnd die Berufsschule und ihren Arbeitsplatz an Klinikum und Fakultät. Durch die Kooperation zwischen Studiendekanat und ZDI können sie </span>verschiedene Aufgabenbereiche, Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen kennen lernen. <span>„Zwischen den Einsatzorten gibt es viele Überschneidungen. Im ersten Monat waren wir gemeinsam im ZDI und haben wichtige klinikweite Anwendungen kennengelernt“, sagt Lautermilch. Wöchentlich finden Azubi-Treffen statt und es gibt Hospitationen zwischen den Abteilungen. </span>Bei seinem ersten Besuch im VR-Lab begleiten ihn seine Azubi-Kollegen aus dem ZDI.</p><p>„Seit der Covid-Pandemie hat die Digitalisierung der Lehre noch einmal stark an Bedeutung gewonnen. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit Marvin unseren ersten eigenen IT-Experten für die Lehre ausbilden und dabei von den Erfahrungen unserer Kollegen im ZDI profitieren können“, betont Bianca Gereke, Projektmanagerin Digitalisierung und geprüfte Ausbilderin im Studiendekanat der Medizinischen Fakultät.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studiendekanat">Medizinische Fakultät Heidelberg: Studiendekanat&nbsp;</a></p><h3>Kontakt</h3><p>Bianca Gereke<br>Projektmanagerin Digitalisierung, Geprüfte Ausbilderin (IHK/AEVO)<br>Studiendekanat | IT Lehre<br>Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg<br>E-Mail: <a href="mailto:bianca.gereke@med.uni-heidelberg.de">bianca.gereke@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,HPMFHD,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Feb 2024 11:30:03 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 27 Feb 2024 16:36:35 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Infektionsforscherin Claudia Denkinger erhält Heisenberg-Professur</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-infektionsforscherin-claudia-denkinger-erhaelt-heisenberg-professur/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-infektionsforscherin-claudia-denkinger-erhaelt-heisenberg-professur/</guid><pp:caseid>620529</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Professorin Denkinger entwickelt mit ihrem Team am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg neuartige Diagnostik-Methoden für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose. Ihre „Heisenberg-Professur für Infektiologie“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg gefördert.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Eine hochdotierte Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für exzellente Forschung geht an Professorin Dr. Claudia Denkinger vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD): Für sie ist eine „Heisenberg-Professur für Infektions- und Tropenmedizin“ (W3) an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg eingerichtet worden. Gemeinsam mit ihrem Team und internationalen Kooperationspartnern entwickelt und bewertet Claudia Denkinger neuartige Diagnostik und Screening-Methoden wie beispielsweise eine Prognose-App für das individuelle Tuberkulose-Risiko. Solche leicht zu bedienenden Anwendungen sollen zukünftig auch in ressourcenschwachen Ländern den Weg zur Diagnose verkürzen und die Ausbreitung von Infektionen eindämmen.</span></p><p><span>Gleichzeitig mit der neu eingerichteten Heisenberg-Professur baut das UKHD auch die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Infektionskrankheiten aus: Die von Claudia Denkinger geleitete Sektion „Infektions- und Tropenmedizin“ firmiert ab sofort als eigenständige Abteilung am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums. Zusätzlich soll eine neue, von ihr geleitete Sektion „Infektiologie“ in der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Vergiftungen im Zentrum für Innere Medizin entstehen. Dem Team stehen damit Betten in der Medizinischen Klinik zur Verfügung, in denen es Betroffene mit schwer behandelbaren oder neu aufgetretenen Infektionen behandelt.</span></p><h3><span>Intelligente Tests sollen Gesundheitsrisiken verdeutlichen und Weg zur Diagnose verkürzen</span></h3><p><span>Schwerpunkt der Forschungsarbeit von Claudia Denkinger ist Tuberkulose. Die Infektionskrankheit ist ein großes Problem in ärmeren Ländern, in denen der Zugang zu medizinischer Expertise begrenzt ist. Aber auch in Deutschland erhalten Betroffene häufig erst spät die Diagnose, weil sie mit ihren Beschwerden nicht zeitnah den Weg zu medizinischem Fachpersonal finden oder bei Atemwegsproblemen und Hinweisen aus Gewebeproben Tuberkulose nicht automatisch in Betracht gezogen wird. „Die Kernfragen sind immer die gleichen: Wie können wir dazu beitragen, diese Hürden abzubauen, Menschen früh einer Diagnose zuzuführen und das Infektionsrisiko für andere zu senken“, erläutert Professorin Denkinger. Großes Potential sieht sie zum Beispiel in Apps für Mobiltelefone, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz anhand von Patientendaten das jeweilige Risiko für eine Tuberkulose-Infektion berechnen und weitere Schritte empfehlen.</span></p><p><span>Digitale Tests haben – wenn sie selbsterklärend und leicht zu bedienen sind – zweierlei Nutzen: Für die Betroffenen sind sie ein niederschwelliges Angebot, ihr Krankheitsrisiko objektiv nachzuvollziehen. Gesundheitspersonal in ressourcenschwachen Regionen kann mit Hilfe der App eine Vorauswahl treffen, so dass die begrenzt vorhandenen diagnostischen Mittel und Laborkapazitäten möglichst gezielt und nicht nach dem Gießkannen-Prinzip zum Einsatz kommen.</span></p><h3><span>Infektionen spielen in allen Fachbereichen der Medizin eine Rolle</span></h3><p><span>Claudia Denkinger, Oberärztin Dr. Elham Khatamzas und ihr Team beraten Kolleginnen und Kollegen anderer Fachbereiche unter anderem in gemeinsamen Visiten und Fallbesprechungen, wenn bei Patientinnen und Patienten zusätzlich zu einer Grunderkrankung eine komplexe Infektion behandelt werden muss. Wichtig ist ihre Expertise auch bei ungewöhnlichen Erregern, die zum Beispiel nur sehr geschwächte Menschen wie Krebspatientinnen und -patienten infizieren, in Deutschland selten vorkommen oder schwer zu behandeln sind. In den eigenen Betten in der Sektion Infektiologie in der Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Vergiftungen des UKHD behandelt das Team nun zusätzlich Menschen, die primär wegen einer Infektion, zum Beispiel Tuberkulose, invasiven Pilzinfektionen oder Fieber unbekannter Ursache, aufgenommen wurden.</span></p><p><span>„Es gibt große Schnittmengen mit anderen Fachbereichen der Medizinischen Fakultät und des UKHD – in Forschung, Lehre und Krankenversorgung“, erläutert Professor Michael Boutros, Dekan der medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Mitglied im Vorstand des Universitätsklinikums. „Dass nun eine Abteilung für Klinische Infektiologie eingerichtet worden ist, zeigt, wie wichtig dieser interdisziplinäre Ansatz für die Versorgung schwerkranker Patientinnen und Patienten ist. Wir freuen uns, dass Professorin Denkinger diese Zusammenarbeit weiter intensivieren wird.“</span></p><h3><span>Über das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft</span></h3><p><span>Prof. Dr. Claudia Denkinger erhält eine von aktuell vier und die insgesamt sechste Heisenberg-Professur an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Die Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zählt zu den höchstdotierten Instrumenten der Drittmittelförderung in Deutschland für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Leitungspositionen.&nbsp;</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-infektiologie/abteilung-infektions-und-tropenmedizin" target="_blank"><span>Abteilung Infektions- und Tropenmedizin</span></a><span>, Zentrum für Infektiologie am UKHD</span></p><p>Pressemitteilung vom 1. Dezember 2023: <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/millionenfoerderung-fuer-intelligentes-tuberkulose-screening/" target="_blank">Millionenförderung für intelligentes Tuberkulose-Screening</a></p><p>Pressemitteilung vom 21. April 2023: <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/qualitaet-bestaetigt-mehr-expertise-fuer-infektionen-am-krankenbett/" target="_blank">Qualität bestätigt: Mehr Expertise für Infektionen am Krankenbett</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. Claudia Denkinger</span><br>Ärztliche Direktorin<br><span>Abteilung Infektions- und Tropenmedizin</span><br><span>Zentrum für Infektiologie am UKHD</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" id="mailto:Claudia.Denkinger@uni-heidelberg.de" name="mailto:Claudia.Denkinger@uni-heidelberg.de" href="mailto:Claudia.Denkinger@uni-heidelberg.de"><span>Claudia.Denkinger@uni-heidelberg.de</span></a><br><span>Tel.: 06221 56-22999</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,Infektiologie,HPMFHD]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Feb 2024 14:32:11 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 27 Feb 2024 16:35:17 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Podcast:  Inkubator, Schläuche und zarte 500 Gramm – Die Betreuung von Frühgeborenen und ihren Eltern am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
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                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/podcast--inkubator-schlaeuche-und-zarte-500-gramm--die-betreuung-von-fruehgeborenen-und-ihren-eltern-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>615251</pp:caseid><pp:subtitle>Campus Report - Dezember 2023</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Als sie das Licht der Welt erblickte, wog Leonie so viel wie fünf Tafeln Schokolade. Gerade einmal 500 Gramm schwer, wurde sie in der 25. Schwangerschaftswoche geboren. Der Körper von so kleinen Frühgeborenen wie Leonie ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf das Leben außerhalb des Mutterleibes eingestellt: Wichtige Körperfunktionen wie Atmung, Verdauung und Immunabwehr oder auch das Nervensystem für die Verarbeitung von Umweltreizen sind&nbsp;<span> </span>noch nicht bereit für das Leben „da draußen“.</p><p>Was bedeutet das für die Versorgung von Frühgeborenen? Auf was kommt es in der Pflege an? Wie können Eltern ihre Babys bestmöglich unterstützen? Was tut so einem zarten und empfindlichen Kind gut und woran erkennt man das?</p><p>In der aktuellen Podcastfolge zum Jahresende spricht Roman Jaburek mit Bianca Schaich, Fachkrankenpflegerin in der Neonatologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), über die Versorgung von Frühgeborenen am UKHD und das <strong>e</strong>ntwicklungsfördernde, <strong>f</strong>amilienzentrierte, <strong>i</strong>ndividuelle <strong>B</strong>etreuungskonzept EFIB. Darüber hinaus geben die Eltern der kleinen Leonie persönliche Einblicke in ihre Erlebnisse rund um die verfrühte Geburt unter nervenaufreibenden Umständen: Sie berichten, wie der geplante Urlaub in Italien schon auf der Hinfahrt abrupt mit Leonies Geburt endete, sie von Kliniken in Italien und der Schweiz schließlich nach Heidelberg kamen und wie es dort weiterging.</p><p>Den UKHD Campus Report finden Sie auch überall wo es Podcasts gibt.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/audiothek/">Weitere Episoden und alle unsere Podcasts finden Sie in der UKHD Audiothek</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/iv-neonatologie">Klinik für Neonatologie des UKHD</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/iv-neonatologie/lehre/efibr">Informationen zum EFIB - Betreuungskonzept</a></p>]]></description><category><![CDATA[News,podcast,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 13:38:04 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 19 Apr 2024 09:50:37 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Deutsch als Fremdsprache in Schulen auf den Philippinen?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/deutsch-als-fremdsprache-in-schulen-auf-den-philippinen/</link>
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            <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 15:13:26 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 12 Jul 2023 13:13:41 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Neues Auswahlverfahren für das Medizinstudium in Heidelberg bewertet sozial-kommunikative Fähigkeiten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neues-auswahlverfahren-fuer-das-medizinstudium-in-heidelberg-bewertet-sozial-kommunikative-faehigkeiten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neues-auswahlverfahren-fuer-das-medizinstudium-in-heidelberg-bewertet-sozial-kommunikative-faehigkeiten/</guid><pp:caseid>576210</pp:caseid><pp:subtitle>Interviewreihe „Medizin am Abend“ zum Lesen und Hören</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Was macht einen guten Arzt oder eine gute Ärztin aus? Welche Rolle spielt Einfühlungsvermögen für den Therapieverlauf? Und wie können sozial-kommunikative Fähigkeiten bei der Vergabe von Medizin-Studienplätzen berücksichtigt werden? Professorin Sabine Herpertz gibt Einblicke in die Entwicklung eines erweiternden Studierenden-Auswahlverfahrens</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Verfahren mit dem Studienplätze in der Medizin vergeben werden, berücksichtigen bisher vor allem die Abiturnote sowie Ergebnisse aus medizinisch-fachlichen Eignungstestverfahren wie dem „Test für Medizinische Studienhänge“ (TMS). An der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) kommt seit diesem Jahr ergänzend ein neu entwickeltes Verfahren zur Bewertung der sozial-kommunikativen Eignung für den Arztberuf zum Einsatz. Der Test „Interaktionelle Kompetenzen Medizin“ (IKM) prüft Fähigkeiten, die für die Arzt-Patienten-Beziehung entscheidend sind wie Einfühlungsvermögen, Zugewandtheit und die Fähigkeit Gespräche zu strukturieren.</p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studiendekanat#layer=/personen/prof-dr-med-sabine-c-herpertz-1878" target="_blank">Professorin Sabine Herpertz</a>, Studiendekanin der MFHD, und ihr Team der Arbeitsgruppe Studierendenauswahl haben den IKM entwickelt. In der Interviewreihe „Medizin am Abend“ und dem begleitenden Audiobeitrag berichtet Prof. Herpertz wer an dem neuen Test teilnehmen kann, wie der IKM-Test funktioniert und aufgebaut ist und warum sozial-kommunikative Fähigkeiten von Ärztinnen und Ärzten wichtig sind für eine gute Arzt-Patienten-Beziehung und sich positiv auf den Therapieverlauf auswirken können.</p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend/2023/93-studierendenauswahlforschung">Zum Interview</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/Unternehmenskommunikation/Zentrale_Seiten/Veranstaltungen/MedizinAmAbend/2023/maa93/MaA_Studierendenauswahlforschung.mp3" target="_blank">Audiobeitrag anhören</a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.ikm-info.org/" target="_blank">Details zum IKM</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/tms-koordinationsstelle" target="_blank">Koordinierungsstelle IKM und TMS an der MFHD</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre" target="_blank">Studium und Lehre an der MFHD</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin/studienbewerber/bewerbung-ins-1-semester" target="_blank">Quoten-Schema zur Vergabe von Medizin-Studienplätzen</a></p><h3>Medizin am Abend</h3><p>„Medizinische Themen des Alltags – allgemeinverständlich, fundiert, aktuell!“ Unter diesem Motto bieten das Universitätsklinikum Heidelberg und die Rhein-Neckar-Zeitung die Vortragsreihe „Medizin am Abend“ an. Renommierte Chefärzte und Spitzenforscherinnen des UKHD informieren regelmäßig im Interview mit der RNZ. Ergänzt werden die Interviews durch Audiobeiträge mit Raum für tiefergehende Informationen und zusätzliche Aspekte. Pandemiebedingt findet die beliebte Serie zurzeit ohne Vorlesung im Hörsaal der Kopfklinik statt. Alle Beiträge sind auch&nbsp;auf&nbsp;<a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events/medizin-am-abend">medizin-am-abend.de</a>&nbsp;nachzulesen und nachzuhören.</p>]]></description><category><![CDATA[Maa,News,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 15:17:14 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 26 Jul 2023 14:34:55 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Jahresempfang des Universitätsklinikums Heidelberg: „UKHD bewegt“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/jahresempfang-des-universitaetsklinikums-heidelberg-ukhd-bewegt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/jahresempfang-des-universitaetsklinikums-heidelberg-ukhd-bewegt/</guid><pp:caseid>568781</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im Fokus: Patienten optimal versorgen, Mitarbeitende fördern, Spitzenkräfte gewinnen und Kooperationen ausbauen / Dank gilt Partnern, Förderern und Mitarbeitenden</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Es bewegt sich viel in der Universitätsmedizin und auf dem Heidelberger Medizin-Campus. Und wer die Herausforderungen anpackt, auf qualitativ hochwertige Spitzenmedizin, Kooperationen, Teamgeist und starke Mitarbeitende setzt, kann die Medizin von morgen entwickeln. So das Resümee des Vorstands des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) beim Jahresempfang am 4. April 2023. Zum Motto „UKHD bewegt“ begrüßte die Führungsspitze des UKHD rund 150 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen, Universität, Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Mitarbeitende im SNP dome Business Club.</p><p><img class="image_resized image-style-align-right" style="width:400px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/b5543e04-b225-47c1-a334-bfcb21262566/1920_jahresempfang2023-talk1.jpg?x=1680695388234" alt="Jahresempfang 2023 - Talk 1">In einer Podiumsrunde gab der Klinikumsvorstand Einblicke zu Entwicklungen rund um das UKHD. „Ob demografischer Wandel, Fachkräftemangel oder Digitalisierung: Das Gesundheitssystem steht vor enormen Herausforderungen und der Universitätsmedizin kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Das Universitätsklinikum Heidelberg packt gemeinsam mit seinen Partnern in der Region, aber auch national und international die Reformen an. Immer im Mittelpunkt steht dabei die optimale Versorgung der Patienten“, sagte <span style="background-color:white;">Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor. „Für die erfolgreichen Kooperationen danke ich </span>all unseren Partnern und Förderern.“</p><p>„Über die Landesgrenzen hinaus genießt Heidelberg einen ausgezeichneten Ruf – das Fundament hierfür sind unsere hochqualifizierten Mitarbeitenden in allen Bereichen. Ihnen gebührt unser großer Dank“, sagte Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin. Das Universitätsklinikum sei kein auf Profit ausgerichtetes Unternehmen. Trotzdem müsse es wirtschaftlich arbeiten können. „Wir begrüßen sehr, dass das Land Baden-Württemberg mit dem Corona-Schutzschirm die notwendige Unterstützung hierfür geleistet hat. Zusätzlich braucht es national dringend Reformen für unser Gesundheitssystem und eine ausreichende Vergütung für universitäre Hochleistungsmedizin.“</p><p>Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, hob die Bedeutung moderner Forschungskooperationen hervor: „Die Gründung der Heidelberg Mannheim Health & Life Science Alliance mit einer vereinten Universitätsmedizin, einem innovativen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk universitärer und außeruniversitärer Zentren sowie starken Industriepartnern schafft ein immenses Potenzial. In diesem spannenden Wirkungsfeld möchten wir exzellente Mitarbeitende für die Region gewinnen und langfristig halten.“</p><p>„Wir investieren am Universitätsklinikum Heidelberg enorm in Attraktivität, Wertschätzung und Zukunft der Pflege“, so Pflegedirektor Edgar Reisch. „In über 50 Fachabteilungen arbeiten unsere Pflegenden Tag für Tag mit höchster Expertise und Engagement zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Dabei sind moderne Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Arbeiten in einem interprofessionellen Kontext auf Augenhöhe und mit gegenseitiger Wertschätzung wesentliche Voraussetzungen, damit der Pflegeberuf in der Universitätsmedizin attraktiv bleibt.“</p><p>Wie intelligente Datenanalysen und Medizintechnik Forschung und Versorgung revolutionieren, dazu berichtete Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor. „Immer genauere Methoden in der Diagnostik und Therapie erlauben mittlerweile eine präzise Behandlungsplanung. Auf dieser soliden Grundlage bauen Projekte auf, die maschinelles Lernen nutzen und die großen Datenmengen analysieren und nutzbringend auswerten können. So ist es beispielsweise inzwischen möglich mit Hilfe künstlicher Intelligenz aus CT-Bildern Tumoreigenschaften abzulesen, die das normale Auge nicht sieht. Digitale Technologien wie diese werden die Gesundheitsforschung und -versorgung tiefgreifend und vielfältig verbessern.“</p><p><img class="image_resized image-style-align-right" style="width:400px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/53b68cbe-79c9-435d-88b7-ed0f2304bc4f/1920_jahresempfang2023-talk2.jpg?x=1680695210555" alt="Jahresempfang 2023 - Talk 2">In einem zweiten Podiumsgespräch diskutierten Dr. Petra Dallmann, Leiterin der Spezialsprechstunde für Leistungssportler am UKHD, Professor Dr. Joachim Wiskemann, Leiter der Arbeitsgruppe „Bewegung und Krebs" am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und Professor Dr. Jürgen Bauer, Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am UKHD, Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg, die Bedeutung von körperlicher Bewegung für die Gesundheit. Anschließend konnten die Gäste zusammen mit des Profi-Basketballspielern&nbsp;Niklas Würzner und Elias Lasisi der Bundesligisten MLP Academics selbst körperlich aktiv werden und ihre Fähigkeiten beim Korbwurf testen.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[Dr. Petra Dallmann, Leiterin der Spezialsprechstunde f&uuml;r Leistungssportler am UKHD, Sportpsychiaterin am Olympiast&uuml;tzpunkt Metropolregion Rhein-Neckar in Heidelberg]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>„Psychische Probleme sind häufig, in der Normalbevölkerung wie auch bei Leistungssportlern. Insbesondere die seelische Gesundheit ist bei Spitzensportlern aber oftmals noch ein Tabuthema.“</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[Prof. Dr. J&uuml;rgen Bauer, &Auml;rztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>„Wir haben es im Wesentlichen in der Hand, wie wir altern. Altern erfordert Investitionen, persönlich und gesellschaftlich.“</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[Prof. Dr. Joachim Wiskemann, Leiter Arbeitsgruppe &quot;Bewegung und Krebs&quot; am NCT Heidelberg]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>"Das ´Rezept für Bewegung` allein reicht nicht. Das gravierendere Problem ist, dass es in Deutschland kaum spezialisierte Beratungsstellen oder flächendeckende Bewegungsangebote für Patienten gibt.“</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Digitalisierung und Bioinformatik,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 05 Apr 2023 14:45:27 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 05 Apr 2023 13:28:08 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Erfolgreiche Kooperation macht internationale Fachkräfte fit für den Klinikalltag am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erfolgreiche-kooperation-macht-internationale-fachkraefte-fit-fuer-den-klinikalltag-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/erfolgreiche-kooperation-macht-internationale-fachkraefte-fit-fuer-den-klinikalltag-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>557068</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Goethe-Institut in Mannheim bietet als Kooperationspartner des Universitätsklinikums Heidelberg erweiterte Sprach- und Kulturangebote für Pflegefachkräfte aus dem Ausland. / Meet & Greet am 3. Februar 2023 in der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Seit 2017 kommen Pflegefachkräfte aus Bosnien-Herzegowina, Serbien, Tunesien und den Philippinen über das sogenannte „Triple Win“ Programm an das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD). Dort werden sie zur Verstärkung der Pflege-Teams dringend benötigt, die gegenseitige Verständigung ist anfangs jedoch eine große Herausforderung. Um die Pflegefachkräfte besser zu unterstützen und ihnen vertiefte Kenntnisse über die deutsche Sprache und Kultur an die Hand zu geben, kooperiert das UKHD seit Kurzem erfolgreich mit dem Goethe-Institut in Mannheim. Bei einer Meet & Greet Veranstaltung am 3. Februar erhalten die aktuellen Absolventen des Sprach- und Kulturkurses ihre Urkunden. Sie können nun in ihre Berufsanerkennungszeit am UKHD starten. Gleichzeitig begrüßt Pflegedirektor Edgar Reisch die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Tunesien und Bosnien-Herzegowina. Triple Win ist ein Programm der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit zur nachhaltigen Gewinnung von Pflegefachkräften aus Drittstaaten.</span></p><p><span>Das Goethe-Institut erstellte eigens für die internationalen Fachkräfte des UKHD ein Konzept, das neben dem klassischen Intensivsprachkurs auch erstmalig ein betreutes Nachmittagsprogramm vorsieht. Neben täglich vier Stunden Deutschunterricht stehen kulturelle Aktivitäten, wie beispielsweise Theater- und Museumsbesuche, aber auch gemeinsame Behördengänge, Gespräche mit Integrationsanlaufstellen und Stadtspaziergänge durch Heidelberg und Mannheim auf der Agenda. Damit soll die Sprachkompetenz der Fachkräfte auf den alltäglichen Sprachgebrauch erweitert und die Integration in das Alltagsleben in Heidelberg und Umgebung gefördert werden.</span></p><h3 style="text-align:justify;"><span>250 Fachkräfte aus dem Ausland bereits über Triple Win gewonnen</span></h3><p><span>Über das Triple Win Projekt konnten bislang 250 Fachkräfte für das UKHD akquiriert und erfolgreich integriert werden. Einige von ihnen arbeiten mittlerweile selbst neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein und besuchen Fachweiterbildungen. „Wir haben bisher ausgezeichnete Erfahrungen mit dem Triple Win Programm gemacht“, sagt Pflegedirektor Edgar Reisch. „Wir freuen uns, dass wir nun mit dem Goethe-Institut einen Partner an unserer Seite haben, der den Neuankömmlingen neben dem Sprachkurs zusätzlich ein erweitertes Programm zum Erwerb alltagssprachlicher Kompetenzen bietet.“</span></p><p><span>Nach dem dreimonatigen Sprachkurs, den die Fachkräfte aus dem Ausland mit dem Niveau B2 abschließen, absolvieren sie eine 15-monatige Berufsanerkennungszeit, in der sie als Pflegehelfer am UKHD eingesetzt werden. Nach einer bestandenen Kenntnisprüfung, arbeiten sie anschließend als staatlich anerkannte Pflegefachkräfte. Im Juli 2023 werden die ersten Pflegefachkräfte, die das Sprach- und Kulturprogramm am Goethe-Institut durchlaufen haben, das Anerkennungsjahr beenden.</span></p><p>&nbsp;</p><h3 style="text-align:justify;"><span>Die ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch motiviert.</span></h3><p><span>„Unsere internationalen Pflegefachkräfte sind hoch motiviert“, erläutert Tobias Aurig, Integrationsbeauftragter des Pflegedienstes und Initiator von Triple Win. „Wir möchten deshalb noch mehr in deren Sprachkompetenzen investieren, um die Integration in die Teams zu verbessern.“ Susan Zerwinsky, Leiterin des Goethe-Instituts in Mannheim, ergänzt: „Es ist uns ein Anliegen, den Fachkräften ein qualitativ hochwertiges und umfassendes Programm zu bieten, damit sie sich bestmöglich in ihrer neuen Umgebung und in ihrem Arbeitsalltag zurechtfinden und sprachlich in der Lage sind, aktiv am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilzunehmen.“ Die bisher erfolgreich durchgeführte sprachliche und interkulturelle Qualifizierung von tunesischen Pflegekräften in einer „Sprachkursbrücke“ zwischen dem Goethe-Institut in Tunis und dem Goethe-Institut in Mannheim zeige auf beispielhafte Weise, wie sich die intensive Vorbereitung von internationalen Pflegekräften im Heimatland mit der intensiven sprachlichen Vorbereitung auf den Berufsstart in Heidelberg verzahnen lasse, sagt sie. „Wir schätzen das große Engagement unseres Auftraggebers für alle neu gewonnen Pflegekräfte und freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und Wertschätzung des Goethe-Instituts als Sprachkurspartner!“&nbsp;</span></p><p><span>Wichtiges Ziel von Triple Win ist es, die Interessen aller Beteiligter zu wahren, sodass am Ende alle gewinnen: Die Pflegekräfte kommen ausschließlich aus Ländern, in denen es einen Fachkräfteüberschuss gibt. Der neue Mitarbeiter kann sich in Deutschland beruflich entwickeln und zu fairen Löhnen und Bedingungen arbeiten. Der Arbeitgeber gewinnt wertvolle Arbeitskräfte.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/pflege/pflegedienst-am-ukhd" target="_blank">Pflege am UKHD</a></p><p><a href="https://www.goethe.de/en/index.html" target="_blank">Goethe-Institut</a> / <a href="https://www.goethe.de/ins/de/en/ort/man.html" target="_blank">Goethe-Institut Mannheim</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Tobias Aurig</span><br><span>Stellvertretende Pflegedienstleitung&nbsp;</span><br><span>Kinder-, Frauen- und Hautklinik am UKHD</span><br><span>Telefon: 06221 56-4443</span><br><span>E-Mail: </span><a href="file://fsx23/UKOM-BAS/StoeckleKatharina/Desktop/tobias.aurig@med.uni-heidelberg.de"><span>tobias.aurig@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Feb 2023 16:50:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 02 Feb 2023 15:51:02 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/triplewin-anleitung-2.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[triplewin-anleitung_2]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Im Rahmen des Triple Win Programms absolvieren die Fachkr&amp;auml;fte aus dem Ausland (m., r.) nach dem Sprachkurs eine 15-monatige Berufsanerkennungszeit. Am UKHD hat man bisher hervorragende Erfahrungen mit dem Programm gemacht. (Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wer kann am besten mit Patientinnen und Patienten? Neues Auswahlverfahren für das Medizinstudium in Heidelberg bewertet speziell sozial-kommunikative Fähigkeiten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wer-kann-am-besten-mit-patientinnen-und-patienten-neues-auswahlverfahren-fuer-das-medizinstudium-in-heidelberg-bewertet-speziell-sozial-kommunikative-faehigkeiten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wer-kann-am-besten-mit-patientinnen-und-patienten-neues-auswahlverfahren-fuer-das-medizinstudium-in-heidelberg-bewertet-speziell-sozial-kommunikative-faehigkeiten/</guid><pp:caseid>553197</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Testverfahren „Interaktionelle Kompetenzen Medizin“ (IKM) beurteilt die sozial-kommunikative Eignung für den Arztberuf / Zwischenmenschliche Begabungen von Studieninteressierten werden mit Schauspiel-Patientinnen und -Patienten getestet / Anmeldung zum IKM nach erfolgreicher Teilnahme am „Test für Medizinische Studiengänge“ ab 3. Januar möglich / Voraussichtlich 15 Studienplätze im Wintersemester 2023/2024 für die erfolgreichsten Teilnehmenden des IKM reserviert / Test wird langfristig wissenschaftliche begleitet und stetig optimiert</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Talente für den Arztberuf erkennen – das ist das Ziel der Verfahren, mit denen Hochschulen ihre Studierenden für das Medizinstudium auswählen. Bisher werden dabei vor allem die Abiturnote sowie Ergebnisse aus medizinisch-fachlichen Eignungstestverfahren berücksichtigt. Ergänzt wird das Auswahlverfahren im Fach Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) jetzt durch eine neu entwickelte Eignungsprüfung: Der Test „Interaktionelle Kompetenzen Medizin“ (IKM) bewertet speziell die sozial-kommunikative Eignung für den Arztberuf der Studieninteressierten.</span></p><p><span>Im IKM müssen die Teilnehmenden typische Herausforderungen des Arzt-Alltags kommunikativ bestehen. Mit geschulten und erfahrenen Patienten-Schauspielerinnen und -Schauspielern werden Konflikte wie Terminunstimmigkeiten oder nicht eingehaltene Medikamentenpläne simuliert. Die Szenen werden auf Video festgehalten und von den speziell qualifizierten Prüfungs-Teams bewertet. Für das Wintersemester 2023/2024 wird der IKM erstmalig ergänzend zu den bisherigen Auswahlverfahren eingesetzt. Voraussichtlich 15 Studienplätze Humanmedizin an der MFHD sind dann für die besten Absolventen des IKM reserviert. Bewerben kann sich ab 3. Januar 2023, wer bereits den „Test für Medizinische Studiengänge“ (TMS) erfolgreich absolviert hat. Auf dem Ergebnis des TMS basiert die Vorauswahl für die 45 Teilnahmeplätze des IKM.</span></p><h3><span>Die Perspektive zukünftiger Patientinnen und Patienten im Zentrum der Studierendenauswahl</span></h3><p><span>„Zahlreiche Studien belegen, dass Patientinnen und Patienten gesundheitlich und seelisch von sozial-kommunikativen Fähigkeiten ihrer Behandler profitieren. Damit entsprechende Kompetenzen bei der Studierendenauswahl berücksichtigt werden können, hat unsere Arbeitsgruppe Studierendenauswahl den IKM entwickelt“ sagt Professorin Sabine Herpertz, Studiendekanin der MFHD. „Das Bewertungs-Schema beruht auf einem wissenschaftlich etablierten Verfahren zur Beurteilung von sozialer Interaktion. Es enthält Kriterien, die entscheidend sind für die Arzt-Patienten-Beziehung beispielsweise Einfühlungsvermögen, Zugewandtheit und die Fähigkeit, Gespräche zu strukturieren,“ so Herpertz, die sich als Psychiaterin seit vielen Jahren wissenschaftlich auf die Erforschung gelungener und misslungener sozialer Interaktion in Familien, Partnerschaften oder anderen Beziehungs-Konstellationen fokussiert.</span></p><p><span>Die Entwicklung des IKM wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg über drei Jahre gefördert. „Für die Entwicklung haben Studierende der MFHD im ersten Semester probehalber am IKM teilgenommen“, sagt Tim Wittenberg, Leiter der Arbeitsgruppe Studierendenauswahl. Die Ergebnisse hat das Team um Wittenberg ausgewertet und auch die Teilnehmenden sowie die Schauspielerinnen und Schauspieler befragt. Auf dieser Grundlage wurden unter anderem die Prüfungs-Szenarien oder auch die Schulungsunterlagen für die Prüfungsteams immer wieder optimiert. Zudem ist der IKM als Langzeit-Studie konzipiert. „Wir werden die Studierenden, die über den IKM ihren Studienplatz erworben haben, durch ihr Studium begleiten und untersuchen, inwieweit das Abschneiden im IKM den Studienerfolg vorhersagen kann“ sagt Wittenberg.</span></p><p><span>„Medizin ist dem Patientenwohl verpflichtet“ sagt Prof. Herpertz, die auch als Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Psychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) tätig ist. „Der IKM ist ein wichtiger Schritt, um diesen Grundsatz der medizinischen Versorgung, Forschung und Lehre noch fester in der Studierendenauswahl zu verankern.“</span></p><h3><span>Medizin-Campus Heidelberg ist Keimzelle für herausragende Lehre</span></h3><p><span>Mit der Einführung des IKM setzt die Gruppe Studierendenauswahl der MFHD eine lange Tradition innovativer und preisgekrönter Lehr- und Prüf-Formate am Standort Heidelberg fort: die Arbeit mit Patienten-Schauspielerinnen und -Schauspielern wurde zunächst als Bestandteil der studentischen Lehre an der MFHD eingeführt – ein Lehr-Angebot, das von zahlreichen Hochschulen in Deutschland übernommen wurde. Auch der etablierte TMS, besser bekannt als „Mediziner-Test“, der das Verständnis naturwissenschaftlicher und medizinischer Zusammenhänge bewertet, wird an der MFHD intensiv beforscht. Er wird heute an nahezu allen Medizinischen Fakultäten zur Studierendenauswahl eingesetzt und jedes Jahr aus Heidelberg zentral für ganz Deutschland durch die Abteilung TMS-Koordination, die Tim Wittenberg ebenfalls leitet, organisiert.</span></p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.ikm-info.org/fristen-und-termine/" target="_blank"><span>Details zum IKM, Fristen und Anmeldung</span></a><span> (Anmeldung ab 3. Januar 2023)</span></p><p><a href="https://www.tms-info.org/" target="_blank"><span>Details zum TMS, Fristen und Anmeldung</span></a><span> (Voraussetzung für den IKM)</span></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/tms-koordinationsstelle" target="_blank"><span>Koordinierungsstelle IKM und TMS an der MFHD</span></a></p><h3><span>Kontakt</span></h3><p><span><strong>Professorin Sabine Herpertz</strong></span><br><span>Studiendekanin, Studiendekanat</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg</span><br><span>Ärztliche Direktorin, Klinik für Allgemeine Psychiatrie</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span></p><p><a href="mailto:Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de"><span>Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p><span><strong>Tim Wittenberg</strong></span><br><span>Abteilungsleiter, Arbeitsgruppe Studierendenauswahl</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span></p><p><a class="ck-anchor" id="mailto:Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de"><span>Tim.Wittenberg@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p>&nbsp;</p><h3>Das könnte Sie auch interessieren</h3><p>21. April 2021</p><h4><span>Heidelberger Internist erhält Ars legendi-Fakultätenpreis für innovative Hochschullehre in der Medizin</span></h4><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-internist-erhaelt-ars-legendi-fakultaetenpreis-fuer-innovative-hochschullehre-in-der-medizin/" target="_blank"><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/800_schultz-270421.jpg?x=1671443225326" alt="Schultz_270421"></a><span style="text-align:left;">Für sein herausragendes Wirken im Rahmen der medizinischen Lehre ist der Heidelberger Mediziner Privatdozent Dr. Jobst-Hendrik Schultz mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin 2021 des Stifterverbandes und Medizinischen Fakultätentags (MFT) geehrt worden. Sein Engagement gilt besonders der interprofessionellen Lehre, der Weiterentwicklung des Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) und der Etablierung der Themen digitale Gesundheit und e-Health in der Lehre.&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-internist-erhaelt-ars-legendi-fakultaetenpreis-fuer-innovative-hochschullehre-in-der-medizin/" target="_blank"><span style="text-align:left;">Weiterlesen</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><span>13. Dezember 2019</span></p><h4><span>Talent statt Wartezeit. Gerechtere Wege ins Medizinstudium – auch dank der Medizinischen Fakultät Heidelberg</span></h4><p><a href="https://www.klinikticker.de/2019/12/13/talent-statt-wartezeit/" target="_blank"><span><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/800_kadmon.jpeg?x=1671444094236" alt="Kadmon"></span></a>Medizinstudienplätze sind hart umkämpft: Lange galten eine Abiturnote von 1,0 oder eine Wartezeit von mehreren Jahren als sichere Wege, um Arzt werden zu können. Im Jahr 2017 kam der Paukenschlag: Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass das gängige Vergabeverfahren verfassungswidrig ist und bis Ende 2019 neu geregelt werden muss. Die Medizinische Fakultät Heidelberg, an der die Koordinierungsstelle für den „Test für Medizinische Studiengänge“ (TMS) angesiedelt ist, war bei den Beratungen des Gerichts vertreten. Sie gab wichtige Impulse zur Neugestaltung des Verfahrens – damit in Zukunft diejenigen schnell einen Studienplatz bekommen, die besonderes Talent für das Medizinstudium zeigen.</p><p><a href="https://www.klinikticker.de/2019/12/13/talent-statt-wartezeit/" target="_blank">Weiterlesen</a></p><p>&nbsp;</p><p><span>4. Juli 2018&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><h4><span>Heidelberg ist Partner in deutschlandweitem Verbund zur Entwicklung neuer Auswahlverfahren für das Medizinstudium</span></h4><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberg-ist-partner-in-deutschlandweitem-verbund-zur-entwicklung-neuer-auswahlverfahren-fur-das-medizinstudium/" target="_blank"><span style="text-align:left;"><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/800_pic_20180704104129_91d3a0048b-826494.jpg?x=1671445487935" alt="Themenbild - Lehre"></span></a><span style="text-align:left;">Wie lassen sich Tests zur Vergabe der begehrten Studienplätze für das Medizinstudium deutschlandweit vereinheitlichen? Welche Testverfahren sind für die Auswahl von Medizinstudenten und -studentinnen besonders geeignet? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg untersuchen diese und weitere Fragen in den kommenden drei Jahren in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit drei Millionen Euro geförderten Forschungsverbund.</span></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberg-ist-partner-in-deutschlandweitem-verbund-zur-entwicklung-neuer-auswahlverfahren-fur-das-medizinstudium/" target="_blank"><span style="text-align:left;">Weiterlesen</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><span>29. Februar 2016</span></p><h4><span>"Sie haben Krebs!" – Medizinstudierende werden ab sofort intensiver auf das Gespräch mit Patienten vorbereitet</span></h4><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/sie-haben-krebs---medizinstudierende-werden-ab-sofort-intensiver-auf-das-gesprach-mit-patienten-vorbereitet/" target="_blank"><span style="text-align:left;"><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/800_pic_20160229075048_c03f769f79-451510.jpg?x=1671445641123" alt="pic_20160229075048_c03f769f79-451510.jpg"></span></a><span style="text-align:left;">Von einem gelungenen Gespräch zwischen Arzt und Patient hängt es ab, wie gut sich der Patient behandelt fühlt und ob er den ärztlichen Empfehlungen folgt. Gerade bei niederschmetternden Diagnosen wie einer Krebserkrankung benötigen Ärzte nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern einiges an kommunikativer Kompetenz. Der erste Kommunikations-Lehrplan für das Medizinstudium soll zukünftig deutschlandweit angehende Ärzte umfassend auf diese Aufgaben vorbereiten. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe begrüßte Vertreter der 37 deutschen Medizinischen Fakultäten und Medizinischer Fachgesellschaften am 29. Februar 2016 zu einem Kommunikationssymposium in Heidelberg. Das Bundesministerium für Gesundheit förderte die Erarbeitung des ersten Mustercurriculums für Arzt-Patient-Kommunikation sowie das Symposium unter Federführung des Universitätsklinikums Heidelberg im Rahmen des Nationalen Krebsplans.</span></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/sie-haben-krebs---medizinstudierende-werden-ab-sofort-intensiver-auf-das-gesprach-mit-patienten-vorbereitet/" target="_blank"><span style="text-align:left;">Weiterlesen</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 14:01:28 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 19 Dec 2022 13:01:28 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Online Vortragsreihe: Menschen mit Behinderung und das Gesundheitswesen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/online-vortragsreihe-menschen-mit-behinderung-und-das-gesundheitswesen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/online-vortragsreihe-menschen-mit-behinderung-und-das-gesundheitswesen/</guid><pp:caseid>534997</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Institut für Geschichte und Ethik der Medizin lädt alle Interessierten zu einer kostenlosten Online-Vorlesungsreihe ein / Erste Veranstaltung am 26. Oktober 2022 um 18.15 Uhr / Dolmetscher für Deutsche Gebärdensprache stehen zur Verfügung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Welche Erfahrungen machen Menschen mit Behinderung im Gesundheitswesen? Wie können sich Menschen mit Behinderung in der Klinik gut aufgehoben fühlen? Hat die Pandemie die Behandlung von Menschen mit Behinderung zu einer ethischen Herausforderung gemacht? Um Fragen wie diese dreht sich die neue Online-Vortragsreihe „Menschen mit Behinderung und das Gesundheitswesen“ des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD).</p><p>Der erste Vortrag unter dem Titel „Klinik Inklusiv – Menschen mit komplexer Behinderung im Krankenhaus“ findet am Mittwoch, 26. Oktober 2022, um 18.15 Uhr statt.<br>&nbsp;</p><p style="text-align:center;">&nbsp;<strong>Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Vorträge finden online statt und werden über Zoom übertragen.&nbsp;</strong><br>&nbsp;</p><p style="text-align:center;"><strong>Für die Einzeltermine sind Dolmetscher für Deutsche Gebärdensprache (DGS) gebucht, für weitere Informationen wenden Sie sich an: </strong><a class="ck-anchor" id="mailto:Primc@uni-heidelberg.de" name="mailto:Primc@uni-heidelberg.de" href="mailto:Primc@uni-heidelberg.de"><strong>Primc@uni-heidelberg.de</strong></a><br>&nbsp;</p><p>Zwischen dem 26. Oktober 2022 und dem 08. Februar 2023 finden vier Veranstaltungen jeweils mittwochs ab 18.15 Uhr statt.</p><p><span>Aus den Perspektiven der Gesundheits-, Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften thematisieren die Einzelvorträge Möglichkeiten zur inklusiven Gestaltung von Krankenhäusern, besondere Herausforderungen, die sich Menschen mit Behinderungen in der Pandemie ausgesetzt sehen und sahen, die Entstehung soziokultureller Modelle von Behinderung im 20. Jahrhundert sowie Gewaltanwendung an Kindern und Jugendlichen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.</span></p><h3>Das Programm</h3><p>26. Oktober 2022 | 18.15 Uhr</p><p>Prof. Dr. Doris Tacke und Michael Biesewinkel BA, Fachhochschule der Diakonie Bielefeld, gemeinsam organisiert mit der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)</p><p><i>Klinik Inklusiv – Menschen mit Komplexer Behinderung im Krankenhaus</i></p><p>Zoom-Zugangsdaten: Meeting ID: 884 7446 5898, Passwort: IGEM-HD<br><a href="https://us02web.zoom.us/j/88474465898?pwd=JTUmf_" target="_blank">Link zum Zoom-Meeting</a></p><p>&nbsp;</p><p>23. November 2022 | 18.15 Uhr</p><p>Prof. Dr. Markus Dederich, Department Heilpädagogik und Rehabilitation, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln</p><p><i>Menschen mit Behinderungen in Zeiten der Pandemie: Ethische Herausforderungen</i></p><p>Zoom-Zugangsdaten: Meeting ID: 862 0673 1392, Passwort: IGEM-HD<br><a href="https://us02web.zoom.us/j/86206731392?pwd=ypKqaOh" target="_blank">Link zum Zoom-Meeting</a></p><p>&nbsp;</p><p>11. Januar 2023 | 18.15 Uhr</p><p>Prof. Dr. Marion Andrea Schmidt, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen</p><p><i>Soziokulturelle Modelle von Behinderung zwischen Wissenschaft und Aktivismus im deutsch- und englischsprachigen Raum im 20. Jahrhundert</i></p><p>Zoom-Zugangsdaten: Meeting ID: 897 3582 9025, Passwort: IGEM-HD<br><a href="https://us02web.zoom.us/j/89735829025?pwd=7dPJyP" target="_blank">Link zum Zoom-Meeting</a></p><p>&nbsp;</p><p>08. Februar 2023 | 18.15 Uhr</p><p>Prof. Dr. Maike Rotzoll, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg</p><p><i>„Leid und Unrecht“. Ergebnisse eines Forschungsprojekts der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Psychiatrien zwischen 1949 und 1990.</i></p><p>Zoom-Zugangsdaten: Meeting ID: 853 4752 5380, Passwort: IGEM-HD<br><a href="https://us02web.zoom.us/j/85347525380?pwd=G0N0D" target="_blank">Link zum Zoom-Meeting</a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/fileadmin/medizinische_fakultaet/Institute/Geschichte_und_Ethik/Flyer_IGEM/IGEM_Veranstaltungsreihe_WS202223.pdf" target="_blank">Flyer zur Veranstaltung</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/einrichtungen/institute/geschichte-und-ethik-der-medizin" target="_blank">Institut für Geschichte und Ethik der Medizin</a></p><h3>Kontakt</h3><p>Prof. Dr. Karen Nolte | Dr. Nadia Primc<br>Institut für Geschichte und Ethik der Medizin<br>Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg<br>Im Neuenheimer Feld 327<br>69120 Heidelberg<br>Telefon: 06221 54-5458<br>E-Mail: <a href="mailto:Primc@uni-heidelberg.de">Primc@uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[News,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Oct 2022 08:54:38 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 17 Oct 2022 06:54:38 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Ausbildung auf Augenhöhe</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ausbildung-auf-augenhoehe/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ausbildung-auf-augenhoehe/</guid><pp:caseid>534700</pp:caseid><pp:subtitle>Interprofessionelle Ausbildungsstation-HIPSTA</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>1. HIPSTA-Kongress am 30. September / Fünf Jahre Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation (HIPSTA) / Auszubildende des Pflegeberufs und der Physiotherapie sowie Medizinstudierende betreuen gemeinsam Patientinnen und Patienten / Interprofessionelles Lernen und Arbeiten schafft Vertrauen und Verständnis für jeweils andere Berufsgruppe / Hohe Patientenzufriedenheit und kürzere Krankenhausaufenthalte auf HIPSTA-Station</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span>Vor fünf Jahren startete die erste interprofessionelle Ausbildungsstation (HIPSTA) Deutschlands an der Chirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), als ein gemeinsames Projekt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, der Akademie für Gesundheitsberufe (AfG) und der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD)</span><span style="background-color:white;"><span>.</span></span><span> Es folgte noch eine weitere Station am Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM). Studierende zusammen mit Auszubildenden versorgen hier Patientinnen und Patienten eigenständig. Lernbegleiter und Praxisanleiter betreuen das HIPSTA-Ausbildungsteam. Die wissenschaftliche Auswertung des Ausbildungs-Formats bestätigt den positiven Effekt für Auszubildende und Patientinnen und Patienten. Mittlerweile hat HIPSTA bundesweit Schule gemacht. Die 1. HIPSTA-Konferenz am 30. September 2022 soll diesen deutschlandweiten Austausch weiter intensivieren und fördern.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Von der schwedischen Idee bis zum Heidelberger Format mit Vorbildcharakter</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Idee brachten Medizinstudierende von ihrem Auslandsaufenthalt in Schweden mit. Kurz darauf wurde HIPSTA, die Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation, geboren. Auf der chirurgischen HIPSTA-Station versorgen Studierende der Humanmedizin im Praktischen Jahr zusammen mit Auszubildenden zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann im dritten Ausbildungsjahr acht Patientinnen und Patienten über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen. Seit 2019 sind auch Auszubildende der Physiotherapie Teil des HIPSTA-Ausbildungsteams. Begleitet werden die Nachwuchskräfte von erfahrenen Lernbegleitern und Praxisanleitern.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>„Die Studierenden und Auszubildenden übernehmen vom ersten Tag an Verantwortung und lernen mit zunehmender Selbstständigkeit Entscheidungen zu treffen. Neben dem hohen Grad an medizinischer und pflegerischer Urteilsfähigkeit und eigenverantwortlicher Handlungskompetenz lernen sie eine Kultur des Miteinanders“, berichtet Birgit Trierweiler-Hauke, stellvertretende Pflegedienstleiterin an der Chirurgischen Klinik und der Klinik für Anästhesiologie am UKHD. So unterschiedlich die Disziplinen sind – ob in der Chirurgie oder dem ZPM – die Auszubildenden erleben unmittelbar, dass man von der Expertise der anderen Berufsgruppe profitiert. „Umgekehrt werden Defizite in der Informationsweitergabe, der organisatorischen Absprache und der allgemeinen Kommunikation unmittelbar transparent gemacht, gegenseitig selbst korrigiert oder durch gezieltes Feedback der Lernbegleiter angesprochen“, sagt Professor Dr. Markus W. Büchler, Zentrumssprecher der Chirurgischen Klinik und Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am UKHD.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Kongressteilnehmer präsentieren wissenschaftliche Erkenntnisse</span></h3><p><span>Nun feiert HIPSTA fünfjähriges Jubiläum und hat zu diesem Anlass die 1. HIPSTA-Konferenz ins Leben gerufen mit zahlreichen externen Referentinnen und Referenten, die inzwischen das erfolgreiche Heidelberger Konzept auch an ihren Kliniken etabliert haben. Neben dem Erfahrungsaustausch stehen wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Ausbildungsprogramm im Fokus.</span></p><p><span>Die Auswertung einer retrospektiven Beobachtungsstudie mit 232 HIPSTA- Patienten und 465 Patienten einer konventionellen chirurgischen Station zeigt, dass die Patientensicherheit bei einer chirurgischen IPSTA im Vergleich zu einer konventionellen Chirurgischen Station nicht beeinträchtigt ist. In einigen Bereichen wie zum Beispiel der Aufenthaltsdauer in der Klinik wurden sogar bessere Ergebnisse erzielt. Weitere Forschungsprojekte nehmen nun die Auswirkungen von HIPSTA auf die Versorgungsqualität sowie die subjektive Wahrnehmung und Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten genauer unter der Lupe.</span></p><p>&nbsp;</p><h3>Literatur</h3><p><span style="background-color:white;">Kuner C, Doerr-Harim C, Feißt M, et al. Clinical outcomes of patients treated on the Heidelberg interprofessional training ward vs. care on a conventional surgical ward: A retrospective cohort study.&nbsp;J Interprof Care. 2022;36(4):552-559. </span><a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/13561820.2021.1975667?journalCode=ijic20" target="_blank"><span style="background-color:white;">doi:10.1080/13561820.2021.1975667</span></a></p><p><span>Mink J, Mitzkat A, Scharzbeck V, et al. Interprofessionelle Sozialisation und Zusammenarbeit auf einer interprofessionellen Ausbildungsstation – eine rekonstruktive Analyse [Interprofessional socialization and collaboration on an interprofessional training ward - a reconstructive analysis]. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes. 2022; 169:94-102. </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1865921722000010?via%3Dihub" target="_blank"><span>doi.org/10.1016/j.zefq.2022.01.003</span></a></p><p><span style="background-color:white;">Mink J, Mitzkat A, Krug K, et al. Impact of an interprofessional training ward on interprofessional competencies - a quantitative longitudinal study.&nbsp;<i>J Interprof Care</i>. 2021;35(5):751-759. </span><a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/13561820.2020.1802240?journalCode=ijic20&" target="_blank"><span style="background-color:white;">doi:10.1080/13561820.2020.1802240</span></a></p><p><span style="background-color:white;">Mihaljevic AL, Schmidt J, Mitzkat A, et al. Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation (HIPSTA): a practice- and theory-guided approach to development and implementation of Germany's first interprofessional training ward.&nbsp;<i>GMS J Med Educ</i>. 2018;35(3):Doc33. Published 2018 Aug 15. </span><a href="https://www.egms.de/static/en/journals/zma/2018-35/zma001179.shtml" target="_blank"><span style="background-color:white;">doi:10.3205/zma001179</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/events/1086/1._HIPSTA_Konferenz_Heidelberg_Flyer.pdf" target="_blank">Flyer </a>zur 1. HIPSTA-Konferenz am 30. September 2022 in Heidelberg</p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/heidelberger-interprofessionellen-ausbildungsstation-hipsta-1302">HIPSTA-Station in der Chirurgischen Klinik am UKHD</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-psychosoziale-medizin-zpm/klinik-fuer-allgemeine-psychiatrie/lehre/studium"><span>HIPSTA-Station am Zentrum für Psychosoziale Medizin am UKHD</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-innere-medizin-medizin-klinik/klinik-fuer-allgemeine-innere-medizin-und-psychosomatik/lehre/praktisches-jahr">Interprofessionelle Ausbildung Innere Medizin & Psychosomatik</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/besonderes-ausbildungskonzept-ermoeglicht-gemeinsames-ueben-und-lernen/"><span>Campus Report zu HIPSTA</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-chirurg-erhalt-ars-legendi-fakultatenpreis-medizin-2019/" target="_blank">Prof. Dr. André Mihaljevic erhält Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Fri, 30 Sep 2022 11:04:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 30 Sep 2022 09:04:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Ein Exportschlager: Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation feiert mit einem Kongress fünfjähriges Jubiläum</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ein-exportschlager-heidelberger-interprofessionelle-ausbildungsstation-feiert-mit-einem-kongress-fuenfjaehriges-jubilaeum/</link>
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September 2022 mit Teilnehmenden aus ganz Deutschland / Pressevertreter sind herzlich eingeladen / Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Heidelberg stehen vor und während der Konferenz für Interviews zur Verfügung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>2017 war sie die erste Lehrstation ihrer Art in Deutschland und nimmt bundesweit eine Vorreiterrolle in der Ausbildung des medizinischen Personals ein: die Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation (HIPSTA) als gemeinsames Projekt der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), <span>der Akademie für Gesundheitsberufe (AfG) und der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD)</span>. Bereits kurze Zeit später folgte eine weitere HIPSTA-Station in der Klinik für Allgemeine Psychiatrie am Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) des UKHD.</p><p>Gemeinsam und eigenständig versorgen Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege, Studierende der Humanmedizin im praktischen Jahr (PJ) sowie Physiotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung die Patienten, immer mit professioneller Anleitung im Hintergrund. Nach dem erfolgreichen Heidelberger Konzept etablierten sich inzwischen weitere Stationen an anderen Kliniken in Deutschland.</p><p>Mit der 1. HIPSTA-Konferenz am 30. September 2022 feiert HIPSTA fünfjähriges Jubiläum. Referentinnen und Referenten aus ganz Deutschland tauschen sich über Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die interprofessionellen Ausbildungsstationen aus.</p><p>&nbsp;</p><p style="text-align:center;"><strong>Pressevertreter sind herzlich zur Konferenz und abschließender Podiumsdiskussion am 30. September 2022 im Großen Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 420 eingeladen</strong>.</p><p style="text-align:center;">&nbsp;</p><p style="text-align:center;">Themenschwerpunkte sowie die Referentinnen und Referenten entnehmen Sie bitte dem <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/events/1086/1._HIPSTA_Konferenz_Heidelberg_Flyer.pdf" target="_blank">Programm</a>. Expertinnen und Experten sind neben Gisela Müller, Pflegedienstleitung der Chirurgischen Klinik und Klinik für Anästhesiologie am UKHD, und Edgar Reisch, Pflegedirektor des UKHD, unter anderem Professor Dr. Markus W. Büchler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am UKHD, Professorin Dr. Sabine Herpertz, Studiendekanin MFHD, Zentrumssprecherin ZPM und Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Psychiatrie, sowie Lernbegleitende und Praxisanleiter.</p><p>Organisatoren der Konferenz, Lernbegleiter sowie das HIPSTA-Stationsteam stehen im Vorfeld und während der Konferenz für Interviews zur Verfügung.</p><h3>Akkreditierung und Anmeldung</h3><p>Um Sicherheits- und Hygienebestimmungen im Rahmen der Corona-Vorgaben einhalten zu können, ist eine Anmeldung und Akkreditierung für Medienvertreter notwendig.</p><p>Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung unter <a href="mailto:hipsta.chir@med.uni-heidelberg.de">hipsta.chir@med.uni-heidelberg.de</a> verbindlich an.</p><p>Für die Akkreditierung sowie für Presse- und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an: <a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de">presse@med.uni-heidelberg.de</a></p><p>Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/events/1086/1._HIPSTA_Konferenz_Heidelberg_Flyer.pdf" target="_blank">Flyer Veranstaltung</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/institute/abteilung-allgemeinmedizin-und-versorgungsforschung/leistungsspektrum/bsc-interprofessionelle-gesundheitsversorgung/interprofessionelles-lernen/hipsta-ip">Information HIPSTA-Chirurgische Klinik</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/heidelberger-interprofessionellen-ausbildungsstation-hipsta-1302">Kontakt HIPSTA Chirurgische Klinik</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-psychosoziale-medizin-zpm/klinik-fuer-allgemeine-psychiatrie/lehre/ausbildung">Information HIPSTA ZPM</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin/lehrkonzepte/interprofessionelle-ausbildung/ausbildungsstation-hipsta" target="_blank">Information HIPSTA Medizinische Fakultät</a></p><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/">Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/besonderes-ausbildungskonzept-ermoeglicht-gemeinsames-ueben-und-lernen/">Campus Report zu HIPSTA</a></p><h3>Literatur</h3><p><span style="background-color:white;">Kuner C, Doerr-Harim C, Feißt M, et al. Clinical outcomes of patients treated on the Heidelberg interprofessional training ward vs. care on a conventional surgical ward: A retrospective cohort study [published online ahead of print, 2022 Mar 17].&nbsp;<i>J Interprof Care</i>. 2022;1-8. </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35297739/"><span style="background-color:white;">doi:10.1080/13561820.2021.1975667</span></a></p><p>Mink J, Mitzkat A, Scharzbeck V, et al. Interprofessionelle Sozialisation und Zusammenarbeit auf einer interprofessionellen Ausbildungsstation – eine rekonstruktive Analyse [Interprofessional socialization and collaboration on an interprofessional training ward - a reconstructive analysis]. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes. 2022; 169:94-102. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1865921722000010?via%3Dihub">doi.org/10.1016/j.zefq.2022.01.003</a></p><p><span style="background-color:white;">Mink J, Mitzkat A, Krug K, et al. Impact of an interprofessional training ward on interprofessional competencies - a quantitative longitudinal study.&nbsp;<i>J Interprof Care</i>. 2021;35(5):751-759. </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32841067/"><span style="background-color:white;">doi:10.1080/13561820.2020.1802240</span></a></p><p><span style="background-color:white;">Mihaljevic AL, Schmidt J, Mitzkat A, et al. Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation (HIPSTA): a practice- and theory-guided approach to development and implementation of Germany's first interprofessional training ward.&nbsp;GMS J Med Educ. 2018;35(3):Doc33. Published 2018 Aug 15. </span><a href="https://www.egms.de/static/en/journals/zma/2018-35/zma001179.shtml"><span style="background-color:white;"><span>doi:10.3205/zma001179</span></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[HPStart,Lehre und Ausbildung,Pressemitteilung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 15:21:16 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 11 May 2023 15:54:20 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Presseeinladung</title>
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September 2022 mit Teilnehmenden aus ganz Deutschland / Pressevertreter sind herzlich eingeladen / Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Heidelberg stehen vor und während der Konferenz für Interviews zur Verfügung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>2017 war sie die erste Lehrstation ihrer Art in Deutschland und nimmt bundesweit eine Vorreiterrolle in der Ausbildung des medizinischen Personals ein: die Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation (HIPSTA) als gemeinsames Projekt der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), <span>der Akademie für Gesundheitsberufe (AfG) und der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD)</span>. Bereits kurze Zeit später folgte eine weitere HIPSTA-Station in der Klinik für Allgemeine Psychiatrie am Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) des UKHD.</p><p>Gemeinsam und eigenständig versorgen Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege, Studierende der Humanmedizin im praktischen Jahr (PJ) sowie Physiotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung die Patienten, immer mit professioneller Anleitung im Hintergrund. Nach dem erfolgreichen Heidelberger Konzept etablierten sich inzwischen weitere Stationen an anderen Kliniken in Deutschland.</p><p>Mit der 1. HIPSTA-Konferenz am 30. September 2022 feiert HIPSTA fünfjähriges Jubiläum. Referentinnen und Referenten aus ganz Deutschland tauschen sich über Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die interprofessionellen Ausbildungsstationen aus.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Pressevertreter sind herzlich zur Konferenz und abschließender Podiumsdiskussion am 30. September 2022 im Großen Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 420 eingeladen</strong>.<br>Themenschwerpunkte sowie die Referentinnen und Referenten entnehmen Sie bitte dem <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/events/1086/1._HIPSTA_Konferenz_Heidelberg_Flyer.pdf" target="_blank">Programm</a>. Expertinnen und Experten sind neben Gisela Müller, Pflegedienstleitung der Chirurgischen Klinik und Klinik für Anästhesiologie am UKHD, und Edgar Reisch, Pflegedirektor des UKHD, unter anderem Professor Dr. Markus W. Büchler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am UKHD, Professorin Dr. Sabine Herpertz, Studiendekanin MFHD, Zentrumssprecherin ZPM und Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Psychiatrie, sowie Lernbegleitende und Praxisanleiter.</p><p>Organisatoren der Konferenz, Lernbegleiter sowie das HIPSTA-Stationsteam stehen im Vorfeld und während der Konferenz für Interviews zur Verfügung.</p><h3>Akkreditierung und Anmeldung</h3><p>Um Sicherheits- und Hygienebestimmungen im Rahmen der Corona-Vorgaben einhalten zu können, ist eine Anmeldung und Akkreditierung für Medienvertreter notwendig.</p><p>Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung unter <a href="mailto:hipsta.chir@med.uni-heidelberg.de">hipsta.chir@med.uni-heidelberg.de</a> verbindlich an.</p><p>Für die Akkreditierung sowie für Presse- und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an: <a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de">presse@med.uni-heidelberg.de</a></p><p>Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/events/1086/1._HIPSTA_Konferenz_Heidelberg_Flyer.pdf" target="_blank">Flyer Veranstaltung</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/institute/abteilung-allgemeinmedizin-und-versorgungsforschung/leistungsspektrum/bsc-interprofessionelle-gesundheitsversorgung/interprofessionelles-lernen/hipsta-ip">Information HIPSTA-Chirurgische Klinik</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/heidelberger-interprofessionellen-ausbildungsstation-hipsta-1302">Kontakt HIPSTA Chirurgische Klinik</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-psychosoziale-medizin-zpm/klinik-fuer-allgemeine-psychiatrie/lehre/ausbildung">Information HIPSTA ZPM</a></p><p><a href="https://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/studium-lehre/studium/medizin/lehrkonzepte/interprofessionelle-ausbildung/ausbildungsstation-hipsta">Information HIPSTA Medizinische Fakultät</a></p><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/" target="_blank">Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/besonderes-ausbildungskonzept-ermoeglicht-gemeinsames-ueben-und-lernen/">Campus Report zu HIPSTA</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gut-vorbereitet-auf-den-klinikalltag-interprofessionelles-praxistraining-auf-station/">Pressemitteilung HIPSTA</a></p><h3>Literatur</h3><p><span style="background-color:white;">Kuner C, Doerr-Harim C, Feißt M, et al. Clinical outcomes of patients treated on the Heidelberg interprofessional training ward vs. care on a conventional surgical ward: A retrospective cohort study [published online ahead of print, 2022 Mar 17].&nbsp;<i>J Interprof Care</i>. 2022;1-8. </span><a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/13561820.2021.1975667?journalCode=ijic20" target="_blank"><span style="background-color:white;">doi:10.1080/13561820.2021.1975667</span></a></p><p>Mink J, Mitzkat A, Scharzbeck V, et al. Interprofessionelle Sozialisation und Zusammenarbeit auf einer interprofessionellen Ausbildungsstation – eine rekonstruktive Analyse [Interprofessional socialization and collaboration on an interprofessional training ward - a reconstructive analysis]. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes. 2022; 169:94-102. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1865921722000010?via%3Dihub" target="_blank">doi.org/10.1016/j.zefq.2022.01.003</a></p><p><span style="background-color:white;">Mink J, Mitzkat A, Krug K, et al. Impact of an interprofessional training ward on interprofessional competencies - a quantitative longitudinal study.&nbsp;<i>J Interprof Care</i>. 2021;35(5):751-759. </span><a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/13561820.2020.1802240?journalCode=ijic20" target="_blank"><span style="background-color:white;">doi:10.1080/13561820.2020.1802240</span></a></p><p><span style="background-color:white;">Mihaljevic AL, Schmidt J, Mitzkat A, et al. Heidelberger Interprofessionelle Ausbildungsstation (HIPSTA): a practice- and theory-guided approach to development and implementation of Germany's first interprofessional training ward.&nbsp;GMS J Med Educ. 2018;35(3):Doc33. Published 2018 Aug 15. </span><a href="https://www.egms.de/static/en/journals/zma/2018-35/zma001179.shtml" target="_blank"><span style="background-color:white;">doi:10.3205/zma001179</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 10:01:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Sep 2022 07:48:25 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Schnellere Infektionsdiagnostik dank weiterer Automatisierung und Genomanalysen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/schnellere-infektionsdiagnostik-dank-weiterer-automatisierung-und-genomanalysen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/schnellere-infektionsdiagnostik-dank-weiterer-automatisierung-und-genomanalysen/</guid><pp:caseid>504969</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Prof. Dr. Alexander Dalpke ist neuer Ärztlicher Direktor der Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikums Heidelberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Professor Dr. Alexander Dalpke hat im April 2022 die Leitung der Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) übernommen. Die klinischen Kernaufgaben der Abteilung sind unter anderem die Diagnostik und Bekämpfung bakterieller Infektionen bei Patientinnen und Patienten, die Abklärung von Antibiotikaresistenzen sowie der Infektionsschutz nicht nur zu Zeiten von Corona. „Professor Dalpke war bisher Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Virologie am Universitätsklinikum Dresden und bringt neue klinische und wissenschaftliche Ansätze der mikrobiologischen Diagnostik und Forschung mit, darunter die mikrobielle Genomanalytik. Diese erleichtert die Abklärung von Resistenzen als Grundlage für bessere Antibiotikatherapien und schafft im Rahmen der Mikrobiomanalyse bei Krankheiten wie Krebs oder Diabetes die Grundlage neuer Diagnose- und Therapieverfahren. Wir freuen uns, ihn hier in Heidelberg als Nachfolger von Professor Heeg begrüßen zu dürfen“, sagt Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. Er wird zudem die Leitung der klinikübergreifenden Infektions-Taskforce übernehmen.</span></p><p><span>In der Abteilung am Zentrum für Infektiologie mit derzeit rund 100 Mitarbeitenden werden jährlich mehr als 240.000 Proben bakteriologisch untersucht, bis zu 1.000 Proben täglich, dazu leistet das Team mit infektiologischen Beratungen, Konsildiensten und Visiten einen weiteren wichtigen Beitrag für die Krankenversorgung. „Die interne und externe Nachfrage steigt weiter. Das Universitätsklinikum Heidelberg hat daher schon vor einigen Jahren als erste deutsche Universitätsklinik mit einer Laborstraße den Schritt in die Automatisierung gewagt und damit die mikrobiologische Diagnostik effizient, schnell und wirtschaftlich aufgestellt. Ich blicke daher sehr zuversichtlich auf Professor Dalpkes Pläne, die Automatisierung auszubauen und um neue technische Möglichkeiten zu erweitern“, sagt Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin des UKHD.</span></p><p><span>Durch die Automatisierung lassen sich die Kernfragen der mikrobiologischen Diagnostik deutlich schneller und mit gleichbleibend hoher Qualität auch zu Stoßzeiten beantworten: Ist ein neu aufgenommener Patient Träger von potentiell gefährlichen Bakterien? Welche Keime sind für die Sepsis eines Patienten verantwortlich? Sind diese resistent gegen Antibiotika? Mit welchen Erregern ist eine Wunde infiziert?</span></p><p><span>Ziel ist es, die Zeit von der Probennahme bis zur Diagnose weiter zu verkürzen, beispielsweise durch die Identifikation und Einschätzung bakterieller Erreger anhand ihres Genoms oder den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Beurteilung der Anzuchtplatten. „Speziell die Genomsequenzierung, die sich in den letzten zehn Jahren rasant weiterentwickelt hat und zukünftig in der mikrobiologischen Diagnostik eine zunehmende Rolle spielen wird, kann die sogenannte Virulenzbestimmung verbessern und beschleunigen. Dabei geht es um die Frage, welche Krankheitslast z.B. ein gefundener Bakterienstamm mit sich bringt, denn nicht alle Erreger ein und derselben Art machen gleichermaßen krank“, erläutert Prof. Dalpke. „Diese Feintypisierung liefert wichtige Entscheidungshilfen, wenn es darum geht, welche Patienten isoliert werden müssen und welche nicht, welche Infektion eventuell besonders behandelt werden muss oder wie hoch die Gefahr einer Sepsis, einer Blutvergiftung infolge der Infektion, ist.“</span></p><p><span>Dalpkes wissenschaftliches Interesse gilt der Infektionsimmunologie: Woran erkennt das angeborene Immunsystem bakterielle Erreger? Seine Forschungsgruppe interessiert sich dabei besonders für die RNA von Bakterien und wie diese vom Immunsystem präzise von körpereigener RNA unterschieden werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt in Heidelberg wird das Mikrobiom, also die bakterielle Besiedlung von Körperorganen, z. B. der Lunge sein. „Bei chronischen Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose, COPD oder auch Asthma, verändert sich die Zusammensetzung des Mikrobioms. Anders als bisher gedacht verursacht daher nicht ein einzelner krankmachender Keim die häufig auftretenden Entzündungen, sondern die fehlregulierte Zusammensetzung, z.B. die insgesamt höhere Besiedlungsdichte oder das Überhandnehmen bestimmter Bakterienarten. Wie dieses Zusammenspiel die Lungengesundheit und das Auftreten von Entzündungen beeinflusst, werden wir im Rahmen eines Projektes des Deutschen Zentrums für Lungenforschung untersuchen“, sagt der Mikrobiologe.</span></p><p><span>„Professor Dalpke ist seit vielen Jahren, sowohl in seiner Zeit hier in Heidelberg als auch in Dresden, in Lehre, Weiterbildung und Prüfungskommissionen aktiv. Ein wichtiges Projekt der nächsten Jahre wird sicherlich die Digitalisierung der Lehre sein und ich freue mich, dass Professor Dalpke bereits Ideen zum Ausbau des E-Learning-Angebots mitbringt“, sagt Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Dazu sagt Professor Dalpke: „Ich möchte vor allem junge Medizinerinnen und Mediziner für die Grundlagenforschung begeistern und entsprechende Angebote ausbauen. Gerade in einem so forschungsintensiven Umfeld wie dem Heidelberger Campus bieten sich dazu viele Möglichkeiten.“</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Alexander Dalpke studierte in Göttingen Humanmedizin, wo er im Fach Medizinische Mikrobiologie promovierte. Nach der Habilitation an der Universitätsklinik Marburg, wechselte er 2005 an das Universitätsklinikum Heidelberg, wo er eine Forschungsgruppe der Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene leitete und von 2006 bis 2018 eine Professur innehatte. In dieser Zeit bearbeitete er Teilprojekte der von Heidelberg aus koordinierten Sonderforschungsbereiche (SFBs) 405: „Immuntoleranz und ihre Störungen“ und 938: „Milieuspezifische Kontrolle immunologischer Reaktivität“. Zudem engagierte sich Dalpke in der Aus- und Weiterbildung, z.B. in der Hartmut Hoffmann-Berling International Graduate School of Molecular and Cellular Biology, als Sprecher eines immunologischen Postgraduierten-Programms des Landes Baden-Württemberg oder als Koordinator für Lehre und Ausbildung am Heidelberger Standort des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung. Als Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Virologie am Universitätsklinikum Dresden engagierte er sich seit 2019 in der Dresden International Graduate School (DIGS-BB) und der Kontroll- und Überprüfungskommission für den Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-infektiologie/medizinische-mikrobiologie-und-hygiene" target="_blank">Abteilung für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene am UKHD</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. Alexander Dalpke</span><br><span>Ärztlicher Direktor</span><br><span>Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene</span><br><span>Zentrum für Infektiologie am UKHD</span><br><span>Tel.: 06221 56-8310</span><br><span>E-Mail: </span><a href="mailto:Alexander.Dalpke@med.uni-heidelberg.de"><span>Alexander.Dalpke@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Lehre und Ausbildung,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 May 2022 15:20:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 11 May 2022 13:21:13 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/profalexanderdalpke-teaser.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof Alexander Dalpke_teaser]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. Alexander Dalpke (Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neuer Studiengang Hebammenwissenschaften: Erste Praxisphase startet</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-studiengang-hebammenwissenschaften-erste-praxisphase-startet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-studiengang-hebammenwissenschaften-erste-praxisphase-startet/</guid><pp:caseid>489375</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><b><span><strong>Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) heißt die ersten Hebammenstudentinnen zur Praxisphase willkommen / Akademisierung erweitert die Kompetenz selbständig zu forschen / UKHD und Verbund von weiteren geburtshilflichen Kliniken als Praxispartner der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU)</strong></span></b></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Ein gelungener Start in das neue Jahr: Am 11. Januar 2022 begrüßte das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) die neuen Hebammenstudentinnen des ersten Jahrgangs zum berufspraktischen Teil ihres Studiums. Zum Wintersemester 2021/22 startete an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) der neue duale Studiengang. Während in Ludwigshafen die theoretische Studienphase stattfindet, besuchen die Studierenden das UKHD für den berufspraktischen Teil. Bettina Hoppe, Pflegedienstleitung der Frauen-, Kinder- und Hautklinik betont die Bedeutung der Kooperation: „Über die Akademisierung holen sich die Hebammen die Souveränität und die Kompetenz zurück, selbständig forschen zu können. Das Ziel muss sein: die bestmögliche Versorgung von Frauen, Kindern und Familien im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Unser Beitrag ist den Transfer von der Theorie zur Praxis zu begleiten und die Zusammenarbeit mit der Hochschule aktiv zu gestalten.“</p><p>Zusätzlich wurde ein Praxisverbund zur Lernortkooperation geschlossen: An den Krankenhäusern Salem und St. Elisabeth in Heidelberg, dem Kreiskrankenhaus in Heppenheim sowie der GRN Klinik in Weinheim erhalten die Studierenden die Möglichkeit, während ihrer praktischen Studienphase in mindestens einer weiteren Klinik Erfahrung zu sammeln. „Die Studierenden sehen nicht nur einen Kreißsaal und eine Wochenbettstation. Ihnen wird bereits im Studium ein möglichst breites geburtshilfliches Spektrum angeboten, was letztlich viele Einblicke gewährt und zu mehr Sicherheit in ihrem Berufsalltag führt“, beschreibt Petra Kellermann, Praxiskoordinatorin für den Hebammenstudiengang des UKHD.</p><p><span>Bereits in der Vergangenheit hat das UKHD mit der HWG LU kooperiert und den ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengang im Hebammenwesen begleitet. „Die weitere Kooperation im neuen Studiengang Hebammenwissenschaft, hat nicht nur für uns eine große Bedeutung. Auch die Studierenden können auf eine bereits etablierte Verbindung zurückgreifen. Dadurch können wir die geburtshilflichen Fachkräfte in ihrer besonderen Aufgabe und hohen Verantwortung unterstützen“, sagt Edgar Reisch, Geschäftsführer der AfG und Pflegedirektor des UKHD. „Die Beteiligung an diesem neuen Konzept sowie die Einrichtung einer eigens dafür vorgesehenen Koordinierungsstelle, war für uns selbstverständlich.“</span></p><h3>Hebammenschule in Heidelberg seit 1766 – eine der ältesten in Deutschland</h3><p><span>Die Hebammenschule des UKHD an der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG), gegründet 1766 und eine der ältesten Hebammenschulen Deutschlands, hat 2020 den letzten Kurs zur Hebammenausbildung aufgenommen. Die Auszubildenden werden im März 2023 mit der Prüfung zur Hebamme verabschiedet. Die traditionsreiche Hebammenschule des UKHD wird daraufhin zur Koordinierungsstelle für die Praxisphase des Studiengangs. „Die Akademisierung des Hebammenberufes ist ein wichtiger und wegweisender Schritt. Die Geburtshilfe wird innovativer und erfordert ein zunehmend komplexes und wissenschaftlich fundiertes Fachwissen. Dies war in der Vergangenheit selbstverständlich auch notwendig, jedoch nicht in diesem umfangreichen Maß, wie es heute ist“, betont Frank Stawinski, Leiter der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><h3>Sieben Semester bis zum Bachelor of Science</h3><p>Das duale Studium umfasst sieben Semester und schließt – neben der staatlichen Zulassung als Hebamme – mit dem akademischen Grad Bachelor of Science ab. Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester. In den darauffolgenden dreieinhalb Jahren wechseln sich Theorie- und Praxismodule ab. Der theoretische Teil findet an der HWG Ludwigshafen statt. Diese trägt auch die Gesamtverantwortung für das Studium. Für die praktische Phase am UKHD stehen 15 Plätze für die Studierenden zur Verfügung.</p><p>Der neue praxisintegrierende primärqualifizierende Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft (B.Sc.) ist ein Teil der Reform des Hebammengesetzes vom 22. November 2019. Mit dieser Gesetzesnovellierung und der damit einhergehenden Einführung des dualen Studiengangs setzt die Bundesregierung die EU-Richtline über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 20. November 2013 um.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/wir-ueber-uns/" target="_blank"><span>Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG)</span></a></p><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/schulen/hebammenschule/" target="_blank"><span>AfG: Information der Hebammenschule</span></a></p><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/ausbildung/hebamme/"><span>AfG: Dualer Studiengang Hebammenwissenschaften</span></a></p><p><a href="https://www.hwg-lu.de/studium/bachelor/hebammenwissenschaft-dual" target="_blank"><span>Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft: Dualer Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaften</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p>Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg<br>Koordinierungsstelle Hebammenstudium<br>Wieblinger Weg 19<br>69123 Heidelberg<br>Telefon 06221 56 7866, Telefax 06221 56 4968<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:hebammenstudium.afg@med.uni-heidelberg.de"><span>hebammenstudium.afg@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 16:20:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 11 Jan 2022 15:21:23 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/hebammenstudentinnen.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung Hebammenstudierenden]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Edgar Reisch (4. v.r.), Bettina Hoppe (5. v.r.) und Kristina Marm&amp;eacute; (7. v.r.), Leitende Hebamme der Frauenklinik am UKHD, begr&amp;uuml;&amp;szlig;ten die Hebammenstudentinnen des ersten Jahrgangs Hebammenwissenschaften Bachelor of Science zu ihrer Praxisphase am UKHD. Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neue Wege in der Aus- und Weiterbildung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-wege-in-der-aus--und-weiterbildung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-wege-in-der-aus--und-weiterbildung/</guid><pp:caseid>486033</pp:caseid><pp:subtitle>Klinik für Anästhesiologie startet virtuelles Trainingsprogramm</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong><span><span><span><span><span><span>Virtuelles Trainingsprogramm der Klinik f&uuml;r An&auml;sthesiologie gestartet / Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD) beteiligt sich an europaweitem Projekt zur Ausbildung von ersteintreffenden Rettungskr&auml;ften mithilfe von Mixed Reality (MR)</span></span></span></span></span></span></strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span><span><span><span>Das Simulationstraining von technischen und manuellen Fertigkeiten und Abl&auml;ufen sowie als Teamtraining ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung von An&auml;sthesistinnen und An&auml;sthesisten, Notfallmedizinerinnen und Notfallmedizinern und anderer Gesundheitsberufe. Zwei Projekte setzen hierbei neue Ma&szlig;st&auml;be.</span></span></span></span></span></span></p><p>&nbsp;</p><h3><span><span><span><span><span><span>VR-Brille erweitert die Aus- und Weiterbildung am UKHD</span></span></span></span></span></span></h3><p><span><span><span><span><span><span>In der studentischen Lehre und in der Weiterbildung von Assistenz&auml;rztinnen und Assistenz&auml;rzten der Klinik f&uuml;r An&auml;sthesiologie am UKHD findet seit vielen Jahren Simulationstraining an Fallbeispielen und mit Simulationspuppen statt. Nun wird mit Unterst&uuml;tzung einer Virtual Reality (VR)-Brille eine weitere Form der Simulation in der Aus- und Weiterbildung eingef&uuml;hrt. Am 9. Dezember startete das Projekt in dem neu eingerichteten VR-Lab der Medizinischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Heidelberg in der alten Chirurgie.</span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span>Unter der Projektleitung von Dr. Stefan Mohr, Matthias Huck und Michael Etringer werden die Mitarbeitenden der Klinik f&uuml;r An&auml;sthesiologie zusammen mit der Firma TriCAT die beiden Szenarien &bdquo;Pr&auml;medikation mit Fokus des Atemwegsevaluation&ldquo; und &bdquo;Management des schwierigen Atemweges&ldquo; erstellen und Mitarbeitende und Studierende daran ausbilden. Zus&auml;tzlich werden bereits etablierte virtuelle Trainingsszenarien der Software &bdquo;i:medtasim&ldquo; in die studentische Lehre aufgenommen. In der virtuellen Trainingsumgebung werden die Studierenden mit einem Notfallszenario konfrontiert, in dem virtuelle Patientinnen und Patienten bestimmte Leitsymptome zeigen. Aufgabe der Studierenden ist eine systematische, leitliniengem&auml;&szlig;e Diagnostik und rettungsdienstliche Versorgung. Dazu steht ihnen das gesamte diagnostische und therapeutische Equipment aus dem Rettungsdienst zur Verf&uuml;gung. Durch die &Uuml;bertragung der Positionsdaten der Studierenden in die VR k&ouml;nnen sie kooperativ als Team mit ihren virtuellen H&auml;nden das medizinische Equipment bedienen und mit dem virtuellen Patienten interagieren.</span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span>&bdquo;Durch die Simulation in der virtuellen Realit&auml;t k&ouml;nnen schwer trainierbare oder auch seltene, aber lebensbedrohliche Krankheitsbilder dargestellt werden. Dies ist in der An&auml;sthesie und Notfallmedizin eine wertvolle Erg&auml;nzung zu den bisherigen Simulationsszenarien&ldquo;, sagt Prof. Dr. Markus A. Weigand, &Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&uuml;r An&auml;sthesiologie. Nach einer ersten Pilotphase soll das virtuelle Training fester Bestandteil der studentischen Lehre und der klinischen Aus- und Weiterbildung am UKHD werden.</span></span></span></span></span></span></p><p>&nbsp;</p><h3><span><span><span><span><span><span>Europ&auml;isches Projekt soll das Training von Rettungskr&auml;ften mit Mixed Reality verbessern</span></span></span></span></span></span></h3><p><span><span><span><span><span><span>Ersteintreffende Rettungskr&auml;fte sind bei Gro&szlig;schadensereignissen in der Regel mit einer gro&szlig;en Anzahl von Verletzten konfrontiert. Eine besondere Herausforderung besteht darin, die Situation vor Ort richtig einzusch&auml;tzen, den Vitalstatus einer gro&szlig;en Zahl von Opfern zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu &uuml;berwachen und die geeignete Strategie f&uuml;r die weitere Behandlung zu w&auml;hlen. Der zus&auml;tzliche Einsatz von virtuellen Trainingsmethoden soll das Vertrauen in das eigene Handeln erh&ouml;hen, eine schnellere Reaktion erm&ouml;glichen und die Bew&auml;ltigungsstrategien der medizinischen Ersthelfer verbessern. Hierf&uuml;r wird eine Mixed-Reality (MR)-Technologie entwickelt, die reale medizinische Simulatoren mit virtuellen Umgebungen kombiniert. Ein Team aus 19 europ&auml;ischen Projektpartnern, darunter das UKHD, arbeitet an dem Projekt &uuml;ber die Dauer von drei Jahren zusammen. Das EU-Projekt mit dem Namen &bdquo;MED1stMR&ldquo; startete im Juni 2021 im Rahmen des Horizon 2020-Programms und wird wissenschaftlich begleitet. Das Projektteam des UKHD wird geleitet von Prof. Dr. Erik Popp, Dr. Stefan Mohr, Dr. Hannes Kenngott und Gabriel Salg.</span></span></span></span></span></span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><u><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/klinik-fuer-anaesthesiologie" style="text-decoration:underline" target="_blank">Klinik f&uuml;r An&auml;sthesiologie am UKHD</a></u></p><p><u><a href="https://www.med1stmr.eu/" style="text-decoration:underline" target="_blank">Europ&auml;isches Projekt Mix Reality Training</a></u></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Dec 2021 15:07:33 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 21 Dec 2021 13:24:20 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/20211209-vr-119.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[20211209_VR_119]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Mit Unterst&amp;uuml;tzung einer Virtual Reality (VR)-Brille wird eine weitere Form der Simulation in der Aus- und Weiterbildung an der Klinik f&amp;uuml;r An&amp;auml;sthesiologie eingef&amp;uuml;hrt. Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ärztlicher Direktor der Neonatologie am Universitätsklinikum Heidelberg verabschiedet sich in den Ruhestand</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/aerztlicher-direktor-der-neonatologie-am-universitaetsklinikum-heidelberg-verabschiedet-sich-in-den-ruhestand/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/aerztlicher-direktor-der-neonatologie-am-universitaetsklinikum-heidelberg-verabschiedet-sich-in-den-ruhestand/</guid><pp:caseid>480541</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Prof. Dr. Johannes Pöschl leitete 14 Jahre die deutschlandweit größte bettenführende Klinik für die Versorgung von Früh- und kranken Neugeborenen / Beste Chancen für Frühchen ab der 23. Schwangerschaftswoche dank speziellem Versorgungs- und Pflegekonzept&nbsp;EFIB®</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Nach 33 Jahren an der Heidelberger Kinderklinik und 14 Jahren als Ärztlicher Direktor der Klinik für Neonatologie am Zentrum für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) verabschiedet sich Professor Dr. Johannes Pöschl zum 8. November 2021 in den Ruhestand. Prof. Pöschl baute die Klinik zur deutschlandweit größten bettenführenden Neonatologie aus und beteiligte sich aktiv an der Gestaltung und Planung des 2011 eröffneten Klinikbaus, der „zu 100 Prozent nach den Vorstellungen einer modernen Neonatologie umgesetzt ist“, wie der Experte resümiert. Der zwischen Kinder- und Frauenklinik gelegene Klinikbau bietet ausreichend Platz für bis zu 36 Mutter-Kind-Betten in 18 Zimmern. Denn der enge Kontakt des Neugeborenen zu Mutter oder Vater ist wesentlicher Bestandteil des von Prof. Pöschl geförderten sanften Versorgungs- und Pflegekonzeptes „EFIB<strong>®</strong>“ (Entwicklungsförderndes familienzentriertes individuelles Betreuungskonzept). Pöschls Nachfolge tritt Professor Dr. Christian Gille, bis dato Leitender Oberarzt der Klinik für Neonatologie am Universitätsklinikum Tübingen, an.</span></p><p><span>„In Heidelberg werden jedes Jahr bis zu 130 sehr kleine Frühgeborene mit einem speziellen Pflegekonzept und einem modernen, stetig verbesserten medizinischen Angebot versorgt. Dadurch haben die Frühchen ab vollendeter 22. Woche Schwangerschaftsdauer nicht nur exzellente Überlebenschancen oft ohne schwere Beeinträchtigungen, sondern entwickeln sich auch langfristig sehr gut“, sagt Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD.</span></p><p><span>„Professor Pöschl stärkte nicht zuletzt die neonatologische Forschung und orientierte sich dabei an Fragestellungen aus der Klinik, z.B. der Unterstützung des kindlichen Immunsystems, um die Infektanfälligkeit zu verringern. Dies führte zu zahlreichen unmittelbaren Verbesserungen in der Versorgung insbesondere der sehr früh geborenen Kinder“, so Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</span></p><p><span>„Professor Pöschl übergibt eine hervorragend aufgestellte Klinik mit 60 Betten, davon bis zu 22 Beatmungsplätze, einem Baby-Notarztdienst sowie einem überregionalen Einzugsgebiet. Dafür gebührt ihm große Anerkennung“, bedankt sich die Kaufmännische Direktorin, Katrin Erk.</span></p><p><span>Erfolgsrezept sei ein gut eingespieltes Team aus Ärzten, Ärztinnen und Pflegenden sowie eine stets selbstkritische Herangehensweise, um jede Veränderung zu analysieren und damit die Versorgung konstant zu verbessern, so der scheidende Neonatologe. „So haben wir es gemeinsam geschafft, sehr früh geborene Kinder ab der vollendeten 22. Schwangerschaftswoche an der Grenze der Überlebensfähigkeit zu versorgen.“ Die Zahlen bestätigen die hervorragende Versorgungsqualität der letzten fünf Jahre: 82 Prozent der Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm, das entspricht ungefähr der 32. Schwangerschaftswoche, können – bei einer Überlebensrate von 96 Prozent – ohne schwerwiegende Komplikationen nach Hause entlassen werden. Bei den noch kleineren Frühchen unter 1.000 Gramm überleben 90 Prozent. 70 Prozent von ihnen entwickeln sich ohne mentale oder körperliche Beeinträchtigungen, wie Nachbeobachtungen nach den ersten zwei Lebensjahren zeigen.</span></p><p><span>Voraussetzung dafür sind neben neuen Medikamenten und modernen Techniken bei Beatmung und Kreislaufunterstützung die individuelle "sanfte" Betreuung Frühgeborener – wie sie EFIB<strong>®</strong> vorsieht. Da jeder Stress die Hirnentwicklung stört, wird dieser, wo möglich, vermieden: Helles Licht, laute Alarme und technische Geräusche wurden konsequent aus den schalldichten Zimmern verbannt – die Eltern dagegen immer aktiv eingebunden. Damit diese sich im Handling der zarten Frühgeborenen nicht überfordert fühlen, werden sie vom Team geschult und auf die Zeit zuhause vorbreitet. Dieses Konzept baute Pöschl mit seinem speziell geschulten Team konsequent aus.</span></p><p><span>Im neonatologischen Labor entwickelte das Team unter anderem das erste Mausmodell, mit dem sich fetale Immunzellen am lebenden Organismus untersuchen lassen. Im Tierversuch ließen sich so erstmals die Wirkung von beispielsweise Koffein, Glucose und verschiedenen Lipiden nachweisen und überprüfen. Alle Substanzen haben inzwischen einen festen Platz in der Versorgung unreif geborener Kinder.</span></p><p><span>„Man kann nur lehren, was man selbst erfahren hat und man kann nur verbessern, was man genau analysiert hat“, ist das Motto des Neonatologen. Denn insbesondere in einem Bereich, in dem Studien häufig nicht umsetzbar und daher keine evidenzbasierten Standards verfügbar sind, fließt in die Lehre – ebenso wie die Patientenversorgung – viel individuelle Erfahrung ein. In diesem Sinne gab er sein Wissen an Studierende und junge Kolleginnen und Kollegen – auch anderer Geburtskliniken und Perinatalzentren – weiter. Bei ihm habilitierte Oberärztinnen und -ärzte wurden in regelmäßigen Abständen als Chefärzte in andere Kliniken abberufen.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Johannes Pöschl, 1954 in Mannheim geboren, studierte in Heidelberg Chemie sowie in Mainz und Heidelberg Medizin. Dem Diplom in Chemie 1982 folgte fünf Jahre später die ärztliche Approbation und Promotion am Universitätsklinikum Heidelberg. Seit 1988 an der Heidelberger Kinderklinik beschäftigt, spezialisierte er sich nach der Facharztweiterbildung in Kinderheilkunde auf die Neonatologie, in der er sich 1998 habilitierte und 2003 eine Professur erhielt. Seit 2000 war er Leitender Oberarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Neonatologie und seit 2007 Ärztlicher Direktor der Klinik für Neonatologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg.</span><br>&nbsp;</p><h3><span>Weitere Informationen</span></h3><p><span>Klinik für Neonatologie:&nbsp;</span><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/iv-neonatologie/"><span><u>www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/iv-neonatologie/</u></span></a></p><h3><br><span>Kontakt</span></h3><p><span>Prof. Dr. Johannes Pöschl</span><br><span>Ärztlicher Direktor</span><br><span>Klinik für Neonatologie</span><br><span>Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>E-Mail: johannes.poeschl@med.uni-heidelberg.de</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Patientenversorgung,Unternehmen Struktur und Politik,Forschung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Nov 2021 12:00:58 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 20 Jan 2022 14:57:31 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/prof.poumlschl-ausschnitt.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof. P&amp;ouml;schl-Ausschnitt]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. Johannes P&amp;ouml;schl, scheidender &amp;Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&amp;uuml;r Neonatologie am Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg (Bild: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Professorin Dr. Diana Wolff ist neue Ärztliche Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professorin-dr-diana-wolff-ist-neue-aerztliche-direktorin-der-poliklinik-fuer-zahnerhaltungskunde-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professorin-dr-diana-wolff-ist-neue-aerztliche-direktorin-der-poliklinik-fuer-zahnerhaltungskunde-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>476015</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><em><i><span>Schwerpunkte der 45-jährigen Zahnmedizinerin sind unter anderem die präventionsorientierte, minimalinvasive sowie personalisierte zahnmedizinische Versorgungen in allen Altersklassen, die Erforschung des oralen Mikrobioms und die Etablierung innovativer virtueller Trainingsmethoden in der zahnmedizinischen Lehre.</span></i></em></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:left;"><span>Professorin Dr. Diana Wolff hat am 1. August 2021 als Ärztliche Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Hans Jörg Staehle angetreten. Zuvor leitete sie knapp vier Jahre die Poliklinik für Zahnerhaltung am Universitätsklinikum Tübingen. Das bisherige Spektrum der Heidelberger Poliklinik in der Erforschung, Anwendung und Lehre moderner, minimalinvasiver Präventions- und Therapiekonzepte zum Gesunderhalt aller Strukturen der Mundhöhle will die 45-jährige Zahnmedizinerin weiterentwickeln und ausbauen. Neue Schwerpunkte werden unter anderem die umfassende Digitalisierung im klinischen Bereich, die Etablierung von 3D-Technik und virtuellen Trainingsmöglichkeiten in der Lehre und die von ihr als Forschungsbereich etablierte orale Mikrobiomforschung in Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen sein.</span></p><p style="text-align:left;"><span>«Die Zahnerhaltungskunde deckt als Kernfach der Zahnmedizin die Prävention und zahnerhaltende Therapie in allen Lebensphasen ab und ist mit ihrem patientenindividuellen Anspruch in jedem Alter eng mit der Allgemeingesundheit verknüpft. Wir freuen uns sehr, mit Professorin Diana Wolff eine Ärztliche Direktorin gewonnen zu haben, die sich durch Engagement und Kompetenz in all diesen Bereichen auszeichnet», sagt Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. Ein wichtiges Projekt der nahen Zukunft, das sie gemeinsam mit den Ärztlichen Direktoren der Mund-, Zahn- und Kieferklinik vorantreiben wird, ist die Einführung der digitalen Patientenakte, die eine lückenlose Dokumentation von der Aufnahme über die Diagnostik und Behandlung bis zur Abrechnung gewährleistet. Das erleichtert nicht nur die Organisation in den Fachabteilungen, sondern auch interdisziplinäre Abstimmungen und fachübergreifende Behandlungen. Patientinnen und Patienten können zukünftig reibungsfreie Prozesse und einfacheren Zugriff auf Dokumente und Befunde gewährleistet werden.</span></p><p style="text-align:left;"><span>Auch für die Weiterentwicklung der Lehre hat Wolff bereits Pläne: So will sie ein Dental Training Center mit modernsten virtuellen 3D-Trainingsmethoden einrichten. Studierende können dort mittels virtueller Simulation patientennahe Situationen üben und ihre manuellen Fähigkeiten trainieren. «Gute Lehre lebt von Innovation. Im Dental Training Center können Studierende neben der praktischen Ausbildung an Patientinnen und Patienten alle Handgriffe mit Hilfe der Virtual Reality vorbereiten und vertiefen. Dental Training Center sind international im Kommen und es ist wichtig, mit dieser Entwicklung schrittzuhalten», so Professor Dr. Christopher Lux, Studiendekan Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Darüber hinaus soll die Lehre zukünftig insgesamt stärker international angelegt werden, indem z.B. Blended-Learning-Programme, eine Kombination von Präsenzveranstaltungen und digitalen Lehrangeboten, mit internationalen Partnern umgesetzt werden.</span></p><p style="text-align:left;"><span>In der Patientenversorgung sollen Fachzentren mit Fokus auf den Kernkompetenzen der Zahnerhaltungskunde – die präventive und parodontologische Betreuung inklusive der Periimplantitis, Entzündungen rund um Zahnimplantate, sowie die Therapie und Versorgung von Zahnunfällen – entstehen. «Ziel ist es, die Strukturen für unsere hochkompetente interdisziplinäre Betreuung mit den Partnern am UKHD zu organisieren und auszubauen», erläutert die neue Direktorin. Ebenso intensiviert werden soll die zahnmedizinische Versorgung von schwerkranken Kindern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Herausforderung bei den maximal anspruchsvollen Behandlungen ist die derzeit unzureichende Kostendeckung durch die Krankenkassen. «Diese Unsicherheiten schränken den Handlungsspielraum ein und sind für Behandelnde und Patienten äußerst frustrierend. Gemeinsam mit Prof. Wolff müssen wir daher in den nächsten Jahren dafür eintreten, belastbare Strukturen für eine angemessene Versorgung dieser Patientengruppen zu schaffen», sagt Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin des UKHD.</span></p><p style="text-align:left;"><span>Prof. Wolffs Forschungsschwerpunkt ist das orale Mikrobiom, die Gesamtheit der die Mundhöhle besiedelnden Mikroorganismen: „Die zentrale Frage ist, wie die Mikroorganismen der Mundhöhle Krankheit oder Gesundheit beispielsweise der Zähne oder Mundschleimhaut, und darüber hinaus des gesamten Organismus beeinflussen und umgekehrt. Ziel ist, einen gesunden Zustand der Mundhöhle und der Zähne ein Leben lang sicherzustellen und damit ein hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen. “, so Wolff. „Dieses Thema bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für vernetzte Forschung zwischen den verschiedenen medizinischen Fächern und passt somit ausgezeichnet zu den Schwerpunkten der Medizinischen Fakultät“, ergänzt&nbsp;Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</span></p><p style="text-align:left;"><span>Prof. Dr. Diana Wolff, geboren 1976 im sächsischen Werdau, studierte Zahnmedizin in Heidelberg und sagt von sich selbst: „Bereits zu Beginn meines Studiums habe ich mein Herz an Heidelberg verloren.» Hier promovierte und habilitierte sie sich, wurde&nbsp;2015 zur außerplanmäßigen Professorin berufen und stellvertretenden Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde. 2017 folgte sie dem Ruf an das Universitätsklinikum Tübingen und&nbsp;leitete als Ärztliche Direktorin die dortige Poliklinik für Zahnerhaltung. Von 2019 bis 2021 war sie Studiendekanin Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen, stellvertretende Geschäftsführende Ärztliche Direktorin der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Tübingen und Sprecherin der Studiendekan*innen Baden-Württembergs. Aktuell ist sie «Präsidentin elect» der Vereinigung für Hochschullehrer der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (VHZMK).</span></p><p style="text-align:left;">&nbsp;</p><h3 style="text-align:left;"><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p style="text-align:left;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/mund-zahn-kieferklinik/poliklinik-fuer-zahnerhaltungskunde"><span><u>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/mund-zahn-kieferklinik/poliklinik-fuer-zahnerhaltungskunde</u></span></a></p><h3 style="text-align:left;"><br><span>Kontakt</span></h3><p style="text-align:left;"><span>Prof. Dr. Diana Wolff</span><br><span>Ärztliche Direktorin</span><br><span>Poliklinik für Zahnerhaltungskunde</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>Tel.: 06221 56-6002</span><br><span>E-Mail: diana.wolff@med.uni-heidelberg.de</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,Forschung,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 Oct 2021 13:21:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 20 Jan 2022 15:09:15 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/profdianawolff-ausschnitt.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof Diana Wolff-Ausschnitt]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. Diana Wolff (Bild: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Live-Schalte aus dem OP</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/live-schalte-aus-dem-op/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/live-schalte-aus-dem-op/</guid><pp:caseid>468087</pp:caseid><pp:subtitle>Campus Report - August 2021</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Studierende im „Herzchirurgischen Semester“ der Medizinischen Fakultät Heidelberg haben seit Kurzem die Möglichkeit, Eingriffe am offenen Herzen per „Live-Schalte“ in den OP aus nächster Nähe mitzuverfolgen. Möglich machen es ein neues Lehrformat der Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg und die technisch top ausgestatteten OP-Säle des im Oktober 2020 bezogenen Neubaus Chirurgie. Mittels einer Kamera in der OP-Leuchte haben die angehenden Medizinerinnen und Mediziner einen unverstellten Blick auf das OP-Feld. Damit der Operateur oder die Operateurin sich voll auf den Eingriff konzentrieren kann, besteht das Team zusätzlich aus einem Oberarzt, der das Vorgehen für die Studierenden kommentiert und erläutert, sowie einem weiteren Arzt, der über Chat Fragen entgegennimmt, beantwortet oder an den Kommentator weitergibt. Über das neue Lehrformat berichtet Campus-Reporter Roman Jaburek in der aktuellen Ausgabe des „Campus Report“.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/campus-report/">Alle Ausgaben des "Campus Report"</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/chirurgische-klinik-zentrum/herzchirurgie">Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[News,podcast,Lehre und Ausbildung,Herzgesundheit]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Aug 2021 15:21:06 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 20 Jan 2022 08:32:03 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Zahnerhaltung: offensiv vorbeugen und defensiv behandeln</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zahnerhaltung-offensiv-vorbeugen-und-defensiv-behandeln/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zahnerhaltung-offensiv-vorbeugen-und-defensiv-behandeln/</guid><pp:caseid>466656</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Professor Dr. Dr. Hans Jörg Staehle verabschiedet sich nach 31 Jahren als Ärztlicher Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am Universitätsklinikum Heidelberg in den Ruhestand / Nachfolgerin ist Professor Dr. Diana Wolff vom Universitätsklinikum Tübingen</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum 1. August 2021 wird Professor Dr. med. Dr. med. dent. Hans Jörg Staehle nach 31 Jahren seine Funktion als Ärztlicher Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Klinik für Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten am Universitätsklinikum Heidelberg übergeben. Seine Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Patientenversorgung waren die präventive und restaurative Zahnheilkunde bei allen Altersgruppen. Unter der Devise „Vorbeugung offensiv, Therapie defensiv angehen“ sah er das Ziel seines Faches darin, Zähne mit neuen präventiven und substanzschonenden restaurativen Methoden bis ins hohe Alter zu erhalten und hochinvasive, substanzopfernde Eingriffe nach Möglichkeit zu vermeiden. Als Verfechter der sogenannten frugalen Zahnmedizin, einer ressourcenschonenden und kostensparenden Vorgehensweise, schenkte er den jeweiligen Anliegen der Patienten besondere Aufmerksamkeit. Er entwickelte unter anderem neue Verfahren des konservierenden, minimal-invasiven Schließens von Zahnlücken, die in bestimmten Situationen als Alternativen von Implantaten herangezogen werden können. Seine Nachfolgerin ist Prof. Dr. Diana Wolff, zuletzt Ärztliche Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am Universitätsklinikum Tübingen.</p><p>„Prof. Staehle hat seit seiner Amtsübernahme im Jahr 1990 die zuvor überwiegend generalistisch geprägte Poliklinik sukzessive zu einer hochspezialisierten Klinik ausgebaut. Dabei richtete er die vier Sektionen Präventive und Restaurative Zahneilkunde, Endodontologie und Dentale Traumatologie, Parodontologie sowie Translationale Gesundheitsökonomie ein, und stellte so die Expertise im Bereich Zahnerhaltung auf ein breites Fundament. Viele Patientinnen und Patienten haben von dieser Entwicklung des Leistungsportfolios profitiert. Nicht zuletzt hierfür danke ich ihm herzlich“, so Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.</p><p>Darüber hinaus engagierte sich der scheidende Ärztliche Direktor in besonderem Maß für die Ausbildung der Studierenden, wie Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg ergänzt: „Professor Staehle hat das zukunftsweisende Heidelberger Lehrprogramm „HeiCuDent“, das Heidelberger Curriculum Dentale, von Anfang an mitgestaltet und umgesetzt, war lange Zeit Sprecher der Deutschen Hochschullehrer für Zahnerhaltung und machte sich für die Weiterqualifikation der Zahnärzteschaft und der zahnmedizinischen Assistenzberufe beispielsweise in Form von anspruchsvollen Spezialisierungsprogrammen der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung stark.“</p><p>„Schon früh förderte Prof. Staehle an seiner Klinik die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Erfolg zeigt sich unter anderem an einem ausgewogenen Verhältnis von Zahnmedizinerinnen und -medizinern, die unter seiner Begleitung eine Hochschulkarriere einschlugen und sich habilitierten“, sagt Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin des UKHD. Ein weiteres Anliegen war und ist ihm der fächerübergreifende Dialog. Insgesamt ist er mit der Entwicklung seines Fachs in den letzten 30 Jahren durchaus zufrieden, obwohl es nach seiner Einschätzung „in der Umsetzung der Devise `Vorbeugung offensiv, Therapie defensiv angehen´ noch viel zu tun gibt.“ Ganz kann und will sich der 68-jährige daher noch nicht verabschieden, es stehen noch einige klinische Forschungsprojekte auf seiner Agenda, die er in Teilzeit weiterbearbeiten wird. „Ich bin mir aber sicher, dass meine fachlich und menschlich sehr geschätzte Nachfolgerin Prof. Dr. Wolff ebenfalls vielerlei Impulse für die Weiterentwicklung der Zahnerhaltungskunde am Standort Heidelberg geben und umsetzen wird“, sagt er.</p><p>Jörg Staehle, 1953 in Sindelfingen geboren, studierte in Freiburg im Breisgau Zahnmedizin und Medizin und lernte am Anfang seiner Berufslaufbahn mehrere Fachgebiete aus verschiedenen Perspektiven, unter anderem als Praxisassistent und als Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr, kennen. Seine Universitätslaufbahn führte ihn über Freiburg, Kiel und Münster 1990 nach Heidelberg, wo er neben der Verantwortung für die Poliklinik für Zahnerhaltungskunde über viele Jahre auch das Amt des Geschäftsführenden Direktors der Klinik für Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten innehatte. Er fungierte unter anderem als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), die ihn 2012 zu ihrem Ehrenmitglied ernannte. Staehle ist Träger der Ehrenmedaille der DGZMK und der Adolph-Witzel-Medaille der DGZ.</p><p>Weitere Interessensgebiete sind Zahnmedizingeschichte sowie Psychologie und Psychosomatik in der Zahnmedizin. Im Auftrag des Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen verfasste er Gutachten, die in gesundheits- und standespolitische Entscheidungen einflossen. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst will er sich nun auch mehr seinen außerberuflichen Interessen, wie dem Klavierspiel sowie der Städte- und Kirchengeschichte, widmen.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/mund-zahn-kieferklinik/poliklinik-fuer-zahnerhaltungskunde">Poliklinik für Zahnerhaltungskunde am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span><strong>Prof. Dr. med. Dr. dent Hans Jörg Staehle</strong></span><br><span>Ärztlicher Direktor</span><br><span>Poliklinik für Zahnerhaltungskunde</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span></p><p>E-Mail: <a href="mailto:HansJoerg.Staehle@med.uni-heidelberg.de"><u>HansJoerg.Staehle@med.uni-heidelberg.de</u></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Patientenversorgung,Forschung,Lehre und Ausbildung,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Jul 2021 11:11:52 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 20 Jan 2022 08:28:04 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Live dabei – und nah am Herzen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/live-dabei--und-nah-am-herzen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/live-dabei--und-nah-am-herzen/</guid><pp:caseid>464465</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Neues Lehrangebot der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg: Studierende sind per Live-Übertragung einem kommentierten Eingriff am Herzen zugeschaltet / Im Chat können Fragen gestellt und direkt beantwortet werden / Technische Möglichkeiten im digitalen OP bietet hervorragende Übertragungsqualität für neues Unterrichtsformat / Großes Interesse und durchweg positive Resonanz bei Studierenden</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Studierende&nbsp;im „Herzchirurgischen Semester“ der Medizinischen Fakultät Heidelberg haben seit Kurzem die Möglichkeit, Eingriffe am offenen Herzen per „Live-Schalte“ in den OP aus nächster Nähe mitzuverfolgen. Möglich macht es ein neues Lehrformat der Klinik für Herzchirurgie in Kombination mit den technisch top ausgestatteten OP-Sälen des im Oktober 2020 bezogenen Neubaus Chirurgie. Mittels einer Kamera in der OP-Leuchte haben die angehenden Medizinerinnen und Mediziner einen unverstellten Blick auf das OP-Feld. Damit der Operateur oder die Operateurin sich voll auf den Eingriff konzentrieren kann, besteht das Team zusätzlich aus einem Oberarzt, der das Vorgehen für die Studierenden kommentiert und erläutert, sowie einem weiteren Arzt, der über Chat Fragen entgegennimmt, beantwortet oder an den Kommentator weitergibt. Das nach den ersten Live-Übertragungen bereits eingespielte Team besteht aus den beiden Oberärzten Prof. Dr. Gregor Warnecke und Privatdozentin Dr. Anna Meyer sowie Dr. Peter Rose.</span></p><p><span>Das Lehrangebot ist zwar nicht verpflichtend, wurde aber trotzdem von allen genutzt. „Die Studierenden waren begeistert. Viele lobten, dass sie den Eingriff deutlich besser verfolgen konnten als wenn sie – wie es ohne die pandemiebedingten Einschränkungen gewesen wäre – neben dem OP-Tisch gestanden hätten“, freut sich Oberärztin Dr. Anna Meyer, Lehrbeauftragte für Herzchirurgie. „Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt.“ Weitere Termine sind geplant, die Nachfrage ist groß. Zu sehen bekommen die Studierenden verschiedenste Eingriffe am Herzen: Den Anfang machte eine Bypass-Operation mit kathetergestütztem Herzklappenersatz. Der Patient hatte zuvor in die Übertragung seines Eingriffs eingewilligt. Um die Bestimmungen des Datenschutzes einzuhalten, durfte der Eingriff nicht aufgezeichnet werden, der Name wurde nicht genannt.</span></p><p><span>In den neuen OP-Sälen erscheint das Bild der Kamera an Deckenleuchte oder Endoskop auf einem großen Wandbildschirm, auf dem gleichzeitig das Durchleuchtungsbild der Angiographie sowie kritische Kennwerte wie Blutdruck und Herzfunktion (Hämodynamik) eingeblendet werden können. Diese Anzeige, die das Operationsteam über den Fortschritt des Eingriffs und den Zustand des Patienten auf dem Laufenden hält, wird mit den Studierenden vor ihren Rechnern geteilt. „Die Live-Schaltung nach außen ist erstmals in unseren digital vernetzten OP-Sälen möglich und hat – auch dank der Unterstützung durch unseren Medizintechniker – einwandfrei funktioniert“, berichtet die Initiatorin des neuen Lehrangebots von den ersten beiden Live-OPs. Die Möglichkeit, per Chat Fragen zu stellen, wurde von den Studierenden rege genutzt. Niemand musste befürchten, durch seine Fragen zu stören.</span></p><p><span>Das neue Lehrformat soll auch nach der Pandemie als zusätzliches Angebot in der Herzchirurgie fortgesetzt werden. „Sobald es wieder möglich ist, sind die Studierenden aber nach wie vor herzlich eingeladen, einen Tag bei uns im OP zu verbringen“, sagt Dr. Meyer. Ob das chirurgische Spektrum der Live-Übertragungen noch ausgeweitet wird, hängt von den Wünschen der Studierenden ab.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Kontakt</span></h3><p><span>Priv.-Doz. Dr. Anna Meyer</span><br><span>Geschäftsführende Oberärztin</span><br><span>Lehrbeauftragte Herzchirurgie</span><br><span>Klinik für Herzchirurgie</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>E-Mail: anna.meyer@med.uni-heidelberg.de</span><br>&nbsp;</p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/chirurgische-klinik-zentrum/herzchirurgie">Klinik für Herzchirurgie am UKHD</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Lehre und Ausbildung,Herzgesundheit]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 12:55:07 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 20 Jan 2022 08:21:04 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>In Forschung, Lehre und Praxis: Digitalisierung in der Medizin vorantreiben</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/in-forschung-lehre-und-praxis-digitalisierung-in-der-medizin-vorantreiben/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/in-forschung-lehre-und-praxis-digitalisierung-in-der-medizin-vorantreiben/</guid><pp:caseid>461880</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><em><i><span>Prof. Dr. Martin Dugas leitet neues Institut für Medizinische Informatik am Universitätsklinikum Heidelberg / Neues Institut bündelt Forschung und Lehre der Medizininformatik unter einem Dach</span></i></em></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die medizininformatische Forschung, Lehre und praktische Anwendung am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) wird ausgebaut: Seit 1. Mai 2021 ist Professor Dr. Martin Dugas Direktor des neu eingerichteten Instituts für Medizinische Informatik. Der 53-Jährige war bisher in gleicher Position am Universitätsklinikum Münster tätig, entwickelte dort unter anderem den ersten Lernzielkatalog Medizininformatik für Medizinstudierende in Deutschland und baute Europas größtes Onlineportal für medizinische Datenmodelle auf, das zukünftig das Informationsmanagement medizinischer Forschung und Behandlung vereinheitlichen und vereinfachen soll. „Wir freuen uns, mit Prof. Dugas einen Experten für die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Medizin – sei es bei der Einführung elektronischer Patientenakten, der Aufbereitung und Auswertung wachsender Datenmengen für personalisierte Medizin und Forschung oder die Bewältigung der immensen Dokumentationspflichten – gefunden haben“, sagt Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Darüber hinaus wird er durch neue Lehrangebote unsere Medizinstudierenden auf die mittlerweile unumgängliche digitale Datenverarbeitung in ihrem späteren Berufsalltag vorbereiten“, ergänzt Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.</span></p><p><span>Das neu gegründete Institut für Medizinische Informatik geht aus der bisherigen „Abteilung für Medizinische Informationssysteme“, die bis 2018 von Prof. Dr. Björn Bergh geleitet wurde, sowie der „Sektion Medizinische Informatik“ (Leiterin: Prof. Dr. Petra Knaup-Gregori) des „Instituts für Medizinische Biometrie und Informatik“ hervor. Das Institut ist in den Marsilius-Arkaden, in direkter Nachbarschaft zum „Zentrum für Informations- und Medizintechnik“ (ZIM) des Universitätsklinikums untergebracht. Der Fachbereich der Medizinischen Biometrie wird im umbenannten „Institut für Medizinische Biometrie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Meinhard Kieser fortgeführt. Die beiden Institute arbeiten eng zusammen.</span></p><p><span>Die Bedeutung der Informatik für die Medizin nimmt durch die Digitalisierung kontinuierlich zu. Das Aufgabenfeld der Medizininformatik ist so vielfältig wie die Fragestellungen aus der Medizin und reicht von der Grundlagenforschung über die Forschung mit Patientendaten bis hin zur Entwicklung von digitalen Therapieunterstützungssystemen. Das neue Institut für Medizinische Informatik hat folgende wissenschaftliche Schwerpunkte: Ausbau des Medizinischen Datenintegrationszentrums (MeDIC), Digital Health, Medizinische Datenmodelle, patientenzentrierte Entscheidungsunterstützung sowie Digitalisierung der Lehre. Um den Nachwuchs zu fördern soll der Studiengang Medizininformatik in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn in bewährter Weise fortgesetzt werden und die Lehre in Medizininformatik im Medizinstudium ausgebaut werden.</span></p><p><span>Im Medizinischen Datenintegrationszentrum MeDIC, das ein Team der ehemaligen Abteilung Medizinische Informationssysteme um den kommissarischen Leiter Dr. Oliver Heinze im Rahmen des HiGHmed-Projekts der Medizininformatik-Initiative gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des ZIM aufgebaut hat, werden Patientendaten aus dem gesamten Universitätsklinikum für Forschungszwecke erfasst, einheitlich aufgearbeitet, strukturiert gespeichert und für konkrete Forschungsfragen zur Verfügung gestellt. Dieses wichtige Digitalisierungsprojekt will Dugas gemeinsam mit den Forschern am UKHD weiter vorantreiben und die Vernetzung aller Informatik-Arbeitsgruppen am UKHD fördern.</span></p><p><span>Martin Dugas, geboren 1967 im bayerischen Straubing, studierte in München Humanmedizin, wo er 1996 auch die Approbation erhielt. Parallel erlangte er einen Abschluss als Diplom-Informatiker. 2002 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fach Medizinische Informatik zum Thema „Analyse der Datenqualität und -komplexität in Medizinischen Datenbanken“. Nach einem Forschungsaufenthalt bei Siemens Medical Health Services in Philadelphia (USA) folgte er dem Ruf nach Münster. Von 2005 bis 2010 leitete er die Abteilung Klinische Systeme des IT-Zentrums am Universitätsklinikum. 2009 übernahm er als Geschäftsführender Direktor die Leitung des Instituts für Medizinische Informatik in Münster.</span><br>&nbsp;</p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/mi"><span>www.klinikum.uni-heidelberg.de/mi</span></a><br>&nbsp;</p><h3><span>Kontakt</span></h3><p><span>Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Inform. Martin Dugas</span><br><span>Direktor</span><br><span>Institut für Medizinische Informatik</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>Tel.: 06221 56-4754</span><br><a href="mailto:Martin.Dugas@med.uni-heidelberg.de?subject=Anfrage%20zur%20Pressemitteilung"><span>E-Mail</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Lehre und Ausbildung,Unternehmen Struktur und Politik,Digitalisierung und Bioinformatik]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 09:57:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 19 Jan 2022 13:55:16 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Heidelberger Internist erhält Ars legendi-Fakultätenpreis für innovative Hochschullehre in der Medizin</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-internist-erhaelt-ars-legendi-fakultaetenpreis-fuer-innovative-hochschullehre-in-der-medizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/heidelberger-internist-erhaelt-ars-legendi-fakultaetenpreis-fuer-innovative-hochschullehre-in-der-medizin/</guid><pp:caseid>449344</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Privatdozent Dr. Jobst-Hendrik Schultz engagiert sich für interprofessionelle Lehre sowie Themen der digitalen Gesundheit und e-Health</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für sein herausragendes Wirken im Rahmen der medizinischen Lehre ist der Heidelberger Mediziner Privatdozent Dr. Jobst-Hendrik Schultz mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin 2021 des Stifterverbandes und Medizinischen Fakultätentags (MFT) geehrt worden. Sein Engagement gilt besonders der interprofessionellen Lehre, der Weiterentwicklung des Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) und der Etablierung der Themen digitale Gesundheit und e-Health in der Lehre. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wurde zu gleichen Teilen an den Heidelberger Mediziner sowie die Jenaer Neurologin Dr. Caroline Klingner vergeben.</span></p><p><span>„Wir gratulieren Dr. Schultz herzlich zu dieser Auszeichnung und danken für sein herausragendes Engagement, die Lehre an der Medizinischen Fakultät Heidelberg weiterzuentwickeln“, sagt Studiendekanin Professor Dr. Sabine Herpertz, Ärztliche Direktorin der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Der Ars legendi-Preis ging bereits in den Jahren 2011, 2016 und 2019 an die Medizinische Fakultät Heidelberg. „Diese vierte Auszeichnung in zehn Jahren bedeutet gleichzeitig eine Auszeichnung der medizinischen Lehre in Heidelberg insgesamt und zeigt, dass unsere Lehrenden neuen Herausforderungen und Entwicklungen mit frischen Ideen und Gestaltungswillen begegnen“, ergänzt Dekan Professor Dr. Hans-Georg-Kräusslich.</span></p><p><span>„Die Universität Heidelberg fördert die interprofessionelle Lehre für Gesundheitsberufe und ermöglicht damit eine ganz besondere und innovative Lehr- und Lernkultur“, sagt Dr. Jobst-Hendrik Schultz, Internist und Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg. „Interprofessionalität steht für die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe, auf die unser Gesundheitssystem immer stärker angewiesen ist.“ Er hat sich in den letzten Jahren besonders für das Zusammenführen verschiedener medizinischer Berufsgruppen in der Lehre engagiert: Im Rahmen verschiedener Lehrformate werden klinisch-praktische und kommunikative Fähigkeiten im interprofessionellen Miteinander vermittelt. So werden z.B. professionsübergreifende Trainings angeboten, bei denen angehende ärztliche und pflegende Personen gemeinsam eine Patientenvisite planen und praktisch umsetzen. Heidelberg bietet dazu beste Voraussetzungen: Neben dem praxisnahen Reformstudiengang Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) der Humanmedizin und dem Bachelor-Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung (IPG) für Auszubildende pflegender, therapeutischer und diagnostischer Berufe an der Universität, bietet die Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg Ausbildungen in zwölf Berufen des Gesundheitswesens.</span></p><p><span>Neben seiner klinischen Tätigkeit und dem Aufbau der interprofessionellen Lehre beteiligt sich der Preisträger an der Weiterentwicklung des Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed), dessen Inhalte in interdisziplinären, d. h. fächerübergreifenden Themenblöcke vermittelt werden. So fördern konkrete Patientenbeispiele das problemorientierte Lernen (POL) und sogenannte Basic Skills Labs das Erlernen von klinisch-praktischen Fertigkeiten, indem klinische Situationen an Trainingspuppen nachgestellt und Fähigkeiten wie Blutabnahme, Ultraschalluntersuchung oder das Legen einer Magensonde in risikofreier Umgebung geübt werden können. Dabei engagierte sich Dr. Schultz besonders beim Aufbau eines Tutorensystems, in dem sich unterschiedlich erfahrene Studierende im „Peer-assisted Teaching“ gegenseitig unter die Arme greifen. „Die Unterstützung der weniger erfahrenen Studierenden durch weiter fortgeschrittene Kommilitonen verbessert die Lehre ganz wesentlich“, so Dr. Schultz.</span></p><p><span>Ein guter Arzt benötigt jedoch nicht nur klinisch-medizinisches Wissen, sondern muss auch in der Lage sein, mit seinen Patienten auf Augenhöhe zu kommunizieren, Behandlungen zu erklären und Vertrauen zu schaffen. Studierende können die nötigen Fähigkeiten der Gesprächsführung in dem von Dr. Schultz geleiteten „Heidelberger Kommunikations- und Interaktionstraining für Medizinerinnen und Mediziner“ (Medi-KIT) in Kleingruppen und an Schauspielpatienten erlernen: Dabei übernehmen Schauspielerinnen und Schauspieler den Part des Patienten. Mit ihnen üben die Studierenden herausfordernde Situationen des medizinischen Alltags, wie das Überbringen von schlechten Nachrichten, die Beruhigung ängstlicher Patienten vor der Operation oder das Gespräch mit Angehörigen.</span></p><p><span>Dr. Schultz erwarb seine didaktischen Fähigkeiten u.a im Studiengang Master of Medical Education (MME) in Bern, Schweiz, und nutzt diese nun auch für die Dozentenausbildung an der Universität Heidelberg. Als Lehrkoordinator ist es ihm aber nicht nur wichtig, neue Lehrformen zu entwickeln, sondern er möchte auch Themen wie digitale Lehre und e-Health stärker in die moderne Lehre einbringen. Ganz aktuell hat er sich am Aufbau digitaler, multimedialer und interaktiver Lehrformate engagiert, um die aufgrund der Covid-19 Pandemie schwierige Ausbildung am Patienten zu kompensieren.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Kontakt</span></h3><p><span>PD Dr. med. Jobst-Hendrik Schultz (MME/Univ.Bern)</span><br><span>Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/personen/pd-dr-med-jobst-hendrik-schultz-mme-2413"><span>Weitere Informationen zur Person</span></a><span>&nbsp;</span></p><p><span>Tel: 06221 56-39099</span><br><span>E-Mail: </span><a href="mailto:Jobst-Hendrik.Schultz@med.uni-heidelberg.de"><span>Jobst-Hendrik.Schultz@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Tue, 27 Apr 2021 14:57:41 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Dec 2022 12:04:29 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/schultz-270421.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Schultz_270421]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[PD Dr. med. Jobst-Hendrik Schultz. Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Initiative „Impf dich“ mit dem Charity Award von Springer Medizin prämiert</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/initiative-impf-dich-mit-dem-charity-award-von-springer-medizin-praemiert/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/initiative-impf-dich-mit-dem-charity-award-von-springer-medizin-praemiert/</guid><pp:caseid>427488</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><span><span>Springer Medizin hat den von Studierenden gegr&uuml;ndeten Verein &bdquo;Impf dich&ldquo;, der Kinder und Jugendliche &uuml;ber den richtigen Impfschutz aufkl&auml;rt, mit dem mit Charity Award ausgezeichnet. Dar&uuml;ber freut sich auch die Heidelberger Lokalgruppe mit ihren knapp 50 Mitgliedern. Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch und vielen Dank f&uuml;r das Engagement!</span></span></span></p><p><span><span><span>Gegr&uuml;ndet wurde der Verein im Jahr 2017 in Bonn. Inzwischen gibt es ein Netzwerk von 16 Lokalgruppen, denen neben Studierenden auch junge &Auml;rzte, Professoren und Apotheker angeh&ouml;ren. Hintergrund f&uuml;r das Engagement ist die zunehmende &bdquo;Impfzur&uuml;ckhaltung&ldquo;, die die Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen in die Liste der <span>zehn weltweit gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitsbedrohungen aufgenommen</span> hat. Damit will die WHO ein Zeichen gegen die zunehmende Verbreitung von Infektionskrankheiten setzen, die l&auml;ngst ausgerottet sein k&ouml;nnten.</span></span></span></p><p><span><span><span>Simon Hennes hat die Heidelberger Lokalgruppe Heidelberg gegr&uuml;ndet; inzwischen ist sie zur mitgliedst&auml;rksten Gruppe herangewachsen. Neben den Vortr&auml;gen in Schulen haben die Studierenden eine Impfstation beim &bdquo;Teddyb&auml;rkrankenhaus&ldquo; etabliert, pflegen den Internetauftritt der Initiative und engagieren sich bei zahlreichen Aktionen, auch auf Bundesebene. Au&szlig;erdem wirken sie bei der Konzeption eines Seminars zum Thema &bdquo;Richtige Impfaufkl&auml;rung - Umgang mit Wissenschaftskritik im Arzt-Patienten-Gespr&auml;ch&ldquo; mit, das im Rahmen der Heidelberger Wahlpflichtracks in die Lehre implementiert werden soll.</span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><a href="https://www.impf-dich.org/" target="_blank">Homepage von "Impf dich"</a></span></span></span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[News,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Dec 2020 13:57:23 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 07 Dec 2020 12:57:23 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/impfdich-leitungderheidelbergerlokalgruppe.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Impf dich - Leitung der Heidelberger Lokalgruppe]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Leitung der Heidelberger Lokalgruppe mit dem Charity Award (v.l.): Moritz Umhau, Simon Hennes und Amelie Paasche. Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Presseeinladung: Umzug der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/presseeinladung-umzug-der-chirurgischen-universitaetsklinik-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/presseeinladung-umzug-der-chirurgischen-universitaetsklinik-heidelberg/</guid><pp:caseid>417204</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><span><b><span><span>Am 10. Oktober 2020 zieht die Chirurgische Klinik mit rund 250 Patienten in den Neubau um / Pressetermin mit verschiedenen Stationen ab 7 Uhr bis ca. 13 Uhr</span></span></b></span></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span>Noch ein letzter Kraftakt und dann ist es geschafft: Am 10. Oktober zieht die Chirurgische Universit&auml;tsklinik Heidelberg in den Neubau in direkter Nachbarschaft zur Medizinischen Klinik (Krehl-Klinik) um. Bei dem Gro&szlig;einsatz mit Unterst&uuml;tzung des Deutschen Roten Kreuzes werden rund 250 Patienten transportiert. Spezielle Krankenwagen f&uuml;r Intensivpatienten sind im Einsatz.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Anl&auml;sslich dieses logistischen und medizinischen Gro&szlig;projekts laden wir Sie herzlich zu einem Pressetermin ein. Wir bieten Ihnen verschiedene Stationen vom Startpunkt des Umzugs am fr&uuml;hen Morgen, &uuml;ber den Patiententransport von der alten in die neue Chirurgie bis in ein neu bezogenes Patientenzimmer im Neubau sowie in die Schaltzentrale des Umzugsmanagements.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Mitarbeiter aus &Auml;rzteschaft, Pflege, DRK und Management sowie Patienten stehen Ihnen f&uuml;r Fragen, Film- und Fotoaufnahmen zur Verf&uuml;gung, ebenso</span></span></span></p>

<ul>
<li><span><span><span>Vorstand des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg </span></span></span></li>
<li><span><span><span>Sprecher des Zentrums Chirurgie, Prof. Dr. Dr. h.c. Markus B&uuml;chler</span></span></span></li>
<li><span><span><span>Pflegedienstleitung des Zentrums Chirurgie, Gisela M&uuml;ller</span></span></span></li>
</ul>

<p><span><span><span><b>Ablauf:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 1: Parkplatz P 22 ab 7 Uhr (gegen&uuml;ber Pathologie an Berliner Stra&szlig;e)</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Krankenwagen, Sanit&auml;ter, Prof. B&uuml;chler gibt Startschuss, Abfahrt erster Krankenwagen zum Altbau Chirurgie</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 2: Vor Haupteingang alte Chirurgie / im Eingangsbereich, 8 Uhr (Im Neuenheimer Feld 110)</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Patienten werden in Betten aus der Chirurgie transportiert, Pflege, &Auml;rzte, DRK-Mitarbeiter betreuen Patienten, Patienten werden in Rettungswagen gebracht, Abfahrt</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 3: Vor Liegendeingang alte Chirurgie, 9 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Intensivpatienten werden aus der Chirurgie transportiert inkl. entsprechender Ger&auml;te, Intensiv-Transport-Wagen</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 4: Vorplatz Neue Chirurgie / im Eingangsbereich, 10 Uhr (Im Neuenheimer Feld 420)</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Krankenwagen kommen an, Patienten werden in den Haupteingang transportiert, Krankenwagen fahren wieder ab, Teilnahme des Klinikumsvorstands und Prof. B&uuml;chler</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 5: Liegendeinfahrt Neue Chirurgie / in der INA (Interdisziplin&auml;re Notaufnahme), 10.30 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Intensiv-Transport-Wagen kommen an, Intensivpatienten werden in die neue Chirurgie gebracht inkl. entsprechender Ger&auml;te, Intensiv-Transport-Wagen</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 6: Patientenzimmer in der neuen Chirurgie, 11.15 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Patient kommt im neuen Zimmer an, Eindr&uuml;cke vom Neubau innen / Patientenzimmer</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 7: Stab, SR 2 in der neuen Chirurgie, 12.00 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>&bdquo;Kommandozentrale&ldquo; mit Rechnern, Umzugs-Koordinatoren, Durchgeben von Stand Umzug, Prof. B&uuml;chler schlie&szlig;t Rundgang f&uuml;r Presse dort ab</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 8: Versorgungsstation f&uuml;r Presse in der Cafeteria neue Chirurgie, ab 12.30 Uhr</b></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span><span><span><b>Akkreditierung:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Um Sicherheits- und Hygienebestimmungen im Rahmen des Umzugsgeschehens und der Corona-Vorgaben einhalten zu k&ouml;nnen, ist eine Akkreditierung jedes einzelnen Teilnehmers zu den jeweils gew&uuml;nschten Punkten unbedingt vorab notwendig.</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Bitte senden Sie uns die Angaben zu Ihrer Teilnahme an den verschiedenen Stationen bis zum 7. Oktober 2020 an presse@med.uni-heidelberg.de:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkt 1 ab 7 Uhr</i></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkte 2 + 3 ab 8 Uhr</i></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkte 4 &ndash; 7 ab 10 Uhr</i></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkt 8 ab 12.30 Uhr</i></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span><span><span><b>Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hygienevorschriften:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Bitte tragen Sie in den Geb&auml;uden Mund-Nasenschutz und nutzen Sie beim Eintritt die Desinfektions-Spender. Halten Sie generell Abstand von 2 Metern.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Interview-Partner m&uuml;ssen in Geb&auml;uden Mund-Nasenschutz tragen. Au&szlig;erhalb von Geb&auml;uden ist dies bei gen&uuml;gend Abstand nicht notwendig.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Nach Ihrer Akkreditierung erhalten Sie von uns einen Kontaktfragebogen zum Ausf&uuml;llen.</span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong><span><span><span>&Uuml;ber Ihr Interesse w&uuml;rden wir uns sehr freuen.</span></span></span></strong></p>

<p><span><span><span>Unternehmenskommunikation / Pressestelle</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg</span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Forschung,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Chirurgie,Pflege,Campus]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2020 14:59:32 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 01 Oct 2020 12:59:32 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/neue-chirurgie-landeplatz.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Neue Chirurgie: Landeplatz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Hubschrauberlandeplatz. Bild: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Wir freuen uns auf unsere neue, moderne Chirurgie!“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-freuen-uns-auf-unsere-neue-moderne-chirurgie/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-freuen-uns-auf-unsere-neue-moderne-chirurgie/</guid><pp:caseid>417138</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><span><b><span>Neubau der Chirurgischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg: Am 10. Oktober 2020 findet der Umzug statt</span></b></span></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span><span><span><span>Mit rund 210 Millionen Euro Gesamtbaukosten war der Neubau der Chirurgischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg in den vergangenen sechs Jahren die gr&ouml;&szlig;te Bauma&szlig;nahme sowohl des Landes Baden-W&uuml;rttemberg als auch des Universit&auml;tsklinikums, das &uuml;ber die H&auml;lfte der Baukosten tr&auml;gt. Nun ist das Geb&auml;ude mit rund 21.000 Quadratmetern Nutzfl&auml;che, 16 Operationss&auml;len, 313 Betten und eigener Hubschrauberlandeplattform fertig gestellt. Am 10. Oktober findet der Umzug mit Patienten statt. Notfall-Patienten werden ab dem Tag bereits in der neuen Chirurgie versorgt. Der komplette Betrieb mit station&auml;rer und ambulanter Versorgung startet am Montag, 12. Oktober. Rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen in den Neubau um. Eine feierliche &Uuml;bergabe des Neubaus durch die Ministerien f&uuml;r Finanzen sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Amt Verm&ouml;gen und Bau Baden-W&uuml;rttemberg wird mit einer virtuellen Veranstaltung am 9. November 2020 stattfinden.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span>Finanzministerin Edith Sitzmann: "Patientinnen und Patienten sollen erstklassig versorgt werden, deshalb baut das Land die Hochschulmedizin an den Klinikstandorten aus. Mit der neuen Chirurgie in Heidelberg ist eine hochkomplexe Versorgungseinheit mit modernster Medizintechnik und technischer Ausstattung sowie gro&szlig;em Labortrakt f&uuml;r klinisch integrierte Forschung entstanden. Ich bin &uuml;berzeugt, dass das Baden-W&uuml;rttemberg als eine der innovativsten und f&uuml;hrenden Regionen Europas ein weiteres St&uuml;ck voranbringen wird. Wenn Forschung und Versorgung eng beisammen sind wie in Heidelberg, kommt das Wissen zielgerichtet dort an, wo es gebraucht wird: bei den Patientinnen und Patienten."</span></span></span></span></span></p>

<p align="left"><span><span><span><span><span><span><span><span>Theresia Bauer, Ministerin f&uuml;r Wissenschaft, Forschung und Kunst, erinnert daran, dass die Chirurgische Universit&auml;tsklinik in ihrer Geschichte schon immer wichtige Impulse f&uuml;r national wegweisende Entwicklungen gegeben habe: &bdquo;Dem Medizinstandort Heidelberg ist mit dem Neubau eine weitere Komponente hinzugef&uuml;gt worden, um seine Strahlkraft weit &uuml;ber die regionalen und nationalen Grenzen hinaus zu entwickeln. Es entsteht ein Leuchtturm, der die Translation beschleunigen, neue Therapiem&ouml;glichkeiten schaffen und einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Hochschulmedizin in Heidelberg leisten wird.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender &Auml;rztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, bedankte sich bei den gro&szlig;z&uuml;gigen Sponsoren der Region, die die Grundausstattung der neuen Klinik an entscheidender Stelle unterst&uuml;tzten: &bdquo;Diese Klinik verk&ouml;rpert auf ideale Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Engagement unserer F&ouml;rderer!&ldquo; Unter anderem unterst&uuml;tzte die Dietmar Hopp Stiftung besonders zukunftsweisende Bereiche der neuen Klinik &ndash; wie den zentralen Schockraum mit angeschlossenem &bdquo;Fast-Track-Computertomographen&ldquo;, die Ausstattung der beiden Hybrid-OPs, die Digitalisierung aller 16 Operationss&auml;le sowie innovative Ger&auml;te der radiologischen Diagnostik &ndash; mit einer Spende in H&ouml;he von 13,1 Millionen Euro. &bdquo;Die Architektur der Klinik richtet sich aus an den Bed&uuml;rfnissen der Patienten und an den Erfordernissen an eine hohe Leistungsf&auml;higkeit. Sie ist somit Ausdruck universit&auml;rer Spitzenmedizin auf internationalem Niveau.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>&bdquo;Der Neubau zwischen Medizinischer Klinik sowie Frauen- und Hautklinik ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Vollendung des 1987 begonnenen &bdquo;Heidelberger Klinikrings&ldquo; &ndash; es fehlt noch die in Schlierbach angesiedelte Orthop&auml;dische Klinik&ldquo;, sagt Katrin Erk, Kaufm&auml;nnische Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg. &bdquo;Diese einmalige Ringstruktur erm&ouml;glicht eine Patientenversorgung der kurzen Wege und fruchtbaren Austausch in Klinik, Forschung und Lehre.&ldquo; Auf technischer Ebene im Untergrund, mit Leitungen f&uuml;r die K&auml;lte- und W&auml;rmeversorgung, das Schienennetz der Automatischen-Waren-Transportanlage (AWT) oder Rohre f&uuml;r die Ver- und Entsorgung, ist der Klinikring nun geschlossen. Der Neubau wird die Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Herzchirurgie, Gef&auml;&szlig;chirurgie, Urologie, An&auml;sthesiologie und Radiologie beherbergen.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>&bdquo;Die neue Chirurgie vereint medizinische Versorgung auf h&ouml;chstem Niveau und eine angenehme Arbeits- und Genesungsumgebung. Bei der Planung wurden die Erfahrungen der Pflegenden ber&uuml;cksichtigt, um Abl&auml;ufe und Strukturen zu optimieren. Dieses Umfeld wird die Zufriedenheit der Patienten und Mitarbeiter erh&ouml;hen&ldquo;, ist sich Pflegedirektor Edgar Reisch sicher.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Die &bdquo;neue&ldquo; Chirurgie setzt europaweit Ma&szlig;st&auml;be, insbesondere, was die technische Ausstattung anbelangt. &bdquo;Moderne Medizintechnik, neue Softwarel&ouml;sungen, digitale Vernetzung und die durchdachte Infrastruktur werden eine Patientenversorgung und professionelle Arbeitsabl&auml;ufe auf h&ouml;chstem Niveau erm&ouml;glichen und viele Verbesserungen f&uuml;r unsere Patienten und Mitarbeiter mit sich bringen</span></span></span><span><span><span>&ldquo;</span></span></span><span><span><span>, so der neue Hausherr Prof. Dr. Markus B&uuml;chler. &bdquo;Wir freuen uns auf unsere neue, moderne Chirurgie!&ldquo; Diese stehe auf den Schultern gro&szlig;er Heidelberger Pioniere, brauche aber auch aktuelle Vision&auml;re. &bdquo;Damit ist ihr eine gro&szlig;e Zukunft voraussagbar!&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Bernd M&uuml;ller, Leitender Baudirektor, Verm&ouml;gen und Bau Baden-W&uuml;rttemberg, lobt insbesondere die gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Planungsteams des Universit&auml;tsklinikums: &bdquo;Eine chirurgische Klinik dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung ist ein ausgesprochen komplexes Bau- und Planungsvorhaben, die Anspr&uuml;che der verschiedenen Nutzer &ndash; von den Patienten, &uuml;ber &Auml;rzte und Pflegekr&auml;ften bis hin zu den Technikern &ndash; in Einklang zu bringen ist eine enorme Herausforderung, die alle gemeinsam hervorragend gemeistert haben. Ich w&uuml;nsche der neuen Klinik eine ebenso fruchtbare weitere Zukunft.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><b><span><span><span>Highlights der neuen Chirurgie</span></span></span></b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span>Kernst&uuml;ck des Neubaus ist der Operationstrakt mit 16 OP-S&auml;len, die digital in die Medizin- und lT-Landschaft der Klinik eingebettet sein werden. Sechs OP-S&auml;le sind zus&auml;tzlich mit integrierten Endoskopiesystemen und zwei OPs als Hybrid-OP mit robotergest&uuml;tztem Angiographiesystem ausgestattet.</span> <span>Au&szlig;erdem wird es einen ambulanten OP-Bereich geben, eine Tagesklinik, eine Radiologische Funktionsdiagnostik sowie Ambulanzen. Von zentraler Bedeutung f&uuml;r das Gesamtklinikum ist die Hubschrauberlandeplattform auf dem Dach. Sie gew&auml;hrleistet, dass Patienten schnellstm&ouml;glich und ohne Zeitverlust zu ihrem Bestimmungsort innerhalb des Klinikrings gebracht werden k&ouml;nnen. Eine gemeinsame Notfallzufahrt von Medizinischer Klinik und Chirurgie wurde bereits im August 2014 fertig gestellt. F&uuml;r Forschung und Lehre stehen auf rund 900 Quadratmetern Fl&auml;che ein neuer H&ouml;rsaal mit 196 Pl&auml;tzen sowie sieben Seminarr&auml;ume zur Verf&uuml;gung. Im Bettenhaus sind neben den f&uuml;nf Normalpflegestationen mit jeweils 36 Betten zwei Intensiv- und zwei Intermediate-Care-Stationen mit je max. 28 Betten sowie eine Wahlleistungsstation mit 21 Betten, insgesamt 313 Betten, untergebracht.</span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span>Rund 6.000 medizintechnische Ger&auml;te kommen zum Einsatz, die meisten wurden neu angeschafft. In den neuen, zentral gelegenen und an den OP-Bereich angeschlossenen Schockraum werden wichtige Informationen zu den Notfallpatienten direkt vom Rettungsdienst &uuml;bertragen, zentral erfasst und stetig aktualisiert an Gro&szlig;bildschirmen angezeigt. Ein &bdquo;Fast-Track-Computertomograph (CT)&ldquo; ist hier integriert. &Uuml;ber ein Patientenmonitoring k&ouml;nnen Vitalwerte zentral erfasst und bei Stationswechsel jederzeit abgerufen werden. In den beiden Hybrid-OP-S&auml;le kann sowohl offen als auch minimal-invasiv &uuml;ber die Gef&auml;&szlig;e operiert werden. Der OP-Trakt ist vollst&auml;ndig digitalisiert und vernetzt, robotergest&uuml;tzte Bildgebungsverfahren und ein 3-Tesla Magnetresonanztomograph (MRT) stehen zur Verf&uuml;gung.</span></span></span></span>&nbsp;</p>

<p><span><span><span><b><span>Weitere Informationen:</span></b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neubau-chirurgie-2020">Webseite Neue Chirurgie</a>&nbsp;</span></span></span></span></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/impressionen-neue-chirurgische-universitaetsklinik-heidelberg/"><span><span><span><span>Bilderstrecke</span></span></span></span></a></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/chirurgische-klinik-zentrum"><span><span><span><span>Zentrum Chirurgie</span></span></span></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Patientenversorgung,Onkologie,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Pflege,Chirurgie,Campus,Bauen]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2020 13:26:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 01 Oct 2020 11:26:29 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/neue-chirurgie-auszligen.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Chirurgische Klinik]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Neue Chirurgische Universit&amp;auml;tsklinik Heidelberg. Bild: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Professor Dr. Hugo A. Katus übergibt die Leitung der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-hugo-a-katus-uebergibt-die-leitung-der-universitaetsklinik-fuer-kardiologie-angiologie-und-pneumologie-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-hugo-a-katus-uebergibt-die-leitung-der-universitaetsklinik-fuer-kardiologie-angiologie-und-pneumologie-heidelberg/</guid><pp:caseid>416367</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><b><span><span><span>Pionier der Herzinfarkt-Diagnostik Professor Dr. Hugo A. Katus &uuml;bergibt zum 1. Oktober nach 18 Jahren die Leitung der Klinik f&uuml;r Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg / Als Seniorprofessor der Universit&auml;t Heidelberg wird er sich beim Aufbau des neuen Heidelberger Herzzentrums engagieren / &bdquo;Ich bin sehr dankbar f&uuml;r die Zeit in Heidelberg, in der ich viel bewegen konnte&ldquo; / Nachfolger ist Professor Dr. Norbert Frey</span></span></span></b></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span>Zum 1. Oktober 2020 wird Professor Dr. Hugo A. Katus nach 18 Jahren sein Amt als &Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&uuml;r Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg &uuml;bergeben. Der Kardiologe war ma&szlig;geblich f&uuml;r die Entwicklung des Troponin T-Tests verantwortlich, der heute weltweit Goldstandard in der Herzinfarktdiagnostik ist. In Heidelberg wurde unter seiner Leitung 2004 die erste &bdquo;Chest Pain Unit&ldquo; in Europa, heute Standard in der Erstversorgung von Herzinfarktpatienten, sowie 2012 die deutschlandweit erste &bdquo;Advanced Heart Failure Unit&ldquo;, eine Station speziell f&uuml;r Patienten mit fortgeschrittener Herzschw&auml;che, eingerichtet. Im Bereich der Herzmuskelerkrankungen setzt die Klinik mit dem 2015 gegr&uuml;ndeten Institut f&uuml;r Kardiomyopathien Heidelberg Ma&szlig;st&auml;be.</span></span></p>

<p><span><span>Innovativ, patientenorientiert und auf die stetige Verbesserung seines Fachs ausgerichtet war auch sein wissenschaftliches Wirken. Die internationale Relevanz der Forschung unter seiner Leitung, insbesondere zu molekularen Ursachen von Herzmuskelerkrankungen, spiegelt sich im j&auml;hrlich aufgestellten Ranking des Thomson Reuters Science Report: Dieser z&auml;hlt Katus seit 2014 zu den meist zitierten Forschern aller Disziplinen weltweit. Ein aktuelles Gro&szlig;projekt, das neue Heidelberger Herzzentrum mit angeschlossenem Institut &bdquo;Informatics for life&ldquo;, wird er in den kommenden drei Jahren als Seniorprofessor weiter begleiten.</span></span></p>

<p><span><span>&bdquo;Wir danken Professor Katus herzlich f&uuml;r sein gro&szlig;artiges und enormes Engagement f&uuml;r seine Patienten, Mitarbeiter und das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg. Professor Katus &uuml;bergibt eine hervorragend aufgestellte kardiologische Klinik, die sich unter seiner Leitung zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Zentren f&uuml;r Herzkatheter-Untersuchungen und -eingriffe, zur Behandlung von Rhythmusst&ouml;rungen sowie f&uuml;r kardiale Bildgebung in Deutschland entwickelt hat&ldquo;, sagt Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender &Auml;rztlicher Direktor des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg.</span></span></p>

<p><span><span>&bdquo;Neue Entwicklungen aus der Heidelberger Kardiologie gaben und geben deutschlandweit und international den Takt an. So wurden unter der Leitung von Professor Katus bedeutende Ans&auml;tze zu Gentherapie bei Herzschw&auml;che, molekularen Ursachen und personalisierter Therapie bei Herzmuskelerkrankungen sowie der Digitalisierung der Herzmedizin entwickelt&ldquo;, sagt Prof. Dr. Hans-Georg Kr&auml;usslich, Dekan der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg.</span></span></p>

<p><span><span>&bdquo;Das Wirken von Professor Katus hat die Entwicklung des Medizin-Campus Heidelberg gepr&auml;gt&ldquo;, sagt die Kaufm&auml;nnische Direktorin Katrin Erk. &bdquo;So werden im 2014 errichteten Analysezentrum III mit dem Deutschen Zentrum f&uuml;r Herz-Kreislaufforschung und dem &bdquo;Klaus-Tschira-Institute for Integrative Computational Cardiology&ldquo; zukunftsweisende Forschungsbereiche ausgebaut.&ldquo; Deren Ziel ist, die enormen Datenmengen, die bei Analysen des Erbgutes und der komplexen Stoffwechselwerte von Herzpatienten anfallen, mittels moderner Computertechnik aufzuarbeiten, auszuwerten und dem behandelnden Arzt in verst&auml;ndlicher Form zug&auml;nglich zu machen. &bdquo;Von dieser Art Translation profitiert eine moderne und auch wirtschaftliche Patientenversorgung.&ldquo;</span></span></p>

<p><span><span>&bdquo;Mir war es wichtig, die Kardiologie zukunftsf&auml;hig aufzustellen und Innovationen zu erzeugen&ldquo;, sagt der scheidende &Auml;rztliche Direktor. Die konsequente Fortsetzung dieses Weges wird das komplett digitalisierte Herzzentrum sein, das gegen&uuml;ber der Medizinischen Klinik errichtet wird. Hier sollen alle Disziplinen der Herzmedizin inklusive eines neuen Instituts &bdquo;Informatics for life&ldquo; untergebracht werden, um den Patienten eine moderne, personalisierte und interdisziplin&auml;re Versorgung mit kurzen Wegen unter einem Dach anbieten zu k&ouml;nnen &ndash; getreu Katus&acute; Motto &bdquo;Der Patient muss im Zentrum des &auml;rztlichen Handelns stehen&ldquo;.</span></span></p>

<p><span><span>F&uuml;r sein Fach engagierte sich Katus &uuml;ber den Standort Heidelberg hinaus, leitete Forschungsverb&uuml;nde wie das Genomforschungsnetz, gr&uuml;ndete die Akademie der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Kardiologie (DKG) als wichtige S&auml;ule der &auml;rztlichen Fortbildung, ist Mitglied im Vorstand der DGK, deren Pr&auml;sident er von 2016 bis 2019 war, und Herausgeber der Fachzeitschrift Clinical Research in Cardiology. Dar&uuml;ber hinaus war er seit 2005 Sprecher des Zentrums f&uuml;r Innere Medizin (Medizinische Klinik).</span></span></p>

<p><span><span>Insbesondere f&uuml;r die wegweisende Forschung zu Troponin T, jenem Eiwei&szlig; aus Herzmuskelzellen, das im Blut einen Herzinfarkt anzeigen kann, und die langj&auml;hrige Entwicklung des Bluttests gemeinsam mit der Firma Boehringer Mannheim/Roche in den 1980er Jahren wurde Prof. Hugo A. Katus mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldmedaille der Europ&auml;ischen Gesellschaft f&uuml;r Kardiologie (ESC), dem Innovationspreis der BioRegion Deutschland und dem Award to outstanding contribution to Clinical Chemistry der American Society of Clinical Chemistry.</span></span></p>

<p><span><span>Als Seniorprofessor wird Katus weiterhin an der Ruperto Carola t&auml;tig sein. Die Universit&auml;t verleiht die Bezeichnung Seniorprofessor an ausgezeichnete Forscher und akademische Lehrer, um den reichen Erfahrungsschatz weiter zu nutzen. Prof. Katus wird sich in der weiteren Planung und Realisierung des Herzzentrums Heidelberg einbringen, aber auch die Umsetzung von Forschungsergebnissen in klinisch nutzbare Diagnose- und Therapieverfahren unterst&uuml;tzen, weiterhin Aufgaben in den Forschungsverb&uuml;nden wahrnehmen und sich als Vorsitzender der Deutschen Herzstiftung engagieren. Aus der Patientenversorgung wird er sich vollst&auml;ndig, wenn auch mit Wehmut, zur&uuml;ckziehen: &bdquo;Der Umgang mit den Patienten wird mir fehlen&ldquo;, sagt er. Er sei &uuml;berhaupt immer sehr gerne in der Klinik gewesen: &bdquo;Unsere Arbeit im Team war gepr&auml;gt von Respekt und Vertrauen. Ich bin sehr dankbar f&uuml;r die Zeit in Heidelberg, in der ich viel bewegen konnte. Vor allem bin ich dankbar f&uuml;r meine Mitarbeiter, die alles mitgetragen haben. Denn alle Entwicklungen und Leistungen im wissenschaftlichen und klinischen Bereich entstehen in einem produktiven Umfeld mit vielen anderen Menschen.&ldquo;</span></span></p>

<p><span><span><span><span>Die Abteilung sieht er bei seinem Nachfolger Professor Dr. Norbert Frey in guten H&auml;nden: &bdquo;Er arbeitet patientenzentriert und mit hohem wissenschaftlichen Anspruch. Ich habe daher Vertrauen sowohl in seine Behandlungsqualit&auml;t wie auch seine menschliche Seite.&ldquo;</span></span></span></span></p>

<p><span><b><span><span><span>Kontakt:</span></span></span></b></span></p>

<p><span><span><span><span>Klinik f&uuml;r Kardiologie, Angiologie und Pneumologie</span></span></span></span><br />
<span><span><span><span>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg</span></span></span></span><br />
<span><span><span><span>Claudia Knauber</span></span></span></span><br />
<span><span><span><span>Tel.: 06221 568670</span></span></span></span><br />
<span><span><span><span>Sekretariat.katus@med.uni-heidelberg.de</span></span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,Campus,Kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 28 Sep 2020 14:24:16 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 30 Oct 2020 13:50:56 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>20 Jahre ohnekippe: Erfolgreiches Präventionsprogramm der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/20-jahre-ohnekippe-erfolgreiches-praeventionsprogramm-der-thoraxklinik-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/20-jahre-ohnekippe-erfolgreiches-praeventionsprogramm-der-thoraxklinik-am-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>391758</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Tabakpr&auml;ventionsprogramm erreicht bis zu 15.000 Jugendliche pro Jahr / ohnekippe via Live-Stream online m&ouml;glich / Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Seit 20 Jahren informiert das erfolgreiche Tabakpr&auml;ventionsprogramm ohnekippe der Thoraxklinik am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg Jugendliche &uuml;ber die Risiken des Rauchens und ber&auml;t, wie man ohne Kippe durchs Leben geht. Was im Sommer 2000 ganz vorsichtig mit der Anfrage eines Lehrers begann, hat sich bis heute zu einer einzigartigen Raucherpr&auml;ventionsveranstaltung entwickelt, die j&auml;hrlich an die 15.000 Jugendliche erreicht.</p>

<p>&bdquo;Wegen des hohen Suchtpotenzials beim Zigarettenrauchen hat die Thoraxklinik beschlossen, in der Aufkl&auml;rung von 12- bis 14-J&auml;hrigen einen besonderen Weg zu gehen&ldquo;, erl&auml;utert Prof. Dr. Felix Herth, &Auml;rztlicher Direktor der Thoraxklinik und wissenschaftlicher Leiter der Pr&auml;ventionskampagne. Die Klinik setzt dort an, wo Aufkl&auml;rung am meisten Sinn macht: bei Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern, die noch nicht rauchen, also auch noch nicht nikotins&uuml;chtig sind. &bdquo;Es ist immer wieder beeindruckend, wie die gro&szlig;en Sch&uuml;lergruppen, das sind oft bis zu 120 Jugendliche, begleitet von Lehrern, in den H&ouml;rsaal der Klinik str&ouml;men.&ldquo; Mittlerweile ist das Pr&auml;ventionsangebot an nahezu allen weiterf&uuml;hrenden Schulen in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis fest im Lehrplan verankert.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Vortrag, Live-Endoskopie und Diskussion mit Patienten</h3>

<p>Die Mischung aus Vortrag, Live-Endoskopie und Diskussion mit Patienten machen die Inhalte f&uuml;r die Sch&uuml;ler und Lehrer interessant und sichern die Aufmerksamkeit. Der Vortragssaal ist dank der Unterst&uuml;tzung durch die Klaus Tschira Stiftung mit der neuesten Kommunikationstechnik ausgestattet und erm&ouml;glicht dadurch eine zielgruppengerechte Aufbereitung der Inhalte. Ein Vortrag informiert &uuml;ber die Risiken des Tabakrauchens &ndash; mit wissenswerten Fakten und anschaulichen Beispielen. Mit einer &bdquo;Live-Schaltung&ldquo; in einen Endoskopiesaal geht es von der Theorie direkt in die Praxis. Auf zwei gro&szlig;en Leinw&auml;nden k&ouml;nnen die Sch&uuml;ler eine Bronchoskopie, also eine Lungenspiegelung, hautnah miterleben. Der untersuchende Arzt ist mit dem H&ouml;rsaal &uuml;ber Bild und Ton verbunden, erkl&auml;rt sein Vorgehen sowie die ersten Untersuchungsergebnisse. Dies hinterl&auml;sst bei den Sch&uuml;lern einen bleibenden Eindruck.</p>

<p>Auch die Diskussion mit Patienten findet viel Interesse. Patienten der Klinik stellen sich bereitwillig den Fragen der Jugendlichen und erz&auml;hlen freim&uuml;tig von ihrer Krankheit und ihrer "Raucherkarriere&ldquo; &ndash; ein Programmpunkt, der wirklich ber&uuml;hrt. Und das ist auch gewollt: Emotionale Ansprache hat oft mehr Wirkung als n&uuml;chterne Fakten.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>ohnekippe im Live-Stream</h3>

<p>Nachdem die Termine wegen der Coronakrise bis zu den Sommerferien abgesagt werden mussten, stellte sich f&uuml;r die Veranstalter die Frage, wie die Jugendlichen weiter erreicht werden k&ouml;nnen. Dank der digitalen M&ouml;glichkeiten bietet die Thoraxklinik mittlerweile das Pr&auml;ventionsprogramm <strong>o</strong>hne<strong>k</strong>ippe via Live-Stream an. Die Sch&uuml;ler und Lehrer ben&ouml;tigen daf&uuml;r einen Internetzugang, ganz gleich mit welcher Hardware. Damit ist gesichert, dass auch w&auml;hrend der Coronakrise die Sch&uuml;ler &uuml;ber die Risiken des Rauchens informiert werden k&ouml;nnen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Thoraxklinik - Universit&auml;tsklinikum Heidelberg</h3>

<p>Als eine der gr&ouml;&szlig;ten Lungenfachkliniken Europas versorgen wir in der Thoraxklinik seit mehr als 100 Jahren Erkrankungen der Lunge und des Brustkorbs (ohne linkes Herz) und sind eine Klinik am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg. Unsere fachgerechte Behandlung umfasst alle modernen Diagnostik- und Therapieverfahren wie Lungenfunktion, Bronchoskopie, Bildgebung und OP-Roboter im eigenen Hause. Die international anerkannten medizinischen Abteilungen behandeln bundesweit mit die meisten gut- und b&ouml;sartigen Lungenerkrankungen. Unsere Pr&auml;zisionsonkologie vertritt dabei im Nationalen Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen den Bereich der Lunge.</p>

<p>S&auml;mtliche Erkrankungen werden interdisziplin&auml;r und multiprofessionell besprochen. Neben der unmittelbaren Patientenversorgung steht in diesem Zusammenhang auch das Entwickeln neuer Behandlungs- und Diagnoseverfahren im Fokus. &Uuml;ber die Jahre wurde die bundesweit gr&ouml;&szlig;te Lungenbiobank aufgebaut. Die Thoraxstiftung Heidelberg f&ouml;rdert gezielt Projekte in Wissenschaft, Forschung, Krankenversorgung und Pr&auml;vention.</p>

<p>Weiterhin ist unsere Klinik Teil des Deutschen Zentrums f&uuml;r Lungenforschung (DZL), Gr&uuml;ndungsmitglied des Nationalen Centrums f&uuml;r Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) und arbeitet eng mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zusammen. Seit 2009 ist die Klinik ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum der Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) sowie zertifiziertes Weaningzentrum (DGP), zertifiziertes Schlafzentrum (DGSM), zertifiziertes Mukoviszidosezentrum und Mitglied im Europ&auml;ischen Netzwerk seltener Erkrankungen.</p>

<p><a href="http://www.ohnekippe.de/">www.ohnekippe.de</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Michael Ehmann<br />
Thoraxklinik<br />
Tel: 06221/396-2888; Fax: 06221/396-2889<br />
<a href="mailto:michael.ehmann@med.uni-heidelberg.de">michael.ehmann@med.uni-heidelberg.de</a></p>

<p><strong>Bei R&uuml;ckfragen von Journalisten:</strong><br />
Kirsten Gerlach M.A.<br />
Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Thoraxklinik-Heidelberg gGmbH<br />
Tel: 06221/396-2101<br />
E-Mail: Kirsten.Gerlach@med.uni-heidelberg.de<br />
www.thoraxklinik-heidelberg.de</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Lehre und Ausbildung,Lungenheilkunde,Onkologie,HPStart]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 May 2020 11:04:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 10 Jun 2020 09:13:03 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Tag der Pflegenden 2020: Nächtliche Beleuchtung symbolisiert die große Bedeutung des Pflegeberufes für die Zukunft der Gesellschaft</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-pflegenden-2020-naechtliche-beleuchtung-symbolisiert-die-grosse-bedeutung-des-pflegeberufes-fuer-die-zukunft-der-gesellschaft/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-pflegenden-2020-naechtliche-beleuchtung-symbolisiert-die-grosse-bedeutung-des-pflegeberufes-fuer-die-zukunft-der-gesellschaft/</guid><pp:caseid>389802</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Am 12. Mai ist Internationaler Tag der Pflegenden | Die Stadt Heidelberg und das UKHD setzen gemeinsam ein Zeichen der Anerkennung f&uuml;r den Pflegeberuf | Alte Br&uuml;cke, Rathaus und das Verwaltungsgeb&auml;ude des UKHD werden nachts blau beleuchtet</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Stadt Heidelberg</strong></p><p>Die Stadt Heidelberg und das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD) setzen anl&auml;sslich des Internationalen Tags der Pflegenden am Dienstag, 12. Mai, ein Zeichen der Anerkennung f&uuml;r den Pflegeberuf: Gemeinsam beleuchten Stadt und Klinikum mit der Alten Br&uuml;cke, dem Rathaus und dem Verwaltungsgeb&auml;ude des UKHD drei Geb&auml;ude im Stadtgebiet.</p>

<p>Die Alte Br&uuml;cke und das Rathaus in Heidelberg werden an den Abenden des 11. und 12. Mai (21 bis 24 Uhr) blau beleuchtet. Als Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit greift die Stadt damit die Farbe des Universit&auml;tsklinikums auf. An der Fassade des Verwaltungsgeb&auml;udes des Uniklinikums wird die ganze Woche &uuml;ber nachts der Slogan &bdquo;Unsere Pflege f&uuml;r Eure Zukunft!&ldquo; zu lesen sein. &bdquo;Mit der n&auml;chtlichen Beleuchtung machen wir weithin sichtbar auf die Bedeutung der professionellen Pflege f&uuml;r unsere Gesellschaft aufmerksam&ldquo;, erkl&auml;rt Edgar Reisch, Pflegedirektor und Vorstandsmitglied am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, der den Impuls f&uuml;r die Aktion gab. &bdquo;Gerade die letzten Wochen und Monate haben uns allen noch einmal deutlich gezeigt, dass die Pflegeberufe eine unersetzliche S&auml;ule in der Patientenversorgung sind. Besonders freue ich mich, dass uns die Stadt bei diesem Ansinnen unterst&uuml;tzt.&ldquo;</p>

<p>&bdquo;Die Pflegekr&auml;fte im Universit&auml;tsklinikum und in anderen Kliniken, in Pflegeheimen und bei Pflegediensten leisten Tag f&uuml;r Tag eine gro&szlig;artige Arbeit. Sie sind f&uuml;r ihre Mitmenschen da und versorgen sie. Sie h&ouml;ren ihnen zu und sprechen mit ihnen. Sie helfen, wo sie k&ouml;nnen. W&auml;hrend der aktuellen Corona-Pandemie wird umso mehr deutlich, wie wichtig sie f&uuml;r die Gesundheit von uns allen sind. Mein gro&szlig;er Dank gilt daneben auch den vielen Menschen in Heidelberg, die sich t&auml;glich zu Hause um ihre pflegebed&uuml;rftigen Angeh&ouml;rigen k&uuml;mmern&ldquo;, sagt Oberb&uuml;rgermeister Prof. Dr. Eckart W&uuml;rzner.</p><h3>Pflege am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg &ndash; Vielfalt seit 1561</h3><p>Am UKHD sind rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflege- und Funktionsdienst t&auml;tig. &bdquo;In einem Klinikum der Maximalversorgung mit mehr als 50 klinischen Fachbereichen sind die Aufgaben der Pflege so vielf&auml;ltig wie das Leistungsspektrum selbst&ldquo;, erkl&auml;rt Pflegedirektor Edgar Reisch. &bdquo;Das Fundament sehr guter Pflege besteht aus hoch qualifizierten, motivierten Pflegekr&auml;ften, die in interprofessionellen Teams Verantwortung f&uuml;r die Patienten &uuml;bernehmen.&ldquo;</p><p>Seit drei Jahren l&auml;uft zudem am UKHD das Strategieprojekt &bdquo;Heidelberger Expertise im Pflegedienst&ldquo;, kurz HEP 2020, mit dem Ziel, die Kompetenz und Expertise von Pflege am Universit&auml;tsklinikum sichtbar zu machen und weiter zu entwickeln. Dazu bedarf es moderner Arbeitsbedingungen f&uuml;r Pflegende und Karrierem&ouml;glichkeiten. &bdquo;Wir m&ouml;chten Pflegekr&auml;fte finden, sie binden und entwickeln&ldquo;, betont Reisch. Daf&uuml;r wurden am UKHD Arbeitsgruppen etabliert, die wichtige Zukunftsthemen f&uuml;r den Pflegeberuf bearbeiten &ndash; von der Arbeitszeitgestaltung bis zur Akademisierung der Pflege.</p><p>Gemeinsam mit der Evangelischen Stadtmission Heidelberg betreibt das Klinikum au&szlig;erdem die Akademie f&uuml;r Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG), an der in zw&ouml;lf Gesundheitsberufen ausgebildet wird und vier staatlich anerkannte Weiterbildungen f&uuml;r Pflegeberufe sowie zahlreiche Fortbildungen angeboten werden. Zusammen mit der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg bietet die AfG au&szlig;erdem den dualen ausbildungsbegleitenden Studiengang &bdquo;Interprofessionelle Gesundheitsversorgung (B.Sc.)&ldquo; an.</p><p>&nbsp;</p><h3>Internationaler &bdquo;Tag der Pflegenden&ldquo; am 12. Mai</h3><p>Das internationale Motto des diesj&auml;hrigen &bdquo;Tags der Pflegenden&ldquo; lautet: &bdquo;Nursing the World to Health&ldquo;. Der Aktionstag findet j&auml;hrlich am 12. Mai statt und soll die Bedeutung der professionellen Pflege f&uuml;r alle Menschen dieser Welt w&uuml;rdigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2020 zum weltweiten Jahr der Pflegenden und Hebammen erkl&auml;rt. Zudem f&auml;llt der Aktionstag auf den 200. Jahrestag der Geburt von Florence Nightingale &ndash; der Begr&uuml;nderin der Krankenpflege.</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="http://www.ukhd.de">www.ukhd.de</a></p><p><a href="http://www.du-wirst-wachsen.de">www.du-wirst-wachsen.de</a></p><p><a href="http://www.heidelberg.de">www.heidelberg.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Kontakt</h3><p><strong>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg</strong><br />Pflegedirektion<br />Anja K&ouml;nig<br />Tei.: 06221/59-8989<br />E-Mail: anja.koenig@med.uni-heidelberg.de</p><p><strong>Amt f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der Stadt Heidelberg</strong><br />Tel.: 06221/58-12000<br />E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:presse@heidelberg.de">presse@heidelberg.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Mon, 11 May 2020 11:39:19 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 10 Aug 2020 11:38:31 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Medizin studieren in Corona-Zeiten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/medizin-studieren-in-corona-zeiten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/medizin-studieren-in-corona-zeiten/</guid><pp:caseid>388652</pp:caseid><pp:subtitle>Sommersemester an der Medizinischen Fakultät Heidelberg erfolgreich gestartet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vorlesungen und Seminare finden in einer online Lehr- und Lernplattform statt</strong>&nbsp;<strong>| Die Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg hat schon fr&uuml;h auf digitale Lehre gesetzt | Auch praktische Lehrformate werden teilweise digital umgesetzt&nbsp;</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Am 30. M&auml;rz startete an der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg ein Sommersemester unter besonderen Bedingungen: Wie gelingt die Vermittlung komplexer Sachverhalte, wenn Dozent und Student Abstand halten sollen? Nun zieht Prof. Dr. Sabine Herpertz, Studiendekanin der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg eine positive Bilanz. &bdquo;Wir sind erfolgreich in den neuen Lehrabschnitt gestartet.&ldquo; Fast alle Lehrangebote der &bdquo;Vorklinik&ldquo;, dem ersten Abschnitt des Medizinstudiums, wurden p&uuml;nktlich zum Unterrichtsbeginn in digitaler Form erstellt und in eine online Lehr- und Lernplattform eingebunden.</p>

<p>Interaktive Seminare und Tutorien werden dort per Videokonferenz umgesetzt. Inhalte k&ouml;nnen gemeinsam mit den Dozenten an digitalen Whiteboards erarbeitet, Referate gehalten und Klausurfragen besprochen werden. &bdquo;Wir haben das Gl&uuml;ck, dass wir schon seit Jahren auf digitale Lehre gesetzt und eine eigene IT-Infrastruktur und Medienwerkstatt aufgebaut haben,&ldquo; sagt Dr. Stefan Titz, wissenschaftlicher Leiter der IT-Lehre der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg. Dadurch war es unter anderem m&ouml;glich, in den letzten Wochen rund 500 Lehrvideos aufzunehmen. Daneben k&ouml;nnen Vorlesungen direkt auf der Lehrplattform gestreamt und mit einem Chat kombiniert werden. Allein in der Vorklinik nehmen derzeit 800 Studierende online an ca. 1000 Veranstaltungen teil.</p>

<p>Auch praktische Lehrangebote sind teilweise m&ouml;glich. Experimente der Physik und Physiologie wurden als Video aufgezeichnet, die in Webmeetings diskutiert und anschlie&szlig;end protokolliert werden. In der Anatomie und Pathologie stehen schon seit vielen Jahren virtuelle Mikroskopie-Kurse zur Verf&uuml;gung. Dar&uuml;ber hinaus gibt es vielf&auml;ltige digitale Angebote, die Studierende im Eigenstudium bearbeiten k&ouml;nnen. Dazu z&auml;hlen beispielsweise fallbezogene Lerneinheiten, sogenannte Problemorientiertes Lernen (POL)-Kurse. Oder auch &bdquo;virtuelle Patienten&ldquo;; interaktive Modelle realit&auml;tsnaher Krankheitsf&auml;lle, anhand derer Studierende Krankheitsbilder und die entsprechenden Behandlungen erlernen k&ouml;nnen.</p>

<p>&bdquo;Das Angebot wird von den Studenten sehr gut angenommen,&ldquo; sagt Herpertz. &bdquo;Wir haben eine rege Teilnahme beobachtet und viele positive R&uuml;ckmeldungen der Studierenden bekommen. Technische Probleme sind bisher kaum aufgetreten. Daher f&uuml;hlen wir uns f&uuml;r das Semester gut ger&uuml;stet.&ldquo;</p>

<p>&bdquo;Letztlich war das ein Kraftakt der nur durch das gemeinsame Engagement von Dozierenden, Lehrkoordinatoren und Kollegen des Studiendekanats m&ouml;glich war. Ein besonderer Dank gilt au&szlig;erdem dem Universit&auml;tsrechenzentrum (URZ), das die Voraussetzungen geschaffen hat, um das Videokonferenzsystem &bdquo;heiCONF&ldquo; in unsere IT-Infrastruktur integrieren zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Titz.</p>

<p>&bdquo;Im M&auml;rz ver&auml;nderte sich die Situation rasant, und es bedurfte schnell eines digitalen Ersatzes f&uuml;r den Pr&auml;senzunterricht. Daher haben wir heiCONF f&uuml;r die gesamte Universit&auml;t zur Verf&uuml;gung gestellt und die f&uuml;r die Integration ben&ouml;tigte Rechte-Verwaltung selbst entwickelt,&ldquo; sagt Prof. Dr. Vincent Heuveline, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des Universit&auml;tsrechenzentrums (URZ) der Universit&auml;t Heidelberg.</p>

<p>Ab dem f&uuml;nften Semester folgt auf die &bdquo;Vorklinik&ldquo; die &bdquo;Klinik&ldquo;: Der zweite Abschnitt des Studiums, in dem in Kombination mit Vorlesungen und Seminaren auch klinische Erfahrungen gesammelt werden. W&auml;hrend auch hier die gleichen digitalen Angebote wie in der Vorklinik in gro&szlig;em Umfang genutzt werden k&ouml;nnen, wird in diesem Sommersemester das &bdquo;bed-site teaching&ldquo;, die Lehre am Krankenbett, nicht durchgef&uuml;hrt. &bdquo;Nat&uuml;rlich sind praktische Erfahrungen f&uuml;r angehende &Auml;rzte wichtig, doch der Schutz von Patienten, Behandlern, Dozenten und Studierenden hat aktuell nat&uuml;rlich oberste Priorit&auml;t&ldquo;, so Herpertz.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Weitere Informationen im Internet</h3>

<p><strong>Medizinstudium an der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg</strong><br />
<a href="http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/Humanmedizin.110062.0.html" target="_blank">HeiCuMed (Humanmedizin)</a><br />
<a href="http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/Zahnmedizin.111161.0.html" target="_blank">HeiCuDent (Zahnmedizin)</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Ansprechpartner</h3>

<p><strong>Prof. Dr. Sabine Herpertz</strong><br />
Studiendekanin der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg<br />
06221 56-22751<br />
<a href="mailto:Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de">Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de</a></p>

<p><strong>Dr. Stefan Titz</strong><br />
Wissenschafltlicher Leiter der IT-Lehre an der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg<br />
06221 56-4073<br />
<a href="mailto:titz@physiologie.uni-heidelberg.de">titz@physiologie.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Lehre und Ausbildung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Apr 2020 16:30:02 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 29 Apr 2020 14:33:54 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>TV-Tipp: HIOBSBOTSCHAFT</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tv-tipp-hiobsbotschaft/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tv-tipp-hiobsbotschaft/</guid><pp:caseid>376502</pp:caseid><pp:subtitle>Dokumentation über Arzt-Patienten-Gespräche</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Es ist der Moment, vor dem sich viele Patienten und ihre Angeh&ouml;rigen f&uuml;rchten: Wenn der Arzt eine schlechte Diagnose &uuml;berbringt, die das Leben auf den Kopf stellt. Wie gut ein Mensch eine solche Nachricht verkraftet, h&auml;ngt entscheidend von der Art und Weise ab, wie der Arzt mit ihm spricht.&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p style="text-align: center;"><em><strong>BITTE BEACHTEN SIE: Aufgrund einer Programm&auml;nderung in der ARD ist die Ausstrahlung dieser Dokumentation verschoben!&nbsp;</strong><br />
Wir informieren &uuml;ber Sie an dieser Stelle, sobald der neue Sendetermin feststeht.</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Mit dem Thema Arzt-Patienten-Gespr&auml;ch&nbsp;besch&auml;ftigt sich die Dokumentation "Hiobsbotschaften", die am<span>&nbsp;<strong>Montag, 10. Februar um 23.45 Uhr im Ersten&nbsp;</strong>zu sehen ist. Mit dabei sind Dr. Mihaljevic und Studierende&nbsp;von der Station <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gut-vorbereitet-auf-den-klinikalltag-interprofessionelles-praxistraining-auf-station/">HIPSTA</a>, sowie Dr. Villalobos von der Thoraxklinik mit dem Projekt <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/sprechen-hilft-kommunikation-in-der-krebstherapie-staerken-ii/">HeiMeKom</a>.</span></p>

<p><span>Weitere Informationen und einen Trailer finden Sie auf den Seiten der Produktionsfirma (<a href="https://www.laengengrad-filmproduktion.de/portfolio/hiobsbotschaft/">Link</a>).</span></p>

<p>Alle Sendedaten (inkl. Wiederholungen) finden Sie auf der Programm Seite der ARD (<a href="https://programm.ard.de/TV/daserste/hiobsbotschaft/eid_281062633995449">Link</a>)</p>]]></description><category><![CDATA[News,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2020 16:18:49 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 10 Feb 2020 15:21:21 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Vortragsreihe: Gesundheitsberufe – historisch und ethisch reflektiert</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/vortragsreihe-gesundheitsberufe--historisch-und-ethisch-reflektiert/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/vortragsreihe-gesundheitsberufe--historisch-und-ethisch-reflektiert/</guid><pp:caseid>372714</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vortragsreihe des Instituts f&uuml;r Geschichte und Ethik der Medizin am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg &uuml;ber historische und aktuelle Entwicklungen in den Gesundheitsberufen | 15. Januar und 05. Februar, 18.15 Uhr in den Marsilius Arkaden, Im Neuenheimer Feld 130.2 | Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich | Interessierte &Ouml;ffentlichkeit ist herzlich eingeladen.</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Unter dem Titel &bdquo;Gesundheitsberufe &ndash; historisch und ethisch reflektiert&ldquo; veranstaltet das Institut f&uuml;r Ethik und Geschichte der Medizin am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg eine Vortragsreihe &uuml;ber historische und aktuelle Entwicklungen in den Gesundheitsberufen. Am <strong>15. Januar</strong> spricht Prof. Dr. Jessica Pehlke-Milde, Institut f&uuml;r Hebammen der Z&uuml;richer Hochschule f&uuml;r Angewandte Wissenschaften, unter dem Titel &bdquo;Hebammenarbeit im Spannungsfeld von Unter- und &Uuml;berversorgung&ldquo; &uuml;ber erforderliche Rahmenbedingungen f&uuml;r gute geburtshilfliche Versorgung. Prof. Dr. Constanze Eylmann, Evangelische Hochschule Ludwigsburg, besch&auml;ftigt sich am <strong>05. Februar</strong> in ihrem Vortrag &bdquo;Pflege mit Herz? Erkundungen zur sozialen Logik der Altenpflege und Konturierung ethischer Konsequenzen&ldquo; mit der Versorgungssituation in der Altenpflege.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p align="center"><strong>Die Vortr&auml;ge richten sich an die interessierte &Ouml;ffentlichkeit sowie Wissenschaftler angrenzender Fachrichtungen und finden mittwochs von 18.15 bis 19.15 Uhr in den Marsilius Arkaden (Turm S&uuml;d), Im Neuenheimer Feld 130.2, 69120 Heidelberg im Raum K13 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></p>

<p align="center">&nbsp;</p>

<p>Anlass f&uuml;r das diesj&auml;hrige Thema der Vortragsreihe des Instituts f&uuml;r Geschichte und Ethik der Medizin ist die zunehmende Akademisierung der Ausbildung in den Gesundheitsberufen. Auch in Heidelberg besteht f&uuml;r viele dieser Berufe die M&ouml;glichkeit, Ausbildung und Studium in dem Studiengang <em>Interprofessionelle Gesundheitsversorgung</em> zu verbinden. Das Institut ist an der Lehre beteiligt: &bdquo;Die historische und ethische Reflexion leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung einer wissenschaftlich-kritischen Einstellung gegen&uuml;ber dem eigenen Forschungs- und T&auml;tigkeitsfeld&ldquo;, sagt dazu Dr. Nadia Primc, Wissenschaftlerin am Institut. &bdquo;Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir Einblicke in die Forschung zu dem Thema Gesundheitsberufe aus ethischer und historischer Sicht geben &ndash; Ein Forschungsfeld was gerade durch die aktuellen Entwicklungen in den Gesundheitsberufe an Bedeutung gewonnen hat,&ldquo; so Primc.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Kontakt</h3>

<p>Prof. Dr. Karen Nolte | Dr. Nadia Primc<br />
Institut f&uuml;r Geschichte und Ethik der Medizin<br />
Ruprecht-Karls-Universit&auml;t Heidelberg<br />
Tel.: 06221 54-8212<br />
E-Mail: <a href="mailto:Primc@uni-heidelberg.de">Primc@uni-heidelberg.de</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Weitere Informationen im Internet</h3>

<p><a href="http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/fileadmin/inst_geschichte_med/Docs/Aktuelles/Plakat_Veranstaltungsreihe_WS_19_20.pdf">Informationsflyer im Internet</a></p>

<p><a href="http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/Institut-fuer-Geschichte-und-Ethik-der-Medizin.102539.0.html">Homepage des Instituts f&uuml;r Geschichte und Ethik der Medizin Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Pflege,Lehre und Ausbildung]]></category>
            <pubDate>Thu, 09 Jan 2020 10:38:38 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 09 Jan 2020 09:38:38 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Einigung in der TVUK-Lohn- und Gehaltstarifrunde 2019</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/einigung-in-der-tvuk-lohn--und-gehaltstarifrunde-2019/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/einigung-in-der-tvuk-lohn--und-gehaltstarifrunde-2019/</guid><pp:caseid>365755</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Der Arbeitgeberverband der baden-w&uuml;rttembergischen Universit&auml;tsklinika e. V. (AGU) und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben in der dritten Verhandlungsrunde f&uuml;r einen neuen Entgelttarifvertrag einen Durchbruch erzielt.</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nach einer ganzt&auml;gigen und teils sehr kontrovers gef&uuml;hrten Verhandlung verst&auml;ndigten sich die beiden Tarifparteien auf folgende Eckpunkte unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung:</p>

<ul>
<li>Die Entgelte aller Besch&auml;ftigten des Tarifvertrags UK werden um ein Gesamtvolumen von 7,10 Prozent erh&ouml;ht.
<ul>
<li>Zum 1. November 2019 steigen die Geh&auml;lter r&uuml;ckwirkend um 4,1 Prozent, davon gehen 3,1 Prozent in die Tabellenentgelterh&ouml;hung.</li>
<li>Zum 1. Februar 2021 werden die Besch&auml;ftigten ein weiteres Plus von 3,00 Prozent erhalten.</li>
<li>Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Januar 2022.</li>
</ul>
</li>
<li>Im Rahmen der neuen Entgeltordnung haben die Arbeitgeber au&szlig;erdem eine monatliche Zulage f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte im Pflege- und Funktionsdienst in H&ouml;he von 200,00 Euro zum 1. Januar 2020 zugesagt.</li>
<li>Ebenso werden die Besch&auml;ftigten der Krankenpflegehilfe (KPH) mit einer mindestens einj&auml;hrigen Ausbildung ein monatliches Plus von 200,00 EUR erhalten.</li>
<li>F&uuml;r die Auszubildenden sieht der Tarifabschluss vielf&auml;ltige Verbesserungen vor:
<ul>
<li>Eine Starterpr&auml;mie in H&ouml;he von 450,00 Euro f&uuml;r alle Auszubildenden bei &Uuml;bernahme durch eines der AGU-Mitgliedsunternehmen.</li>
<li>Eine Gehaltssteigerung f&uuml;r die Auszubildenden Pflege/ BBiG/ KPH, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Gesundheitsberufe r&uuml;ckwirkend zum 1. November 2019 um 80,00 Euro sowie zum 1. Januar 2021 um 50,00 Euro bei einer Laufzeit bis 31. Januar 2022.</li>
<li>Zus&auml;tzlich drei Lerntage ab 1. Januar 2020 f&uuml;r das erste und zweite Ausbildungsjahr.</li>
</ul>
</li>
<li>Ferner vereinbaren die Tarifparteien, Gespr&auml;che zu Regelungen f&uuml;r altersgerechtes Arbeiten aufzunehmen.</li>
</ul>

<p>&bdquo;Wir sind froh, diesen umfassenden und f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten sehr guten Tarifabschluss gemeinsam mit ver.di erreicht zu haben&ldquo;, so die beiden AGU-Vorst&auml;nde Gabriele Sonntag und Prof. Dr. Udo X. Kaisers. Mit den Regelungen f&uuml;r den Pflege- und Funktionsdienst st&auml;rken die Arbeitgeber der vier baden-w&uuml;rttembergischen Uniklinika den Pflegeberuf und wirken dem Fachkr&auml;ftemangel in diesem Bereich entgegen. &bdquo;In Kombination mit der vorgesehenen neuen Entgeltordnung, die ab Anfang 2020 greifen soll, sprechen wir von einer Verg&uuml;tungssteigerung f&uuml;r die Pflege von insgesamt 13 bis 22 Prozent&ldquo;, best&auml;tigen die AGU-Vorst&auml;nde. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation, in der sich alle vier Uniklinika aktuell befinden, stellt dieser Tarifabschluss einen Kraftakt dar: &bdquo;Wir sind bei der heutigen Verhandlung definitiv an unsere wirtschaftlichen Grenzen gegangen&ldquo;, betonen Gabriele Sonntag und Prof. Udo X. Kaisers.</p>

<h3>Weitere Informationen zum Tarfiabschluss</h3>

<p><a href="https://sway.office.com/OPqRCsuPEVhhuKlm?ref=Link" target="_blank">Homepage zu den Tarifverhandlungen des AGU</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Gesundheitswesen und Politik,Pflege,Lehre und Ausbildung,HPStart,Start]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 Nov 2019 13:36:29 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 07 Nov 2019 08:24:51 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich ist neuer Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/prof-dr-hans-georg-kraeusslich-ist-neuer-dekan-der-medizinischen-fakultaet-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/prof-dr-hans-georg-kraeusslich-ist-neuer-dekan-der-medizinischen-fakultaet-heidelberg/</guid><pp:caseid>361600</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Prof. Dr. Hans-Georg Kr&auml;usslich, Abteilungsleiter Virologie am Zentrum f&uuml;r Infektiologie des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, ist seit dem 1. Oktober 2019 neuer Dekan der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg. Kr&auml;usslich hatte die laufenden Amtsgesch&auml;fte in seiner Funktion als Erster Stellvertreter des Dekans bereits am 25. Juli von seinem Vorg&auml;nger Prof. Dr. Andreas Draguhn &uuml;bernommen. Hans-Georg Kr&auml;usslich ist als Dekan au&szlig;erdem Mitglied des Vorstandes des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg und wird weiterhin sein Amt als Sprecher des Zentrums f&uuml;r Infektiologie aus&uuml;ben.</span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Parallel hat der Fakult&auml;tsrat auch die beiden Prodekane und die beiden Studiendekane der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg f&uuml;r die kommenden vier Jahre gew&auml;hlt: Prodekan f&uuml;r Struktur und Entwicklung und Erster Stellvertreter des Dekans ist Prof. Dr. Dr. J&uuml;rgen Debus, &Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&uuml;r Radioonkologie und Strahlentherapie, Prodekan f&uuml;r Forschung ist Prof. Dr. Jan Siemens, Professor am Pharmakologischen Institut der Universit&auml;t Heidelberg. Studiendekanin f&uuml;r Humanmedizin ist Prof. Dr. Sabine Herpertz, &Auml;rztliche Direktorin der Klinik f&uuml;r Allgemeine Psychiatrie. Studiendekan f&uuml;r Zahnmedizin ist Prof. Dr. Christopher Lux, &Auml;rztlicher Direktor der Poliklinik f&uuml;r Kieferorthop&auml;die.</p>

<h3>Anstehende Aufgaben f&uuml;r Forschung und Lehre</h3>

<p>&bdquo;Der Medizinstandort Heidelberg profitiert von einem einzigartigen Campus im Neuenheimer Feld und der sehr guten regionalen, deutschlandweiten und internationalen Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler&ldquo;, so Hans-Georg Kr&auml;usslich anl&auml;sslich seines Amtsantrittes. &bdquo;Doch die Konkurrenz schl&auml;ft nicht; deshalb sehe ich es als vordringliche Aufgabe, dass wir unsere Kooperationen ausbauen sowie innovative Forschungsprojekte initiieren und uns gemeinsam mit unseren Partnern daran beteiligen. Nur so k&ouml;nnen wir auch zuk&uuml;nftig ein spannendes Wirkungsfeld f&uuml;r die kl&uuml;gsten K&ouml;pfe aus aller Welt bieten und diese f&uuml;r den Standort Heidelberg gewinnen.&ldquo; Die Heidelberger Beteiligungen an f&uuml;nf deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, acht Sonderforschungsbereichen in Sprecherfunktion und einer Vielzahl weiterer von der Europ&auml;ischen Union, dem Bund sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&ouml;rderten Projekten sowie die vielen aus der Fakult&auml;t entwickelten und durchgef&uuml;hrten klinischen Studien zeigen, dass die Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg auf einem guten Weg ist. Dennoch bleibt noch viel zu tun.</p>

<p>Neben dieser ausgewiesenen Forschungsorientierung ist die Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg mit den Curricula HeiCuMed und HeiCuDent sowie der neuen interprofessionellen Ausbildungsstation HIPSTA an der Chirurgischen Universit&auml;tsklinik seit Jahren beispielgebend in der Ausbildung von angehenden &Auml;rztinnen und &Auml;rzten. Rund 3.800 Studierende profitieren zurzeit in Heidelberg von innovativen Konzepten f&uuml;r eine praxisorientierte Ausbildung und passenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten auf allen Ebenen der akademischen Laufbahn. &bdquo;Von der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg gehen au&szlig;erdem wichtige Impulse zur Neugestaltung des Vergabefahrens f&uuml;r Medizinstudienpl&auml;tze aus, auch hier werden wir uns weiterhin mit unserer Expertise daf&uuml;r einsetzen, dass diejenigen schnell einen Studienplatz bekommen, die ein besonderes Talent f&uuml;r das Medizinstudium zeigen&ldquo;, sagt Kr&auml;usslich.</p>

<h3>Die ganz kleinen und die gro&szlig;en Dinge im Blick: ein Virologe als Dekan der Medizinischen Fakult&auml;t</h3>

<p>Hans-Georg Kr&auml;usslich studierte Medizin in M&uuml;nchen und wurde 1985 mit summa cum laude promoviert. Danach ging er als Postdoc an die State University of New York in Stony Brook und etablierte 1989 seine eigene Gruppe zur Morphogenese und Replikation von HIV am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. 1995 wurde er als Professor an das Heinrich-Pette-Institut in Hamburg berufen, dessen Direktor er von 1996 bis 1999 war.</p>

<p>Seit 2000 ist Kr&auml;usslich Leiter der Virologie am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg und seit 2003 Direktor des Zentrums f&uuml;r Infektiologie. Er ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums f&uuml;r Infektionsforschung (DZIF) sowie Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 1129, der sich mit der Analyse und den Ausbreitungswegen von Krankheitserregern wie AIDS, Malaria, Hepatitis und Influenza befasst. Kr&auml;usslich war Mitglied des BioQuant-Gr&uuml;ndungsdirektoriums und gemeinsam mit Wolfgang Schluchter Gr&uuml;ndungsdirektor des Marsilius-Kollegs der Universit&auml;t Heidelberg. Das Arbeitsgebiet von Kr&auml;usslich umfasst die Molekulare Virologie und die zellul&auml;ren Vorg&auml;nge bei Virusinfektionen. Hans-Georg Kr&auml;usslich ist gew&auml;hltes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Er hat mehrere wissenschaftliche Preise erhalten und ist Autor oder Co-Autor von &uuml;ber 200 wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen.</p>

<h3>Weitere Informationen</h3>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/unternehmen/vorstand/detailseite-hk#">Lebenslauf</a> von Prof. Dr. Hans-Georg Kr&auml;usslich&nbsp;</p>

<p>Homepage des <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-infektiologie/zentrum-fuer-infektiologie">Zentrums f&uuml;r Infektiologie</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Start,Lehre und Ausbildung,Campus,HPStart]]></category>
            <pubDate>Fri, 11 Oct 2019 10:15:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 25 Nov 2019 08:26:17 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Nacht der Forschung 2019 kommt</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nacht-der-forschung-2019-kommt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nacht-der-forschung-2019-kommt/</guid><pp:caseid>359162</pp:caseid><pp:subtitle>Bald ist es soweit</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr laden Sie das Universit&auml;tsklinikum und die Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg am <strong>27. September von 17.00 bis 22.00 Uhr&nbsp;</strong>zur Nacht der Forschung (<em>European Researchers Night, ERN</em>) in die <strong>Medizinische Klinik&nbsp;</strong>und das <strong>Zentrum f&uuml;r Infektiologie&nbsp;</strong>ein. Wie 2018 beteiligen sich Klinikum und Fakult&auml;t zusammen mit vielen Einrichtungen aus Heidelberg und Mannheim an der &ouml;ffentlichen Veranstaltungsreihe.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Neues Jahr &ndash; Neues Programm</h3>

<p>Freuen Sie sich unter anderem auf F&uuml;hrungen durch den Neubau Chirurgie und die Mikroskopie Labore des CIID. Au&szlig;erdem erwartet Sie in den Foyers der Medizinischen Klinik und des Zentrum f&uuml;r Infektiologie (CIID) ein spannendes Programm: 3D Drucker, Intensiv-Arbeitspl&auml;tze, Gewinnspiele, Quizze, Gipsen, ein Arzneimittelparcours, gedankengesteuerte Prothesen und Vieles mehr.</p>

<p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.nacht-der-forschung-heidelberg.de/">Information &uuml;ber die Gesamtveranstaltung</a></p>]]></description><category><![CDATA[News,Campus,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,ern19]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Sep 2019 12:57:24 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 02 Oct 2019 08:35:44 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/ern19-banner-klein-778068.jpg?68678</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[ERN19_Banner_Klein]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Nacht der Forschung 2019]]></pp:imageDescription></item></channel>
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